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Tinker Conchita

Farbe: Schecke
Geschlecht: Weiblich
Geburtsdatum: 6.4.2008
Alter: 11 Jahr(e)

 

Conchita, eine Stute mit Kaiser-Bart

 

Die Siegerin des Eurovision Songcontest 2014 machte mit ihrem Auftritt auch auf Minderheiten aufmerksam. Jetzt haben wir eine Stute mit kaiserlichem Backenbart gerettet. Sie wird mit ihrer Anwesenheit auf Gut Aiderbichl auf das Schicksal der Mehrheit aller Pferde hinweisen. Denn ihre Besitzerin, so der Pferdehändler, bestand darauf, dass sie getötet wird, obwohl sie erst 6 Jahre alt ist...

 

 Ein Leben mit sieben Siegeln

 

Als wir Conchita bei einem Pferdehändler entdeckten, der gerade sehr unter Druck stand, weil er eine Anfrage eines Exporteurs für Pferde nach Russland erhalten hatte, kauften wir alle "Schlachtpferde" des Tages frei und nahmen sie mit zu uns. Darunter auch die bildhübsche Tinkerstute Conchita.

 

Tinker-Pferde stammen ursprünglich aus Irland und bei ihnen handelt es sich um Pferde, die früher insbesondere die dortigen Kesselflicker anspannten. Sie sind genügsame "Arbeitspferde" und kamen bei uns erst so richtig in den 90er Jahren in Mode. Ängstlich und nervös steht Conchita auf dem Handelshof. Pferdepflegerin Eva und Michael Aufhauser versuchen, sie zu beruhigen und werfen gleichzeitig einen Blick auf die Papiere. Nicht zu fassen, dass dieses wunderschöne Pferd zum Kilopreis zu haben ist - bereits am Anfang seines Lebens.

 

Der üppige Fesselbehang ist mit Urin und Kot verschmiert. Sicherlich waren die letzten Tage für das äußerst brave Pferd ein Albtraum. Warum erzählt uns der Viehhändler, dass seine Besitzerin darauf bestand, dass dieses Pferd zum Schlachter gehen sollte? Verwechselt er da was, oder handelt es sich um Händler-Latein? Fakt bleibt, dass sich der Mensch, dem Conchita einmal gehörte, einfach von ihr abgewandt hat und sie rührungslos ihrem Schicksal überließ. Das passiert leider sehr oft, eigentlich fast immer mit Pferden. Wir recherchieren in jedem einzelnen Fall die Vorgeschichte der Pferde, die wir aufnehmen. Da stockt uns manchmal der Atem. Viele Pferde waren einst erfolgreich, heißbegehrt, teuer und geliebt. Dann ein vom Menschen herbeigeführter Absturz, wie er nicht schlimmer sein könnte.

Zwei "Schlachter", wie sie der Pferdehändler unisono bezeichnet, auf der Weide von Gut Aiderbichl. Conchita hat inzwischen verstanden, dass ihr jetzt weder ein langer Transport nach Russland, noch ein grausamer Tod bevorsteht. Aber was kann jeder Einzelne tun? Das fragen sich unsere Mitstreiter. Zunächst niemals Pferdefleisch oder Schuhe aus Pferdeleder, aber auch niemals Hundefutter aus Pferdefleisch kaufen. Nur so kann man verhindern, dass nicht schon bald eine neue Sparte, nämlich die des Pferdefleischmarktes, noch mehr boomt, als es bisher schon der Fall ist. Außerdem, wenn Sie diese Geschichte so ergreift wie uns, bitten wir Sie, uns zu unterstützen oder Pate zu werden.

 


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