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Begegnung mit unseren Ex-Labor-Schimpansen

Mittlerweile ist es fast 8 Jahre her, dass die Ex-Labor-Schimpansen unter den Schutz von Gut Aiderbichl gestellt wurden. Wir haben große Außenanlagen für sie errichtet, die es den traumatisierten Menschenaffen nach Jahrzenten der Isolation erstmals ermöglichten, die Sonne, den Regen oder den Wind zu spüren. Ihre ersten Schritte in der "kleinen Freiheit" sind unvergessen. Die Schimpansen lernen jeden Tag dazu und es gibt auch heute noch Momente, die für uns ganz besonders bewegend sind.

Und das, obwohl es den Pflegerinnen im Gut Aiderbichl Affen Refugium nicht möglich ist, die Schimpansen zu berühren. Die meisten unserer geretteten Tiere suchen den Kontakt zu uns Menschen, aber gerade bei den uns so verwandten Schimpansen wäre dies lebensgefährlich. Panzerglas und Gitter verhindern aus Sicherheitsgründen die unmittelbare Nähe. Aber dennoch spürt man eine ganz vertraute Nähe zwischen den Schimpansen und Renate Foidl, die sie schon lange vor Gut Aiderbichl kennenlernte. Die Begegnung mit ihnen ließ sie damals nicht mehr los und schlug wie ein Blitz in ihr Leben ein. Sie beschloss und versprach den Schimpansen, für immer für sie da zu sein und sie niemals zu verlassen. Und sie hat Wort gehalten. Mit ihr und der Primaten-Pflegerin Bettina Gaupmann haben die Schimpansen richtig Glück gehabt. Sie haben ihnen eine Stimme verliehen und ihnen gelingt es, die Schimpansen auch ohnen Wort zu verstehen.

Genau diese Vertrautheit und die kleinen Glücksmomente kann jeder Aiderbichler Plus-Pate, der an einem unserer Exklusiv-Besuche teilnimmt, hautnah erleben. Viele Aiderbichler waren schon vor Ort und jeder ist fasziniert, nachdenklich, bedrückt und glücklich zugleich. Wenn Renate und Bettina über die Eigenschaften eines jeden Schimpansen erzählen spürt man, wie nahe sie den Tieren stehen. Sie kennen jede Eigenart, jede Vorliebe, jede Erkrankung und merken sofort, wenn mit einem ihrer Schützlinge etwas nicht stimmt. Das Wahrnehmen der Schimpansen ist besonders wichtig, denn jeder möchte beachtet werden. Wie unsere Carmen, die sehnsüchtig am Fenster wartet wenn Besucher kommen. Vor allem, wenn sie eine Handtasche dabei haben. Carmen entkommt niemand. Jeder muss vor ihr die Handtasche ausleeren damit sie genauestens den Inhalt durch die Panzerglasscheibe betrachten kann. Schimpansin Betty interessiert dies weniger. Ganz selten sucht sie den Kontakt zu Menschen, aber wenn, dann sind diese Momente umso berührender. So wie bei der Begegnung zwischen Betty und der jungen Aiderbichlerin Viktoria.

Viele Aiderbichler haben solche Momente mit unseren Ex-Labor-Schimpansen schon erlebt. Ein Blick in die Augen der Schimpansen verändert das Leben! Dies entnehmen wir auch den zahlreichen lieben Kommentaren in unserem Gästebuch.

Dass wir solche Momente mit diesen traumatisierten Ex-Labor-Schimpansen erleben dürfen, verdanken wir Ihnen. Ohne Ihre wertvolle Unterstützung wäre unser uneingeschränkter Einsatz für Tiere in Not nicht möglich. Danke im Namen der Tiere!
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