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Ochse Sammy

und seine Rolle als Freund für Resi und Amadeus

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

(geschrieben von Gisela Pschenitschnig)

In den letzten Wochen wurden wieder viele neue Tierrettungen durchgeführt. Trotzdem möchte ich über ein paar Tiere berichten, die schon längere Zeit am Begegnungshof in Henndorf ihr Für-Immer-Zuhause gefunden haben, und, die sich aus verschiedensten Gründen neue Wegbegleiter suchten.

Der sanfte Riese Sammy

Sammy ist ein schwarzes schottisches Hochlandrind und gehört somit zur ältesten registrierten Viehrasse überhaupt, deren Ursprung Schottland ist. Schottische Hochlandrinder gelten als sehr robust und winterhart, und werden auch für die Weidebewirtschaftung eingesetzt. Ihr besonderes Merkmal ist die gewaltig weite, geschwungene Hornanlage und ihr langes zotteliges Fell.

Vor über 10 Jahren kam der kohlrabenschwarze Sammy zur Welt und wurde dann mit der Flasche gefüttert. Es gelang, aus Sammy einen kräftigen und selbstbewussten Stier zu machen.
Sammy kam viele Jahre seinen Pflichten als Zuchtstier nach. Um keine Inzucht zu betreiben, musste für Sammy ein anderes Für-Immer-Zuhause gefunden werden. Als Sammy noch ein kleiner Stier war, haben ihn die Besitzer schon versprochen, dass er niemals zum Schlachter kommt. So kam er nun nach Gut Aiderbichl und wurde vor dem Umzug kastriert.
Auf Gut Aiderbichl lebte Sammy jahrelang mit den Kühen Heike, Bambi und Sarah gemeinsam. Die drei Kühe sind leider nicht mehr. Sammy sollte kein einsames Leben führen, und man startete den Versuch, ihn mit den kleinwüchsigen Rindern Resi und Amadeus zu vergesellschaften.

Amadeus und Resi wirken neben dem Riesen Sammy sehr klein

Amadeus kommt aus dem Burgenland, und ist aufgrund eines Gendefekts kleinwüchsig. Der Besitzer hielt ihn in einem separaten Stall, um ihn vor Attacken der großen Rinderherde zu schützen.
Resi ist ebenfalls kleinwüchsig und kommt aus Vorarlberg. Sie hätte den Aufenthalt auf der Alm vermutlich nicht überlebt und wurde deshalb abgegeben. Rinder brauchen Sozialkontakt, und so wäre das isolierte Leben keine Lösung auf Lebenszeit.

Von Anfang an waren so viel Wärme und Harmonie zwischen Amadeus und Resi, als kämen sie von der gleichen Kuh. Ist Amadeus draußen, läuft Resi ihm gleich hinterher. Da wird im Stroh miteinander gekuschelt, niemals wird um Futter gestritten oder gestoßen. Beide scheinen glücklich und zufrieden und haben nun in Sammy ihren großen Beschützer gefunden.

Es ist ein wunderbares Bild, wenn der schwarze, zottelige, riesige Sammy mit seinen kleinen Freunden Resi und Amadeus auf der Weide ist, oder zaghafte Schritte im frischen Schnee versuchen.

Nichts ist entspannender, als Tiere zu beobachten.

Herzlichst, Ihre Gisela.

Braun-weiße Kuh im Schnee vor einem Holzzaun, sonniger Tag, Alpen im Hintergrund.
bei uns zuhause

Rind Resi

Fleckvieh

Resi - das Kuhkalb ist kleinwüchsig. Gleich im ersten Sommer konne sie nicht mit auf die Alm, jedoch auch nicht am Hof bleiben. Die Schlachtung wurde überlegt, jedoch wollte Resis Schicksal es anders: sie kam nach Gut Aiderbichl und verliebte sich hier in den kleinwüchsigen Stier Amadeaus. Ende gut, alles gut - Happy End für zwei beeinträchtigte Rinder.

bei uns zuhause

Rind Amadeus

Fleckvieh

Amadeus - eine Kindheitserinnerung seiner Besitzerin brachte ihn nach Gut Aiderbichl. Vor vielen Jahren hatte die Frau gelernt, dass Tiere mit Beeinträchtigungen ein absolutes Recht auf Leben haben. Amadeus war von einem Milchbauern gekauft worden. Die Diagnose ergab, dass Amadeus kleinwüchsig ist. Die große Kuhherde verhielt sich Amadeaus gegenüber nicht freundlich, und das Schicksal sollte ihn nach Gut Aiderbichl bringen. Wir wünschen dir ein gutes, langes Leben!

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