Nachruf Jeanny

„Es ist mir eine Lebensfreude, dir die schlechte Laune zu verderben!“ nach diesem Prinzip hat unsere geliebte Hündin Jeanny stets gelebt. Und selbst in ihren letzten Momenten hat sie uns mit ihrer Liebe begeistert. Ihr wunderbares kleines Herz hat aufgehört zu schlagen. Unsere geliebte Jeanny ist für immer eingeschlafen.

Ich lernte Jeanny im September 2004 kennen, als ich sie von einem Viehhändler abholte. Einst sollte Jeanny eine Haus- und Hofhündin werden, doch diesen „Vertrag“ hatte Jeanny nicht unterschrieben. Sie machte sich selbstständig und streunte jeden Tag im Wald umher. Immer wieder musste man sie suchen und nach Hause bringen. Dem Viehhändler platzte der Kragen und der kleine freche Hund musste weg.

Schnell bemerkten Michael und ich, dass Jeanny etwas Besonderes war und auch besonderer Aufmerksamkeit bedurfte. Es vergingen Monate, bis sie sich angesprochen fühlte – doch Michael schaffte es, mit viel Geduld und Liebe, dass Jeanny sich wohl bei uns fühlte. Sie freute sich über jeden Ausflug, über jede Autofahrt. Hier schien sie sich entspannen zu können.

Die quirlige Hündin freundete sich auch schnell mit meiner Tochter Laura an, und gemeinsam wurden sie erwachsen. Ein unzertrennliches Team – Jeanny wich Laura nicht von der Seite, außer es gab etwas zu fressen. Das war ihre geheime Leidenschaft – keine Jause, kein Mittagessen, nicht mal Katzenfutter war vor der Feinschmeckerin sicher. Und selbst jetzt noch, als sie bereits so alt war, musste man das Essen gut vor ihr verstecken.

Niemals zuvor habe ich eine Hündin kennen gelernt, die so viele Flausen im Kopf hatte, die Welt für sich so ausgiebig erkundet hat, und so viel Lebensfreude verbreiten konnte.

Bereits im vergangenen Jahr ging es ihr gesundheitlich nicht gut. Sie wurde gemütlicher, gütiger und genoss es, wenn sie mal ohne ihre Hundefreunde war. Als wir bemerkten, dass ihr das Laufen schwer fiel, bekam sie vom Tierarzt Schmerzmittel und Physiotherapie verschrieben. Was anfänglich und für sehr lange funktionierte, hörte in den letzten Tagen einfach auf. Jeanny ging es immer schlechter und wir brachten sie in die Tierklinik. Die engagierten Tierärzte wollten für sie kämpfen und auch wir hatten Hoffnung – doch am Ende des Tages mussten wir uns von unserer Kämpferin verabschieden. Im Beisein ihrer Tierpfleger schlief Jeanny für immer ein und auch für mich endete hier eine Ära, aber nicht die Freundschaft und Zuneigung zu ihr. Und wenn ich heute an meine kleine Jeanny denke, denke ich an die schönen Momente, an die lustigen und auch an die traurigen. Jeanny hat mich durch gute und schwere Zeiten begleitet, und das werde ich ihr nie vergessen.

Liebe Jeanny, Danke, dass du stets an meiner Seite warst, mir beigestanden hast, und mich immer zum Lächeln gebracht hast. Du wirst immer in meinem Herzen wohnen. Schlaf gut, meine gute Freundin.

Ich danke alle Menschen, die mit ihrer Patenschaft für Jeanny uns und Gut Aiderbichl unterstützt haben. Paten von Jeanny werden direkt vom Gut Aiderbichl Team kontaktiert.

Ihr Dieter Ehrengruber

Wiedersehen ist unsere Hoffnung. So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden. Aus dem Leben ist er zwar geschieden, aber nicht aus unserem Leben; denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen, der so lebendig unserem Herzen innewohnt! Theo. F., 1819-1888

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