Abschied von Kater Luka

Mit belegter Stimme meldete sich Monika Ruzicska, Gutsleiterin von Gut Aiderbichl Traisen bei uns in der Verwaltung in Salzburg. Der Schock steckte ihr noch in den Knochen, das konnte man deutlich in dem Gespräch hören.

„Wir mussten uns heute von unserem Freund verabschieden: Luka ist von uns gegangen!“ waren ihre Worte und betretenes Schweigen am Telefon folgte.

Gerne erinnern wir uns zurück an den Tag seiner Geburt. Seine Mutter Patsy war wenige Wochen zuvor gemeinsam mit Ruby und ihren Welpen von einer Tierschützerin gerettet und zu uns nach Gut Aiderbichl gebracht worden. In unserer Obhut erblickte der kleine kecke Kater das Licht der Welt. Nach der Fertigstellung des Eselhauses mit seinem Tierwohnzimmer wurde er gemeinsam mit seinen Geschwistern, Cousins und Artgenossen der erste Bewohner der Katzenanlage. Schon damals war auffällig, dass er besser mit Menschen zurechtkam als mit seinen eigenen Artgenossen. Das wurde mit der Zeit immer schlimmer und er begann seine Familie massiv zu terrorisieren. Um für alle die Situation zu entschärfen, haben wir uns entschlossen, ihn nach Gut Aiderbichl Frankreich zu übersiedeln. Hier hätte er wesentlich mehr Platz, Auslauf und könnte den anderen Katzen gut ausweichen.

Doch 60 Hektar, umgeben von einer 2,5 Meter hohen Mauer, waren Luka nicht genug, auch hier begann er unsere Katzen zu terrorisieren und zu attackieren. Vielleicht fühlte er sich unverstanden? Will er Einzelkatze sein? Zusätzlich hatte er immer wieder Probleme mit den Bronchien, was zusätzlich eine Hürde darstellte.

Wir konnten nicht anders: Luka musste wieder umziehen, aber wohin? Als nun Monika Ruzicska und ihr Team von Luka erfuhren, wollten sie sich der Herausforderung stellen und nahmen sich dem Projekt „Macht Luka glücklich“ an.

 

Schnell gewöhnte er sich hier ein. Unsere Pflegerinnen taten alles, dass es ihm gut ging, er ausgelastet war und er die Liebe bekam, die er brauchte. Auch seine Lungenprobleme konnten hier gut behandelt werden und das „Spazieren an der Leine“ schien ihm Freude zu machen. Er war stets ein gelehriger Schüler.

 

Zu keinem Zeitpunkt in den letzten Monaten hatte er schwerwiegende gesundheitliche Probleme mehr, die Anlass zur Sorge gegeben hätten. Auch alle Blutuntersuchungen waren unauffällig, umso schockierter waren wir, als wir Luka in seinem Kartonhäuschen sitzend aufgefunden haben. Auf nichts schien er mehr wirklich zu reagieren. Sofort packte das Team um Monika Ruzicska den Kater ein und brachte ihn in die Tierklinik. Die erschütternde Diagnose folgte sogleich: aufgebrochener Lebertumor und akutes Nierenversagen.

Für unseren geliebten Luka gab es keine Heilung mehr und schweren Herzens mussten wir uns nun von unserem kleinen Rowdy verabschieden. „Luka war etwas Besonderes. Irgendwie war er mehr Mensch als Katze. Er war uns Menschen immer freundlich gegenüber, war neugierig und hat sich immer über Streicheleinheiten gefreut. Jeden Tag hat er uns „Geschichten“ erzählt und uns immer zum Lachen gebracht. Wir werden dich sehr vermissen, kleiner Luka“ (Monika Ruzicska, über Kater Luka).

„Dunkel ist es nun um dich, von Stund an tragen wir dein Licht.“

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