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Vorgeschichte

Den Safaripark Gänserndorf gab es von 1972 - 2004. Dann ging er in Konkurs. Alle Tiere (ca. 800) wurden verkauft, bis auf die Schimpansen und fünf Tieraffen. Sie verblieben in der Konkursmasse, bis sie 2009 Aiderbichler wurden. Hier die Geschichte unserer Schimpansen und Tieraffen:

Jahre der Gefangenschaf:

1976

Die ersten Schimpansen (Gogo, Susi, Denise) kommen als Babys in den Tierversuch nach Orth an der Donau. Bei ihnen handelt es sich um Wildfänge aus Sierra Leone und dem Kongo. Einige unserer Schimpansen wurden für den Versuch (Aidsforschung) bewusst mit HIV infiziert. Andere waren sogenannte „Kontroll-Tiere.“

1992

Die „Labor-Schimpansen“ erhalten neue Käfige. Sie sind zwar etwas größer als diejenigen, in denen sie bisher gehalten wurden, aber noch viel zu klein für ein artgerechtes Leben. Infizierte Schimpansen werden weiterhin isoliert gehalten. Dennoch erlaubte die Leitung des Versuchslabors einem Fotografen, Aufnahmen zu machen.

1997

Durch eine Firmenübernahme kommt das Versuchslabor zum Konzern Baxter. Dieser macht keine Schimpansen-Versuche. So kommen die Schimpansen frei. Aber wohin mit ihnen? Fünf Jahre vergehen.

2002

Ausgestattet mit Geldern der Firma Baxter übernimmt der Safaripark in Gänserndorf alle Ex-Labor Schimpansen und einige Tieraffen. Geräumige Gruppengehege werden gebaut. Zum Bau der Außenanlagen kommt es nicht mehr.

2004

Der Safaripark meldet Konkurs an und die Schimpansen und Tieraffen werden zur Konkursmasse. Fünf weitere lange Jahre vergehen...

Übernahme der Schimpansen durch Gut Aiderbichl

2009

Michael Aufhauser und Dieter Ehrengruber unterzeichnen, in Vertretung der gemeinnützigen Gut Aiderbichl Stiftung Österreich, im Wiener Gesundheitsministerium einen Vertrag zwischen dem Land Niederösterreich, der Republik Österreich, der Firma Baxter und der Gemeinde Gänserndorf. Insbesondere die Firma Baxter, aber auch Land und Bund haben sich sehr bemüht, eine gute Lösung für die Affen von Gänserndorf zu finden. Die Schimpansen und Affen von Gänserndorf sind zu Aiderbichlern geworden. Renate Foidl, die Leiterin des Gut Aiderbichl Affen Refugiums, und Annemarie Kuti sind seit 18 Jahren treue Begleiter der Affen. Sie und ihr Team werden ebenfalls zu Aiderbichlern.

2010

Gut Aiderbichl hat sich zum langfristigen Ziel gesetzt, mit seinen Aiderbichler Schimpansen auf die Situation der Tiere in der Forschung hinzuweisen, aber auch darauf, dass Schimpansen in freier Natur vom Aussterben bedroht sind. Ein erster Schritt sind die Schimpansenausstellungen auf Gut Aiderbichl Henndorf bei Salzburg, auf Gut Aiderbichl Deggendorf und auf Gut Aiderbichl Iffeldorf nahe München. Resozialisierungs- und Enrichmentprogramme für die Schimpansen von Gänserndorf werden ab diesem Jahr intensiviert. Mit dem Bau der Außenanlagen wird noch in diesem Jahr begonnen.

2011

Am 6. September 2011 werden die ersten 4 von insgesamt 11 großen Außengehegen fertiggestellt und im Beisein von Jane Goodall, dem Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und dem Gesundheitsminister Alois Stöger feierlich eröffnet. Die Bilder der ersten Momente der Schimpansen an freier Luft in ihren neuen Außengehegen gehen um die Welt. Die Fertigstellung der restlichen Gehege geht zügig weiter und wird 2012 abgeschlossen.

2012

Gut Aiderbichl erschließt andere Teile des ehemaligen Safariparks. Eine in Not geratene wolfsähnliche Husky-Gruppe eines Hobby-Züchters findet Schutz im ehemaligen Löwengelände. Ein Ziegenstall wird errichtet und die ehemalige Nashornanlage wird in einen Schafstall umgewandelt. In das frühere Giraffenhaus, das in eine Voliere umgebaut wurde, ziehen mehr als 1.000 Tauben ein. Viele von ihnen sind gerettete Tauben vom Salzburger Hauptbahnhof.

2014

Gut Aiderbichl schafft Plätze für große oder schwierige Hunde. Einige von ihnen kamen durch das Aiderbichler Streuner-Projekt hierher, andere wiederum waren von den Behörden beschlagnahmt worden, weil sie als gefährlich galten. Hier leben sie mit ausgebildeten Hundetrainern, die sie resozialisieren und verstehen.

2015

Eröffnung des großen Papageienhauses und einer weitläufigen Anlage für gerettete Füchse. Vorübergehend finden gerettete Pferde Schutz auf Gut Aiderbichl Gänserndorf.

Bonnie im Versuchslabor

Anton im Versuchslabor