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Das große Sterben der Insekten

Es ist uns wahrscheinlich schon deshalb nicht unangenehm aufgefallen, dass sie uns bereits in rauen Mengen verlassen haben, in der geflügelten Form schon zu 80 Prozent, weil wir sie einfach nicht mögen, sie als lästig empfinden und übel generalisieren, wenn wir so tun, als würden sie nur stechen und stumpfsinnig brummen. Wir schenken den Insekten keine Achtung. Erst jetzt, da sie so erschreckend zahlreich verschwinden, wird uns beim Bedenken der Folgen ihre Bedeutung bewusst. Ganz ohne Insekten würde die Menschheit nicht lange überleben, prophezeien uns Wissenschaftler heute.

Irgendwie irritiert war man ja schon. Einfach deshalb, weil im Sommer die Windschutzscheiben der Autos nicht mehr mit toten Insekten verklebt waren. Aber das erschien uns noch eher als win-win-Situation. Den Insekten bleib der Crash erspart und den Autofahrern das Wegkratzen. Man konnte, bequem und obenhin, nichts Erschreckendes daran erkennen.

Aber jetzt schrillen die Alarmglocken! Dass so viele Vögel verschwunden sind - dieser Rückgang der Vogelpopulation erscheint auf einmal in einem ganz anderen Licht. Insekten sind ihre Nahrungsgrundlage! Auch die Süßwasserfische sind auf Insekten angewiesen, genauso wie Frösche, Kröten, Eidechsen… Und wir selber natürlich auch. Denn ein Teil der Insekten arbeitet als Bestäuber. Sie bestäuben die Obstpflanzen und das Gemüse. Auch auf unsere Kleidung würde sich das Aussterben der Insekten auswirken. Die Baumwollpflanze wird von Insekten bestäubt. Die Seidenfaser wird unmittelbar von einem Insekt gebildet. Außerdem helfen sie auch, den Planeten aufzuräumen. An Aas und Dung machen sich Fliegen und Käfer als Weiterverwerter zu schaffen. Die Ameisen gehören zu den intelligentesten Lebewesen unter diesen „lästigen kleinen Viechern“.

Wenn wir wollen, dass unser Planet auf eine Art und Weise funktioniert, die uns gesund und glücklich leben lässt, müssen wir lernen, unsere Mitbewohner zu respektieren, auch die kleinen sechsbeinigen Tiere, von denen uns jetzt bewusst wird, wie sehr wir sie brauchen und wie perfekt sie uns unterstützen. Und uns erfreuen, wenn wir an die Schmetterlinge denken oder die Leuchtkäfer und das Zirpen der Grillen bei Einfall der Dämmerung.

Es ist nicht erwiesen, aber naheliegend, dass beim Untergang der Insekten die Folgen der industriellen Landwirtschaft eine große Rolle spielen. Der WWF fordert daher eine Senkung des Einsatzes von Pestiziden und ein Verbot von Neonikotinoiden. Denn diese Insektenvernichtungsmittel stehen im Verdacht, auch am Bienensterben mit verantwortlich zu sein. Die Landwirtschaftspolitik hat nicht mehr viel Zeit zum Umdenken. Ein rascher Kurswechsel ist nötig. Bleibt zu hoffen, dass die neuen Bundesregierungen in Deutschland und Österreich das auch so sehen werden.

Wenn Sie Gut Aiderbichl Henndorf besuchen, können sie als erstes unser Insektenhotel sehen. Auf allen Gütern verzichten wir auf lebensfeindliche Chemie schon von Anfang an.

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