
Hund Turbo
Mischling
Turbo kam als Welpe gemeinsam mit seinen Geschwistern zu uns ins Tierheim. Er war noch so jung, als er zu uns kam, dass er anfangs mit der Flasche großgezogen werden musste. Anscheinend haben wir es da sehr gut mit ihm gemeint, da er zu einem sehr stattlichen Hund herangewachsen ist. Mit seinen 70cm Schulterhöhe ist er einer der größten Hunde bei uns im Tierheim. Turbo ist bei fremden Personen und Situationen anfangs eher schüchtern, wenn er sich dann allerdings in der Situation gefunden hat ist er ein sehr lebendiger Hund, der auch vehement seine Streicheleinheiten einfordert. Aufgrund seiner Größe und Kraft ist Turbo eher für erfahrene Hundehalter im ländlichen Raum geeiegnet. Wir hoffen sehr, dass er bald ein neues Zuhause findet. Gewicht: 35-40 kg Höhe: 70 cm Wenn Sie sich für Turbo interessieren, wenden Sie sich gerne an: animal.rescue@gut-aiderbichl.com
Charakter:
Sanft – gutmütig – menschenbezogen – freundlich. Unser Turbo ist ein sanfter Riese. Der freundliche Rüde kommt sehr gut mit anderen Hunden zurecht – bei uns lebt er mit der Schäferhündin Dori zusammen – und hat ein tolles Verhältnis mit allen Mitarbeitern.
In für ihn fremden Situationen ist Turbo eher schüchtern und zurückgezogen. Der wunderbare Hund lebt seit seinem ersten Lebenstag im Tierheim und kennt dementsprechend noch nicht viel von der Welt. Bei fremden Personen ist Turbo anfangs zurückhaltend, aber nie aggressiv, sondern lediglich abwartend.
Seine Bezugspersonen hat er fest in sein Hundeherz geschlossen und freut sich dann auch über Streicheleinheiten und Liebkosungen.
Verhalten:
- Erwachsene: bei fremden Personen abwartend/ sonst offen und zugänglich
- Kinder: nicht getestet
- Katzen: nicht getestet
- Artgenossen: gut verträglich
Gesundheit:
- Ernährung: Trockenfutter
- Impfung: Tollwut, SHPPI
- Parasiten: Bravecto, Ivermectin
- Kastration: ja
- Blutuntersuchung: ja
- Gechippt und registriert
Wir suchen:
Turbo hat sein ganzes Leben bei uns im Tierheim verbracht. Dementsprechend wird er beim Kennenlernen der weiten Welt die Unterstützung eines erfahrenen Hundehalters benötigen.
Häufig gestellte Fragen zur Adoption
Zunächst einmal Danke, dass Sie einem Tier von Gut Aiderbichl ein privates Zuhause ermöglichen möchten. So läuft der Adoptionsprozess bei uns ab:
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Fragebogen ausfüllen
Damit wir einen ersten Eindruck bekommen, wer sich für unseren Schützling interessiert bitten wir Sie, den Fragebogen für Hunde, Katzen oder Kaninchen auszufüllen. -
Kontaktaufnahme durch uns
Anschließend melden wir uns bei Ihnen und besprechen die nächsten Schritte. Die Sichtung des Fragebogens kann einige Tage in Anspruch nehmen, wir melden uns jedoch verlässlich bei Ihnen. Danke für Ihr Verständnis. -
Kennenlernen des Tieres (wenn möglich)
Wenn es möglich ist, ermöglichen wir gerne ein erstes Kennenlernen zwischen Ihnen und ihrem Wunsch-Tier. Denn die Chemie sollte stimmen! -
Platzkontrolle
Bevor eines unserer Tiere in sein neues Zuhause einziehen darf, möchten wir sicherstellen, dass es dort gut aufgehoben ist. Daher findet vor der Adoption eine Platzkontrolle statt. Dabei besucht ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin von Gut Aiderbichl Sie vor Ort, sieht sich die zukünftige Umgebung des Tieres an und lernt Sie persönlich kennen. Uns ist es wichtig, dass unsere Schützlinge in liebevolle, verantwortungsbewusste Hände kommen. -
Umzug ins neue Zuhause
Wenn alles passt, kann Ihr neues Familienmitglied einziehen! Der Abholort ist je nach Tierstandort unterschiedlich – siehe unten.
Bitte beachten Sie immer den derzeitigen Wohnort des Tieres, bevor Sie sich bei uns für das Tier melden. Der derzeitige Heimathof unseres Schützlings ist auf der jeweiligen Tierseite unter „Ort“ zu finden. Es kommt leider immer wieder vor, dass Interessenten abspringen, weil ihnen der Weg zu weit ist.
Die Tiere werden von den Interessentinnen und Interessenten bei uns auf dem jeweiligen Heimathof des Tieres abgeholt.
Tiere, die aktuell in Rumänien leben, müssen nicht in Rumänien abgeholt werden. Sie werden von einem Transportunternehmen nach Österreich oder Deutschland gebracht und können dann auf einem unserer Tierschutzhöfe abgeholt werden.
Wir erheben keine fixe Schutzgebühr, freuen uns aber über eine freiwillige Spende, die uns hilft uns, weiterhin Tieren aus Notlagen zu helfen und Sie an ein neues Zuhause zu vermitteln.
Gerade für Hunde ist der Einzug in ein neues Zuhause eine große Umstellung gegenüber dem Leben im Tierheim. Die folgenden Hinweise können dabei helfen, die Eingewöhnung so angenehm und sicher wie möglich zu gestalten:
Erwartungen realistisch halten
Viele unserer Hunde haben einen Großteil ihres Lebens im Tierheim verbracht. Trotz aller Bemühungen unsererseits, sie auf das Leben in einem Zuhause vorzubereiten, muss damit gerechnet werden, dass viele Alltagssituationen zunächst neu und ungewohnt sind. Dazu zählen beispielsweise Stubenreinheit, Autofahren, Spaziergänge in fremder Umgebung, der Umgang mit Treppen oder das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel. Je weniger Erwartungsdruck auf den Hund ausgeübt wird, desto harmonischer gestaltet sich das Zusammenleben.
Ruhe und Geduld
Für eine erfolgreiche Eingewöhnung ist es wichtig, dem Hund das Tempo selbst bestimmen zu lassen. Jeder Hund benötigt unterschiedlich viel Zeit, um sich an sein neues Zuhause, seine Familie und die neue Umgebung zu gewöhnen. Planen Sie ausreichend Zeit ein, sodass das Kennenlernen und Üben ohne Zeitdruck erfolgen kann. Die Eingewöhnungsphase kann sich über mehrere Wochen erstrecken und ist stark vom jeweiligen Hund abhängig.
Keine Panik in den ersten Tagen
Sollte Ihr Hund in den ersten Tagen noch nicht stubenrein sein oder sich zunächst weigern, draußen sein Geschäft zu verrichten, ist dies völlig normal und kein Grund zur Sorge. Auch das Fress- und Trinkverhalten kann in der Anfangszeit schwanken, pendelt sich aber in der Regel innerhalb der ersten Woche ein. Das Verhalten in den ersten Tagen ist nicht automatisch repräsentativ für den späteren Alltag.
Sicherheitsgeschirr beim Spaziergang
Bitte verwenden Sie bei jedem Spaziergang ein Sicherheitsgeschirr. Dies gilt so lange, bis Ihr Hund mit der Umgebung vertraut ist und in keiner Situation versucht, sich aus dem Geschirr zu befreien. Wir empfehlen, das Sicherheitsgeschirr mindestens sechs Wochen lang konsequent zu nutzen.
Kein Freilauf in der Anfangszeit
Lassen Sie Ihren Hund keinesfalls frei (ohne Leine) laufen, bis eine stabile Bindung zwischen Ihnen und dem Tier besteht. Freilauf sollte frühestens nach mehreren Monaten erfolgen und unbedingt durch entsprechendes Training – z. B. mit einer Schleppleine – vorbereitet werden.
Richtige Fütterung
Gerade die ersten Tage und Wochen im neuen Zuhause können für Hunde mit Stress verbunden sein. Um stressbedingte Magen-Darm-Probleme wie Durchfall zu vermeiden, empfehlen wir ein magenschonendes Futter – z. B. Sorten, die als „Sensitiv“ oder „Gastro“ gekennzeichnet sind. Alternativ kann auch selbst gekocht werden, z. B. gekochtes Huhn mit Reis.
Tierarztbesuch planen
Wir empfehlen, bereits vor Ankunft des Hundes einen passenden Tierarzt auszuwählen. So kann im Bedarfsfall schnell und kompetent gehandelt werden.



