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34 Ex-Labor-Schimpansen

Sie wurden als Babys gefangen und im Dienste der Forschung oft über 20 Jahre benutzt. Seit 2009 sind die Tiere in der Obhut von Gut Aiderbichl und bekommen endlich ein Stück des Lebens zurück, das man ihnen auf so grausame Weise genommen hat.

In den 70er und 80er Jahren waren Schimpansen wegen ihrer genetischen Ähnlichkeit zum Menschen für Tierversuche sehr gefragt. Zu Forschungszwecken wurden sie mit Krankheiten wie HIV und Hepatitis infiziert. Viele sind qualvoll gestorben. Als die Versuche mit den Tieren 1997 eingestellt wurden, waren sie endlich erlöst. Der Pharmakonzern finanzierte eine vorbildliche Affenanlage im Safaripark Gänserndorf bei Wien und bezahlte den Unterhalt. Als der Safaripark in Konkurs ging, übernahm Gut Aiderbichl die Anlage und die Betreuung der vielfach traumatisierten Schimpansen.

Im Freigehege durchsuchen Bonnie & Spätzle "ihren" Stein akribisch nach Leckereien

Schritt für Schritt Leben lernen.

Seither resozialisieren wir die Tiere langsam – ein Prozess, der weiterhin andauert. Der Umgang mit Artgenossen, Jahreszeiten, ja sogar das Sonnenlicht war ihnen völlig fremd. Mittlerweile können die meisten der 34 Schimpansen wieder in der Gruppe leben und fühlen sich sichtlich wohl. Seit 2010 haben sie – nicht zuletzt dank der Hilfe der Aiderbichler – auch ein großes Außengehege.

Die Zukunft unserer Schimpansen entscheidet sich in Kürze!

Die vom Pharmakonzern, Land und Bund über viele Jahre bezahlte Unterstützung endet demnächst und schon 2019 müssen wir die Kosten von mehreren hunderttausend Euro alleine tragen. Doch das können wir nur mit Ihrer dringend benötigten Hilfe: