Champ hat die Kraft verlassen

Champi, wie wir ihn liebevoll nannten, hatte sich in den letzten 10 Jahren in die Herzen aller Menschen geschlichen, die ihn kennenlernen durften.  

Vor knapp 10 Jahren kam der kleine Chihuaha Champ mit fragenden Augen aus einem Shelter in den USA. Mit ihm waren damals Hugo, Cedar, Loky, Molly und Manchita aus einem Shelter gerettet worden. 
Zwei Aiderbichlerinnen hatten mit Michael Aufhauser Kontakt aufgenommen, und erzählten von den Tötungsstationen in den USA. Shelter sind Auffangstationen für Haustiere, wo Hunde oder Katzen abgegeben werden, und auf eine neue Bleibe bei lieben Menschen hoffen. Wer nicht adoptiert wird, muss sterben.  

Als Champ und dessen Freunde im Oktober 20212 am Münchner Flughafen landeten, sollte er einen Tag später seinen 7. Geburtstag feiern – in Freiheit und umringt von Menschen, die ihn liebten und mit seinen Hundefreunden, die er aus Amerika mitgebracht hatte.

Champi war noch sehr jung, als er gemeinsam mit seinen Freunden ein großes Hundezimmer bezog. Jeden Tag seines Lebens begrüßte er alle freudig: die Pflegerinnen und seine seine neue Freundin Mira, eine hübsche Beagle-Hündin. Champi entwickelte sich zu einem kleinen Kasperl – menschliche Traurigkeit oder Stress wurden durch seine treuen, lustigen Kulleraugen und durch sein Hundelächeln weggeblasen. 

Er war ein Meister im Kuscheln und Schmusen. Champi war sanft zu allen und genoss sein Leben in vollen Zügen.
Zu den Essenszeiten kam er geradezu angeflogen – Essen war herrlich und Leckerlis waren noch herrlicher. Aus Freude drehte er sich im Kreis und quietschte und bellte und liebte sein Leben. Champi war auch Hunde-Weltmeister im Suchen von Leckerlis, egal wo: auf der Hundewiese zwischen den Reifen, versteckt in einem Schnüffelteppich oder in der Hand seiner Pflegerin Sabine – alles war ihm recht.

Jede Lebenskerze beginnt irgendwann schwächer zu brennen, so sollte es auch bei Champi sein. Vor einigen Wochen bemerkten wir, dass die Dinge, die ihm immer so viel bedeutet hatten, beschwerlicher wurden.
Er war müde und ruhiger, und er machte auch keine Freudentänze mehr, wenn die Futterschüssel gefüllt wurde. Der kleine, tapfere Chihuaha Champ wollte sich ausruhen, schlafen, kuscheln und seine Ruhe haben.  

Die kleinen Füsschen wurden zusehends kraftloser und wollten auch gar nicht mehr gerne auf die Hundewiese laufen. Diese Ausflüge, die Champi stets große Freude bereitet hatten, wurden immer weniger.  

Vor ein paar Tagen blieb nur noch eines: Champis Pfötchen zu halten, und bei ihm zu sein, als er müde die erste Stufe zur Regenbogenbrücke beschritt. Sein Herz war zu schwach und ein Engel nahm ihn mit, den kleinen Champi aus Amerika.  

Wir werden dich niemals vergessen, Champi. Deine Geschichte wird uns Menschen zu respektvollem Umgang mit den Tieren ermahnen.

Du hattest immer nur ein Ziel: Uns dein großes Herz zu schenken. Mach’s gut, Champi

Gut Aiderbichl
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