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Das Jahr 2019

Gut Aiderbichl - Bewegungsstätte zwischen Mensch und Tier

 

Die Inhaber Deutschlands wohl bekanntester Partymarke Ballermann®, Annette und André Engelhardt, haben ihre Pferderanch in Niedersachsen an Gut Aiderbichl verschenkt.

„Unsere Tochter will die Ballermann Ranch nicht weiter führen. Verkaufen kam nicht in Frage, unser Lebenswerk sollte erhalten bleiben. Um dies zu gewährleisten war die Schenkung an Gut Aiderbichl nur logisch.“ So bleibt die Ballermann Ranch sowie der Name und die Geschichte bestehen. Es werden hier noch Generationen glücklicher Pferde leben können. Die Engelhardts leiten die Ranch und investieren weiterhin in den Ausbau und die Erweiterung des Paradieses. „Ballermann“ steht seither nicht mehr allein für Partys, sondern auch für gerettete Tiere.

Neben zwei Pony-Buchten entstand eine Kaltblut-Suite, die es Gut Aiderbichl spontan ermöglichte, drei körperlich wie auch seelisch verletzte Kaltblutstuten zu retten, die heute mit der großen Herde über die Koppeln donnern.

Doch damit nicht genug. „Als uns Dieter Ehrengruber beschrieb, welch trauriges Schicksal viele Esel oftmals erleiden müssen, haben wir kurzerhand unsere Autos aus den Garagen geworfen und ein Eseldorf errichtet, das nun 16 Eseln ein sicheres Zuhause gibt“, so André Engelhardt. Ein Zuhause, in dem kurz vor Weihnachten die zwei kleinen Esel-Babys „Harry & Sally“ in der Geborgenheit ihrer geretteten Eselfamilie das Licht der Welt erblickten. „Mit Freude werden wir auch weiterhin einen Großteil der Lizenzeinnahmen aus der Verwertung der Marke Ballermann in die Ranch und gemeinsame Tierrettungsprojekte investieren.“, versichern Annette und André Engelhardt. Übrigens, die Gut Aiderbichl Ballermann Ranch ist besuchbar. Jeden ersten Samstag im Monat um 10 Uhr, findet eine ca. zweistündige Führung statt. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weiterhin gibt es für Vereine und größere Gruppen ab 10 Personen die Möglichkeit der gesonderten Terminvereinbarung. Mehr Informationen unter: www.ballermann-ranch.com 

 

Mr. Greys Geschichte

Mr. Grey wurde außerhalb von Bukarest, neben einer Bushaltestelle liegend von einer rumänischen Tierschützerin gefunden. Zunächst dachte sie, er wäre tot, denn es war keinerlei Rührung bzw. keine Atmung zu erkennen. Dem nicht genug, das arme Tier lag mit aufgeschnittenem Hals am Straßenrand, wie weggeworfener Müll. Die Tierschützerin war bin ins Innerste geschockt, eilte geistesgegenwärtig zu dem reglosen Körper und erkannte glücklicherweise noch schwache Anzeichen von Leben. Sie brachte Mr. Grey, gemeinsam mit einer weiteren Tierschützerin, sofort zu einem Tierarzt, der ihn in allerletzter Sekunde vor dem sicheren Tod retten konnte und alle sichtbaren Wunden verarztete. 

Die Heilung der inneren - seelischen - Wunden würde noch viel Zeit benötigen. 

Mr. Grey konnte sich zunächst im Shelter der Tierschützerin erholen und kam langsam zu Kräften, konnte wieder alleine aufstehen und trinken. Die tierliebende Retterin kontaktierte Gut Aiderbichl und bat um Hilfe. Nur einige Zeit später kamen die Aiderbichler Gutsleiter Anita und Klaus,  um den armen Hund im Zuge der Gut Aiderbichl Streuner-Aktion abzuholen. Doch Mr. Grey lag zusammengekauert im Eck und knurrte die erfahrene Aiderbichlerin bedrohlich an. Trotzdem gelang es, dem verschreckten und traumatisierten Hund ein Geschirr anzulegen und in eine Transportbox zu setzen. Mr. Grey knurrte weil er einfach schreckliche Angst hatte. Angst aus Erfahrung.

Das misshandelte Tier war ab nun das erste Mal in seinem Leben kein obdachloser Hund mehr. Er musste nun nicht mehr hungrig und ängstlich schlafen gehen. Damit war es nun vorbei, er wurde Aiderbichler auf Lebenszeit!

Zwei Kilometer vor Gut Aiderbichl in Maria Schmolln ließ Anita Mr. Grey, der realisierte, dass sich etwas in seinem Leben zum Guten wendet, aus dem Auto. Gemeinsam ging man das letzte Stück zu Fuß, er sollte ein Gefühl von Ankunft erfahren, langsam sein neues Zuhause kennenlernen und erschnuppern. Innerhalb einiger weniger Wochen hat sich Mr. Grey in sein neues Zuhause eingelebt und wurde Teil eines 16-köpfigen Hunderudels.

Mr. Grey hat in seinem Leben Unsagbares durchmachen müssen. Er musste die schlechtesten Eigenschaften der Menschen kennenlernen und in die tiefsten Abgründe blicken. Mit seiner Rettung hat er sich bewusst erneut auf uns Menschen eingelassen. Er hat sich auf uns verlassen, uns vertraut und uns eine Chance gegeben zu zeigen, dass es auch anders geht, dass es ein Miteinander von Mensch und Tier gibt. Gut Aiderbichl ist die Heimat der geretteten Tiere, wir sind die starke Stimme von Tieren und helfen, wo es möglich ist. Bitte unterstützen Sie uns in unserer Arbeit und helfen Sie mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft für Mr. Grey oder unseren vielen anderen geretteten Tieren!

 

Schön, schöner … Heiraten auf Gut Aiderbichl

Ein unvergesslicher Tag an einem einzigartigen Ort der Begegnung von Mensch und Tier.

Wenn Sie den Bund fürs Leben eingehen, dann möchten Sie, dass an diesem einen Tag alles perfekt ist? Sie möchten den schönsten Tag in Ihrem Leben zu einem unvergleichlichen Erlebnis werden lassen? Dann sollten Sie sich inmitten der traumhaften Kulisse von Gut Aiderbichl in Henndorf bei Salzburg, inmitten der 1.000 geretteten Tiere, das Ja-Wort geben.

Der Name Gut Aiderbichl stammt aus dem Keltischem und bedeutet übersetzt Feuerhügel, seit jeher ist dieser Ort ein besonderer Kraftplatz. Jener Kraftort, ein Idyll, das seinesgleichen sucht, eine inspirierende Begegnungsstätte zwischen Mensch und Tier, wird den Start in Ihr neues Leben perfekt in Szene setzen. Ganz zu schweigen von der neuen, auf Pfählen errichteten Mensch-Tier-Kapelle neben unserem Wildgehege und Ententeich, die Platz für eine Hochzeitsgesellschaft von bis zu 20 Personen bietet.

Der kraftspendende Ort innerer Einkehr aus naturbelassenem Holz, mit hinreißend verzierten Glasfenstern, hat die Magie in sich. Das werden Sie spüren, sobald Sie zum Altar schreiten. 

Selbstverständlich gehen wir auf Ihre ganz individuellen Wünsche ein. Wollen Sie ein gemeinsames Essen nach der Trauung in unserem Haupthaus (bis zu 20 Personen) oder unserer großen Halle (bis zu 750 Personen)? Denken Sie an einen feierlichen Empfang in unserem Eselhaus oder unserer Hofstallgasse, inmitten der zahlreichen geretteten Tiere? Denken Sie darüber nach, zwischen einem Spalier von Tieren die Kapelle nach der feierlichen Trauung zu verlassen? Ihre Hochzeit ist etwas ganz Besonderes, voller unvergleichlicher Momente und Erinnerungen, liebevoller Details und unvergesslicher Augenblicke. Kontaktieren Sie uns, um über Ihre Wünsche und Ideen zu sprechen, gemeinsam machen wir es wahr: +43 (0) 664 60094203 oder per E-Mail: tourismus@gut-aiderbichl.com

 

Hochdramatische Pferderettung

Als Annette Engelhardt von der Ballermann Ranch den Anruf einer verzweifelten Tierschützerin entgegennahm war sofort klar, hier muss geholfen werden. Drei Kaltblutstuten, die wohl noch nie in ihrem Leben einen Grashalm gesehen hatten. Das Schlimmste aber war, dass diese Tiere von einem Hengst bei der Geburt ihrer Fohlen besprungen wurden und dabei die kleinen Fohlen tötete. Der Besitzer ließ die Stuten kurzerhand von einem Schlachter abholen. Für ihn war damit diese „Sache“ erledigt. Nicht aber für die Tierschützer. Als Dieter Ehrengruber vom Schicksal der drei Kaltblutstuten erfuhr, stimmte er der Aufnahme sofort zu. Da die Kapazitäten auf der Ballermann Ranch nicht grenzenlos sind, wurde der Auftrag zum Umbau eines Ranchbereichs von den Engelhardts auf eigene Kosten erteilt und mit den Arbeiten begonnen. Kaum war das neue Zuhause der Stuten fertiggestellt, standen die drei ausgemergelten Pferde bereits in ihrer trockenen und mit viel Stroh eingestreuten Box. Die gesundheitlich stark angeschlagenen und unterernährten Tiere konnten sich kaum auf ihren Beinen halten, brachen vor Schwäche immer wieder zusammen. Doch Annette Engelhardt gab nicht auf. Stunde um Stunde, kümmerte und sang ihnen Annette Lieder vor, sprach mit ihnen und streichelte sie. Liebe, Zeit und Geduld – das benötigen die Stuten neben artgerechter Ernährung, intensiver medizinischer Betreuung und regelmäßiger Pflege am meisten. Heute, ein Jahr nach Ihrer Ankunft auf der Ballermann Ranch, sind aus Hanna, Berta und Paula drei stattliche Kaltblutdamen geworden. Sie haben neue Pferdefreundschaften geschlossen und galoppieren über die weitläufigen Koppeln, dass die Erde nur so bebt. Auf Gut Aiderbichl erhielten sie ein zweites Leben geschenkt. Sie lernten, dass es doch Menschen gibt, denen sie vertrauen dürfen und die sie schützen. Sie leben nun in der Heimat der geretteten Tiere. Auf Gut Aiderbichl. Für immer!

 

Niedlicher Neuzugang auf Gut Aiderbichl Henndorf

Fuchsbaby Stella hatte Glück im Unglück

 

Als das Füchschen in Hallein gefunden wurde, muss der fünf Wochen alte Welpe bereits mehrere Tage ohne seine Mutter und Geschwister unterwegs gewesen sein. Stella, wie das kleine Fuchsmädchen von ihrer neuen zweibeinigen Aiderbichl-Familie getauft wurde, war nämlich vollkommen dehydriert und hatte außerdem eine bereits eiternde Bisswunde neben der Schwanzwurzel. Daraus lässt sich schließen, dass das verlassene Füchslein von einem anderen Tier attackiert wurde und wohl mit knapper Not entkommen ist. Verletzt und allein begab sie das kleine Wesen in menschliche Nähe, wurde von einer ebenso überraschten wie besorgten Familie vor deren Haus gefunden und für eine Nacht in Obhut genommen. Aber was tun mit einem alleingelassenen Wildtier-Baby? Als die Suche nach der Mutter der Kleinen ergebnislos blieb und niemand so recht wusste, was ein so junger Rotfuchs zum Überleben benötigt, bat man die in der Umgebung wohnende Cheftierpflegerin von Gut Aiderbichl, Martina Neureiter, um Hilfe.


Diese fuhr mit dem erschöpften Fuchskind sofort zum Tierarzt. Nachdem Stella stark dehydriert war, bekam sie zunächst eine Infusion. Anschließend wurde ihre Wunde erstversorgt und danach zog Stella Ende April hochoffiziell auf Gut Aiderbichl Henndorf ein. Tierpflegerin Anna Pieringer, die bereits mehrere Fuchswelpen mit der Hand großgezogen hat, kümmert sich mittlerweile fast rund um die Uhr um das niedliche Findelkind. War Stella die ersten Tage noch etwas müde und schwach, hat sie sich innerhalb der vergangenen drei Wochen zu einem kleinen Wirbelwind herausgemausert, der für sein Leben gerne spielt und auf Schuhe steht. Da kann man nämlich so schön reinbeißen. Weil Stella keine Artgenossen als Spielgefährten hat, übernahm Anna Pieringer diese Rolle. Wenn es sein muss auch nachts. Schließlich sind Füchse nachtaktive Tiere und da macht Stella keine Ausnahme. So ist der niedliche Neuzugang tagsüber in einem Büro des Aiderbichler Gutshauses untergebracht, wo sie meist schläft oder auf das nächste Schuh-Opfer spekuliert, während sie abends mit zu Anna Pieringer nach Hause fährt. Nicht nur, weil das Waisenkind, während andere Leute schlafen durch die Gegend tollt, sondern weil sie nachts auch gefüttert werden muss. Sobald Stella alt genug ist, darf sie ins Fuchsgehege umziehen. Bis dahin sorgt sie aufgrund ihres Niedlichkeitsfaktor jedoch bestimmt noch den ein oder anderen verzückten Aufschrei. Bei diesem putzigen Wesen, das im wahrsten Sinne des Wortes Glück im Unglück hatte, kann man das auch wirklich niemandem verdenken.         

 

Zwischen Bangen und Hoffen

Ein kleiner, großer Kämpfer namens Obelix

Wer den putzmunteren Welpen mit dem charmanten Silberblick heute beobachtet, ahnt nicht, an welch seidenem Faden das Leben von Obelix in seinen ersten Stunden auf dieser Welt hing. Vor allem ahnte Hundepflegerin Anita Hartner lange nichts von der Ankunft des neuen vierbeinigen Erdenbewohners. Bei Mama Conchita, die seit ihrer Rettung auf Gut Aiderbichl Maria Schmolln Zuhause ist, war von einer Trächtigkeit nämlich über Wochen nichts zu sehen oder zu erahnen. Rank und schlank sowie mit einer großen Portion an neu gewonnener Lebensfreude genoss die Hündin ihre zweite Chance in vollen Zügen. Die kleine Mischlingsdame Conchita stammt aus dem tragischen Animal Hoarding Fall, in dessen Folge Gut Aiderbichl vor einigen Wochen 68 verwahrloste Hunde und eine Katze aufnahm.

 

Wie alle anderen der geretteten Hunde, machte Conchita das Beste aus ihrem neuen Leben. Dazu gehören ausgedehnte Ruhe- und Kuschelphasen in sauberen und gemütlichen Hundebettchen ebenso wie Spielstunden auf den Wiesen von Maria Schmolln und spannende Waldspaziergänge. Als jedoch eines Tages die Milchdrüsen bei Conchita anschwollen wurde Anita Hartner stutzig. „Der Bauch war zwar nicht groß, aber wir haben dennoch umgehend eine Ultraschalluntersuchung durchführen lassen“, erinnert sich die Tierretterin. Nachdem diese ohne Ergebnis blieb, sollte eine Röntgenaufnahme Licht ins Dunkel bringen. Das Röntgenbild ließ keine Zweifel offen. Conchita war trächtig. Allerdings war auch auf den ersten Blick klar, dass der auf dem Bild erkennbare Welpe zu groß war, um auf natürlichem Wege zur Welt zu kommen.

 

Nun hieß es warten, bis sich das kleine „Riesenbaby“, das auf dem Röntgenbild so aussah, als wäre es bereits vor seiner Geburt „in den Zaubertrank gefallen“, anschickte, um auf die Welt zu kommen. Für die Tierpfleger von Maria Schmolln bedeutete das Warten auf Obelix viele bange Stunden voller Sorgen um das Wohlergehen von Conchita und ihrem Nachwuchs. „Als es einige Tage später losging, habe ich so gegen neun Uhr abends den Tierarzt angerufen. Der war schon auf den Kaiserschnitt vorbereitet und eine Stunde später lag die Hundemama bereits in Narkose“, erzählt Anita Hartner. Als Obelix da war, habe er jedoch kaum geatmet und auch sein Herzrhythmus war stark verlangsamt. „Wir haben bis tief in die Nacht bei dem nur 100 Gramm schweren Obelix eine Mund zu Nase-Beatmung und Herzmassagen durchgeführt“, schildert sie die dramatischen Stunden zwischen Bangen und Hoffen. Gegen zwei Uhr morgens sei sie schließlich zurück nach Gut Aiderbichl Maria Schmolln gefahren. „Er hat immer noch nicht wirklich geschnauft und dann habe ich ihn mir auf den Bauch gelegt, damit er warm bleibt. Gegen vier Uhr in der Früh hat er sich schließlich zum ersten Mal bewegt.“ Also legte die Tierpflegerin den um sein Leben kämpfenden Welpen zu seiner Mutter Conchita, die ihn zunächst überhaupt nicht annehmen wollte. Die dramatischen Stunden waren damit jedoch immer noch nicht vorüber. Erst gegen sechs Uhr morgens fing der kleine, große Kämpfer endlich an zu trinken.

 

Heute ist bei Obelix, der seinen wohlausgewählten Namen wirklich zu Recht trägt, von dem Drama um seine Geburt und die Zeit danach, nichts mehr zu spüren. Er ist ein ganz normaler Welpe, der seine Welt mit Feuereifer erkundet, seiner Mama auch mal auf die Nerven geht und alle Zweibeiner mit seinem Silberblick um den Finger wickelt.            

 

Wüstenschiffe in Henndorf!

Für gestandene Wüstentiere war das Regenwetter bei ihrem Einzug Grund genug ein paar Minuten länger auf dem Hänger zu verweilen und erst nach mehrmaliger, freundlicher Aufforderung ihr neues Zuhause auf Gut Aiderbichl Henndorf zu beziehen. Die ursprünglich in Mittelasien, Nordafrika und Arabien beheimateten Dromedare finden nämlich, dass es nur bei Sonnenschein lohnenswert ist, sich nach draußen zu wagen.

Nachdem Liebe bei den einhöckrigen Wüstenschiffen, die ohne Zweifel eine Prise exotisches Flair nach Gut Aiderbichl Henndorf tragen, durch den Pansen geht, haben die vier Neuankömmlinge doch relativ schnell beschlossen, dass sie sich in dem geräumigen und extra für sie umgebauten Hofstall mit der gut gefüllten Heuraufe sogleich wohlfühlen. Weil sie auch sehr verschmust und zutraulich sind, überzeugte sie der liebevolle Empfang der Aiderbichler Tierpfleger/innen umso mehr von ihrem neuen Zuhause.

Besonders begeistert zeigt sich Cheftierpflegerin Eva Zach von der Ruhe und Gelassenheit, die die sanftmütigen Tiere ausstrahlen. Und Aiderbichl-Geschäftsführer Dieter Ehrengruber freut sich, dass Gut Aiderbichl Henndorf nun um eine tierische Attraktion reicher geworden ist. „Genauso wie die freundlichen Tiere uns sofort in ihren Bann gezogen haben, werden sie auch die Besucher faszinieren“, folgert Ehrengruber, der den Dromedaren nach der Übernahme von einer deutschen Kamelfarm einen Platz auf Lebenszeit garantieren kann.
Dass die Tiere von einer Kamelfarm stammen, heißt jedoch nicht unbedingt, dass sie auch dort geboren wurden. Genaugenommen erblickte nur die jüngste Neu-Aiderbichlerin, die  zweieinhalbjährige Stute Mali, dort das Licht der Welt. Die anderen Drei kamen auf verschiedenen Wegen zu der Kamelfarm. Die 25-jährige Matriarchin der kleinen Herde und stets besorgte Mutter, stammt ursprünglich von einem Zirkus. Die zweite Stute wurde auf einer anderen deutschen Kamelfarm geboren, die tragischerweise vor etwa fünf Jahren abgebrannt ist. Der etwa fünf Jahre alte Wallach wurde als sehr junges Tier einzeln gehalten und musste behutsam resozialisiert werden. Er ist mit Abstand das sensibelste Dromedar der Viererbande. Jetzt haben der sensible Adi und seine Freundinnen Mali, Rahel und Bibi alle Zeit der Welt sich in ihrer gemächlichen Art in ihrem neuen Zuhause auf Lebenszeit zu akklimatisieren.

 

 

 

Aiderbichl in Zahlen 2018: 

 

Besucher seit 01.01.2003 auf unseren besuchbaren Gütern: 3.500.000

Hunde unter unserem Schutz: 743

Unsere MitarbeiterInnen leisteten über 420.000 Arbeitsstunden im Jahr.

Die Pferdewirte in Henndorf gehen rund 32.000 Schritte pro Tag. - Das sind ca. 22 km pro Tag!

Behandlungen durch Hufschmiede: 5.000

Halfter, die im Jahr 2019 benötigt wurden: 125 Stück