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14.12. – Weltaffentag

Unsere Laboraffen schicken Grüße aus Gänserndorf

Corona beherrscht die Welt noch immer... Für uns alle ist es schwierig, uns an die neuen Regeln zu gewöhnen, keine Feste feiern zu können und geliebte Menschen nicht immer sehen zu können. Es geht in der aktuellen Zeit ums Zusammenhalten, ums Einhalten der Regeln und ums Durchhalten. Die Ex-Laboraffen haben im aktuellen Winter-Magazin einen Appell an die Menschen geschickt: „Maske auf, Hände waschen, Abstand halten“ – die Übung ist leider noch nicht beendet...

Wie geht es unseren Tieren in Gänserndorf?

Dem Wohlbefinden der Affen gilt die gesamte Aufmerksamkeit der Aiderbichler Mitarbeiter. Nach wie vor leben sie dort zurückgezogen mit den Schimpansen. Die Affen müssen geschützt werden, sie sind in höchster Gefahr, falls der Virus die Gehege durch den kleinsten Fehler erreichen würde. Alle Pfleger tragen Schutzanzüge und halten sich an die strengen Hygieneregeln. Die Versorgung der Affen muss normal weiterlaufen und unter keinen Umständen darf man sie mit den menschlichen Sorgen und Ängsten belasten.
Sie kennen Mundschutzmasken aus ihrer Zeit als Laboraffen und sind höchst-sensibel auf alles, was irgendwie nach medizinischen Utensilien aussieht.

Die Stimmung bei den Ex-Laboraffen

lässt die Kollegen durchhalten. Carmen und Dorli sind dicke Freundinnen und zeigen uns wundervolle, innige Momente der Zweisamkeit.

„Hey, Carmen, hast Du Zeit für mich? Könnten wir uns ein wenig unterhalten?“

Mit viel Zuneigung wird die gegenseitige Fellpflege durchgeführt.

Die Schimpansen werden beschützt, gehegt und gepflegt, sie sollen einfach ein gutes Leben haben. In den Jahren als Versuchstiere wurden ihre Seelen angegriffen und ihre Körper geschunden, nie wieder sollen die Tiere Leid erfahren.

„Schau Carmen, der Holophernes schläft ganz tief und fest. Ich bin schon ein bissl in ihn verliebt. Er ist so ein feiner Charakter!“.

Holophernes ist schon tief im Traumland versunken.

Den ganzen Tag bemüht man sich, den Tieren ein Gefühl von Zusammenhalt und Fürsorge zu vermitteln. Es ist nicht schwierig, die Schimpansen ins Herz zu schließen. Sie sind zufrieden mit dem, was ihnen Gut Aiderbichl dank der Hilfe der Paten bieten kann.

Pünktchen und Martha lassen sich von der Unruhe außerhalb der geschützten Gehege ebenfalls nicht beirren. Sie haben ihren Tagesrhythmus und legen sich in der üppigen Holzwolle gemeinsam zum Schlafen. Natürlich wird vorher alles bequem zum Hinlegen arrangiert.

„Martha, schau, da geb‘ ich Dir ein wenig von meiner Holzwolle ab. Du bis ja größer als ich!“

In so einem tollen Nest lässt es sich gut schlafen.

Einige der Ex-Laboraffen waren in der Aids-Medikamentenforschung. So beispielsweise Thomas. Es ist ihm nicht möglich, in unserer Sprache zu erzählen, was er durchgemacht hat. Wenn man ihn beobachtet, spürt man die Tränen aufsteigen ob soviel Zuversicht und Fröhlichkeit, die er wieder gelernt hat.

Auch Affendame Gabi möchte Ihnen etwas ausrichten:

„Sehen Sie selbst, wie gut es mir jetzt geht. Die Jahre vor Gut Aiderbichl waren nicht lustig. Wir lebten in Käfigen, es gab kein Freigehege, wir waren abwechselnd im Versuchslabor und unsere Körper wurden krank und müde. Wir Affen fühlen sehr wohl, dass etwas anders ist, als vor ein paar Monaten. Es geht jetzt ums Zusammenhalten! Danke an alle.“.

Bleiben Sie gesund und vergessen Sie die Tiere nicht, versuchen Sie, Ihre Signale zu verstehen.

Nur dank Ihrer Unterstützung, liebe Tierfreunde und Aiderbichler, können wir unsere Schimpansen tagtäglich pflegen und ihnen ein Zuhause bis an ihr natürliches Lebensende bieten. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen.



Werden Sie symbolisch Pate von allen Schimpansen und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
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