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Gedenken an unsere verstorbenen Tiere

 

Am heutigen Allerheiligentag ist auch der Weltvegantag. Erstmals stattgefunden am 1. November 1994, wird dieser internationale Aktionstag jährlich gefeiert. Der Grund für dieses markante Datum ist die Idee der Präsidentin der Vegan Society, Louise Wallis, diesen wichtigen und aufrüttelnden Tag auf Allerheiligen, den Tag der Toten zu setzen. An Allerheiligen gedenken wir ganz besonders unseren verstorbenen Tieren, die durch Ihre Unterstützung, liebe Aiderbichler, ein behütetes, geliebtes und erfülltes Leben führen durften.
 
Yvonne – Rind – verstorben am 03.09.2019 auf Gut Aiderbichl Deggendorf
Loletta – Wollschwein – verstorben am 12.07.2019 auf Gut Aiderbichl Iffeldorf
Kornett – ehemaliges Polizeipferd – verstorben am 01.07.2019 auf Gut Aiderbichl Deggendorf
Nero – Hund – verstorben am 11.06.2019 auf Gut Aiderbichl Deggendorf
Litza – ehemalige Rennbahnstute – verstorben am 17.05.2019 auf Gut Aiderbichl Henndorf
Kimi – Frettchen – verstorben am 02.04.2019 auf Gut Aiderbichl Henndorf
Arielle – Minischwein – verstorben am 04.03.2019 auf Gut Aiderbichl Henndorf
Bärli – Katze – verstorben am 06.02.2019 auf Gut Aiderbichl Iffeldorf
 
Die Liste ließe sich leider noch weiter fortsetzen. Leben und Tod liegen nahe beisammen – freuen wir uns im einen Moment über ein neues gerettetes Tier, müssen wir oft im nächsten Moment mit Trauer erfahren, dass ein anderes über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Jedes von ihnen war für sich etwas ganz Besonderes und wird für immer in unseren Erinnerungen weiterleben. Der Alltag ist jedoch oft schnelllebig: da kann es helfen, wenn man sich bewusst Zeit nimmt, um in sich zu gehen und den geliebten Verstorbenen zu gedenken. Die Gut Aiderbichl Akademie hat mit Kräuterexpertin Birgit Karl gesprochen, wie Kräuter und Harze wohltuend das Tor zur Seelenwelt öffnen können – für Mensch und Tier.
 
Liebe Birgit Karl, was ist das Besondere am Räuchern?
Das Räuchern mit Kräutern und Harzen wird schon seit tausenden von Jahren praktiziert. Dabei geht dieses Wissen leider immer mehr verloren. Bekannt sind nur mehr wenige dieser alten Rituale, wie z.B. das Räuchern in den Raunächten. Oder speziell jetzt um Allerheiligen oder Samhain, wie die Nacht vor dem 1. November auch heißt. Es ist unter anderem ein Fest des Abschieds von der Sonne, bei dem gleichzeitig den verstorbenen Freunden, Verwandten, Ahnen und unseren treuen Wegbegleitern, den Tieren, gedacht wird.
 
Welche positiven Effekte kann das Räuchern haben?
Der Duft der ätherischen Öle, die in den Pflanzen enthalten sind und die durch die Hitze des Rauches gelöst werden, beeinflussen das limbische System und damit auch die Gefühle und Emotionen von Menschen und Tieren. Die Zeremonie des Räucherns kann also nicht nur uns entspannen, beruhigen, reinigen, inspirieren und anregen, sondern auch unsere geliebten Tiere. Räuchern weckt die Möglichkeit, die Selbstheilungskräfte in Gang zu setzen, das Immunsystem zu stärken, Entspannung und Ruhe zu finden oder Schmerzen zu lindern.
 
Was braucht man zum Räuchern und auf was sollte unbedingt geachtet werden?
Räuchern kann man auf ganz viele verschiedene Arten, z.B. in der heimischen Wohnung oder auch in Stallungen mit selbstgebundenen Räucherbüscheln. Wenn man gemeinsam mit Tieren in einer Wohnung lebt, ist das Räuchern mit einem sogenannten Stövchen sehr sinnvoll, da dabei keine starke Rauchentwicklung entsteht.
Auch die verwendeten Kräuter müssen sorgsam ausgewählt werden – manche sind nicht für Tiere geeignet. Im Zweifelsfall bitte einen Experten zu Rate ziehen. Falls Sie Hunde oder Katzen halten, bitte immer eine Zimmertüre offenlassen, damit Ihr tierischer Freund eine Rückzugsmöglichkeit hat, wenn der Duft für seine Nase zu viel wird. 
 
Welche Räuchermischung können Sie empfehlen?
Eine Räuchermischung, die gut zu Allerheiligen passt:
2 Teile Wacholder, 1 Teil Holunderblüten, ½ Teil Angelikawurzel, 1 Teil Mädesüß
Diese Mixtur steht für einen Neuanfang, für Schutz und Sicherheit
Eine weitere Mischung die ich gerne zur Trauerbewältigung empfehle:
1 Teil Beifuß, ½ Teil Fichtenharz, 1 Teil Mädesüß, ½ Teil Rosenblüten und 1 Teil Rosmarin
 
Sie haben erwähnt, dass das Ausräuchern von „negativen“ Energien und Blockaden aus der Wohnung oder den Stallungen ein weiterer Brauch ist. Was gibt es dabei zu beachten?
Grundsätzlich sollte man nicht einfach so drauflosräuchern. Als erstes stelle ich mir die Frage, WARUM will ich räuchern?  Ist es, um Haus und Hof energetisch zu reinigen oder herrscht gerade eine negative Stimmung in der Familie und ich möchte alles wieder in Harmonie und Gleichgewicht bringen? Habe ich gerade eine neue Wohnung bezogen und möchte die Wohnung von den Energien der Vorbesitzer reinigen? Die Wahl der richtigen Kräuter ist ein weiterer Punkt, denn den Räucherstoffen werden die unterschiedlichsten Eigenschaften zugeordnet.
 
Möchten Sie mehr über das Räuchern mit Kräutern, Harzen und Co erfahren? Kräuterexpertin Birgit Karl zeigt auf Gut Aiderbichl Henndorf, wie die Stallungen unserer geretteten Tiere von negativen Energien befreit werden und erklärt welche Mixturen für Sie und Ihre tierischen Lieblinge die Passenden sind. Dabei können Sie auch Ihre ganz persönliche Räuchermischung für Zuhause herstellen und mitnehmen.
Räucherworkshop – Räuchern mit den Schätzen der Natur: am Samstag, den 23.11.2019 von 16:00 bis 18:00 Uhr, Anmeldung und mehr Informationen auf unserer Website.

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