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Fleckvieh Nikolaus

Farbe: braun-weiß
Geschlecht: Männlich
Geburtsdatum: 6.12.2014
Alter: 4 Jahr(e)

Nikolaus, das arme "Knickbein"-Kalb

Für Kälbergroßhändler ist der Aufkauf von Kälbern in großer Anzahl alltäglich. So war es auch, als 300, erst einige Tage alte Kälber in den Stall eines Händlers kamen. Von dort aus wurden sie auf ganz Deutschland in Mastbetriebe verteilt. Ein Leben auf Spaltenböden steht ihnen dann bevor. Der kleine Nikolaus aber konnte kaum stehen. Er litt an Rachitis. Der Händler meldete sich bei uns und kurz darauf brachten wir den kleinen Nikolaus in die Klinik... Was wäre, wenn es das Gut Aiderbichl Rinder-Projekt nicht gäbe? Zugegeben, obwohl wir wohl die größten Rinder-Retter sind, ist das, was wir tun, eben nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber in unserem Verbreitungsraum hat es sich bei vielen herumgesprochen, dass wir Rinder nicht nur lieben und achten, sondern auch im Stande sind, zu helfen... Unsere Arbeit, die in den Anfängen von so Manchem belächelt wurde, findet immer mehr Akzeptanz. Sonst hätte uns nicht ein Viehhändler angerufen, dem der kleine Nikolaus leid getan hat. Das Problem des kleinen Stierkalbes ist, dass er an Rachitis leidet und an einer damit einhergehenden Sehnenverkürzung. Das winkelt den unteren Teil seiner Vorderbeine ab und er tut sich schwer, zu stehen.

Er ist ein sogenanntes Knickbein.

Aiderbichler Tierretter Christian machte sich sofort auf den Weg nach Babenhausen zu einer Rinderklinik, die außergewöhnlich gut ist. Dort musste er nicht bleiben und wurde ambulant versorgt. Nikolaus wurden Entzündungshemmer gespritzt und dann durfte er mit Christian nach Gut Aiderbichl fahren.  

Der Tierarzt empfahl reichlich Bewegung, und damit wurde gleich Tags darauf begonnen. Wenn Nikolaus Glück hat und die Sehnen trainiert, braucht er nicht mehr in die Klinik. Sollte sich sein Zustand nicht wirklich bessern, dann müssten seine Vorderbeine eingegipst werden... Als ob Nikolaus das verstanden hätte, trainiert er tagtäglich mit wachsender Begeisterung.

Aiderbichlerin Marion ist inzwischen so etwas wie eine "Personal Trainerin" für ihn geworden. Eine wahre Freude. Aber da denken wir natürlich auch an die anderen. Sie sind inzwischen zur Mast aufgestellt worden (...was für ein unglaubliches Opfer, damit wir Menschen Kalbsschnitzel essen können...). Kälber, die noch so klein sind, dass sie kein Wasser trinken. Sie erhalten Milchaustauscher. Nur Nikolaus, der bekommt jetzt frische Kuhmilch... Und dann wird gleich weiter trainiert... Seine Welt ist jetzt in Ordnung, und schlafen und dösen darf er auch...
 Das war der große Auftritt von Nikolaus. Noch einmal wird er in einigen Zeitungen und natürlich in unserem Aiderbichl Magazin Erwähnung finden. Das ist seine einzige Chance, dass sich ein Pate für ihn bewirbt. Dass er Menschen dazu bewegen kann, das große Rinder-Projekt unserer gemeinnützigen Stiftungen zu unterstützen. Danach darf er einfach in Ruhe bei uns leben. Wie alt wird er werden? 20 Jahre vielleicht, wenn er Glück hat. Wir aber von Gut Aiderbichl haben ihm und den anderen mehr als 550 geretteten Rindern versprochen, dass sie für immer bleiben dürfen. Das ist das Besondere an Gut Aiderbichl.


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