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4. Februar 2009 tz

4. Februar 2009 tz

Erst denken, dann handeln

Obwohl ich persönlich auf den Verzehr von Fleisch verzichte, bin ich in den Augen unseres Metzgers ein guter kunde. Denn unsere Füchse, Katzen und Hunde fressen Fleisch. Ich mache keine Unterschiede zwischen Hunden, Katzen, Schafen oder Schweinen. Ich glaube sie sind alle gleich klug und integer, wie Tiere eben sind. Sie haben furchbare Angst, wenn sie verladen werden und mit ihnenetwas geschieht, was sie nicht verstehen. Deshalb ist es für jeden wiklich tierlieben Menschen selbstverständlich beim Einkaufen darüber nachzudenken, woher tierische Produkte stammen. (Michael Aufhauser)


12. April 2006 tz

12. April 2006

Heidi will Königin der Herzen werden

Wenn ich in einen überfüllten Lift steige bekomme ich ein beklemmendes Gefühl. Dann denke ich an die quälende Enge der Hühnerkäfige und stelle mir vor, der Boden wäre ein gitterrost. Wasser und Brot würden in den Lift geworfen und das Licht wäre gedimmt. Wenn sich nach einem Jahr und zwei Monaten die Tür öffnen würde, wie würden die Menschen und ich aussehen? Wie würden wir uns fühlen? Kein bisschen anders ist das Leben einer Legehenne... (Michael Aufhauser)


10. Mai 2006 tz

10. Mai 2006 tz

Das Wissen der Bauern ist unersetzlich

Wenn ein Tierarzt kommt, wird Kuh Segna ängslich. Sie steht still und würde am liebsten davonlaufen. Aber Bäuerin Melitta kennt einen Trick: Sie füttert ihre Kuheinen Apfel und Segna ist die Ruhe selbst. Melitta weiß viel über ihre Tiere: Wer mit wem gut kann und welches Futter sie vertragen. sie kennt Marotten und Geschichten über jedes ihrer Tiere, sie nimmt sich Zeit, ihre Schützlingen gerecht zu werden.

Leider geht es auch anders: Eine Landwirtschaftspolitik, die Visionen von großen Rinderfarmen wie in Amerika hat, schadt nicht nur den kleinen und mittelständischen Bauern und beraubt sie ihrer Chancen. Sie greift auch in die Infrastrukturen ein, die wir Heimat nennen. Das Wissen der Bauern verschwindet. Dabei ist es so kostbar.

27. April 2005 Salzburger Fenster

Geboren für den Müll

Stellen Sie sich eine Großbrüterei vor. Da schlüpfen 180000 Küken. Kleine süße Küken - 50% männlich. Und was machen wir mit den 90000 kleinen, süßen Küken? Die können wir doch garnicht brauchen! Die sind ja männlich. Die legen keine Eier. Nicht diese 360 Eier pro Jahr, die wir uns von unseren in Legemaschinen verwandelten Hühnern erwarten.

Also was tun.. Da haben wir flinke Asiatinnen, die in der Großbrüterei die Kükenspreu vom Kükenweizen trennen, mit einem schnellen fachmännischen Griff Männchen von Weibchen unterscheiden. Die Männchen kommen in die Truhe, die man anschließend mit Giftgas versorgt. Wer zu spät schlüpft, egal ob männlich oder weiblich, wird lebendig verhächselt. Geschreddert...


12. Juli 2004

12. Juli 2004

Essen ohne Käfig

Manche Dinge sind leichter gesagt als getan. Als in Deutschland die Batterienhaltung für Hühner per Gesetz abgeschaft wurde, dachten wir noch, dass jetzt alles ganz einfach werden würde. ein Stein war ins Rollen gekommen und die Menschen würden mitziehen. Aber wir hatten uns zu früh gefreut, denn wenig später nannte man die minimal vergrößerten Käfige kurzerhand "Volieren" und alles war wie vorher.

Jetzt sind wir vorsichtiger geworden. Jetzt nehmen wir es nichtmehr auf die leichte Schulter, wenn die Legebatterien in Österreich ab 2009 abgeschafft werden sollen, denn mitlerweile ist klar, dass Gesetze noch lange keine Garantie geben... (Michael Aufhauser)

6. Juli 2004 Gut Aiderbichl

Gesetz versus Eigenverantwortung

Neue Gesetze dürfen an der Umsetzung nicht scheitern. Es gibt Ideen, die bei der Umsetzung hilfreich sind. Eine stammt aus der Steiermark: Toni Hubmann ist es gelungen, 350 Bauernhöfe zu einer Produktionsgemeinschaft für Freilandeier zusammenzuschließen. So können alle profitieren: die Hühner, die Bauern und die Verbraucher.

Gemeinsam mit anderen Mitkämpfern hat Gut Aiderbichl die Initiative "Essen ohne Käfig" gegründet. Eierverarbeitende Betriebe, Restaurants, Lebensmittelhandel, alle können sich anschließen. Die meisten Verbraucher wünschen sich eine faire Tierhaltung, und das wünschen sich die Hühner erst recht.

Prominente gegen Käfigeier

Prominente haben die Initiative am 6. Juli auf Gut Aiderbichl mit aus der Taufe gehoben. Uschi Glas, Karl Miok, Hans Clarin, Herbert Fux, Gerhard Lippert, Susanne Michel und Gourmet Besitzer Miguel Spitzy. Eine große Hoffnung für unsere Legehennen und die Menschlichkeit in Österreich und vielleicht in ganz Europa.


13. September 2004 Kronenzeitung

Haben Tiere eine Seele?

Das neue Gesetz ist der Anfang. Jetzt appeliert Österreichs oberster Tierschützer: Esst keine Produkte von Tieren aus Käfigen! Im Intervew spricht Michael Aufhauser (53) über die Hölle von Millionen Nutztieren. Und erzählt vom Paradies, für das er kämpft wie ein Löwe.

Kronenzeitung
27. Februar 2001 Kronenzeitung
Kronenzeitung

Landesverfassung Salzburg

Ein kleiner Schritt für die Politiker, ein großer Schritt für die Tierwelt: So könnte man jenes Ereignis umschreiben, das am 26. Februar 2002 im Salzburger Landtag stattfindet. Die Verfassung wird geändert. Für unsere Tiere, die künftig nicht mehr als Sache, sondern als achtenswerte Mitgeschöpfe gelten.

Ein Vier-Parteien-Antrag (Das hat es schon lange nicht gegeben) Helmut Naderer für die FPÖ, Gabi Burgstaller für die SPÖ, Cyriak Schwaighofer für die Grunen und bei der ÖVP sind es Landespräsident Griessner, Abgeordneter Wolfgang Sailinger und seine Kollegin Resi Fletschberger die Fürsprecher


28. Februar 2002 Kronenzeitung

21. Februar 2002 Kronenzeitung

Aiderbichl und Land gegen Legebatterien

Tierschutzdiplomat Michael Aufhauser hat mit seinem Gut aiderbichl schon viel bewirkt: Tiere sind nicht mehr bloß eine "Sache", ihre Würde ist nun sogar in der Landesverfassung verankert. Gemeinsam mit Agrar-Landesrat Sepp Eisl kämpft Michael Aufhauser nun auch für "glückliche Hühner" - und ihre Freilandhaltung.

 

 


25. Februar 2002 Salzburger Nachrichten

25. Februar 2002 Salzburger Nachrichten

Mitgeschöpf Huhn

Salzburg will als erstes österreichisches Bundesland den Schutz von Tieren in die Landesverfassung aufnehmen. Die Folgen: Gesetze, die Tierquälerei erlauben, können künftig beim Verfassungsgerichtshof bekämpft werden. Außerdem sind die Behörden künftig angehalten, Übertretungen verstärkt nachzugehen. Josef Pfabinger von der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" spricht von einem "Durchbruch". Mit der Bestimmung wird festgeschrieben, dass "Tiere keine Gebrauchsgegenstände" sind.


22. Oktober 2001 Kronenzeitung

Großer Erfolg im Kampf gegen Legebatterien - Neus Gesetz: Käfig-Tierhaltung wird verboten

Während Österreichs Politiker noch hinterher hinken, haben Kämpfer für die Tierrechte, unter ihnen Salzburgs Michael Aufhauser und ein Münchner Anwalt, einen Sieg gegen die tierquälerischen und unwürdigen Legebatterien erreicht. Nachbar Deutschland hat nun per Gesetz beschlossen, die Käfighaltung für Hühner zu verbieten. Nur die EU schweigt weiter...