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Gequält, gebrochen, traumatisiert:

Rettung für 34 Ex-Labor-Schimpansen!

Moritz geht jeden Tag ins Freigehege, völlig egal, ob die Sonne scheint, ob es stürmt, schneit oder friert. Man könnte meinen, er will all das ganz intensiv spüren. Denn Moritz hat über ein Jahrzehnt seines Lebens – seine gesamte Kindheit, seine Jugend sowie Teile seines Erwachsenenalters – als Labor-Affe gefristet. Eingesperrt in einen kleinen Käfig, der Boden ein nackter Gitterrost. Es gab kein Tageslicht, keine frische Luft, keine Gesellschaft und schon gar keine Liebe. Nur das Surren der Neonröhren und die Menschen in grauer Schutzmontur, die ihm Spritzen verabreichten, Blut- sowie Gewebeproben entnahmen und sein Elend dokumentierten.

Wie fast alle seiner Leidensgenossen wurde Moritz als Baby seiner Mutter entrissen und musste zusehen, wie sie getötet wurde. Er hat keinerlei Sozialisierung erfahren, seine ihm angeborenen Fähigkeiten nie kennengelernt. „Moritz wusste nicht, wozu er seine Finger gebrauchen kann oder wie klettern überhaupt geht“, erzählt Bettina Gaupmann, eine unserer Schimpansen-Pflegerinnen im Gut Aiderbichl Affen Refugium, wo 34 ehemalige Labor-Schimpansen ein neues Zuhause gefunden haben.

Moritz, 35 Jahre

Moritz und die anderen Schimpansen waren bis zu 20 Jahre lang Versuchstiere der Pharmafirma Immuno AG. Nachdem der Baxter-Konzern das Unternehmen übernommen hatte, wurden die Affenversuche eingestellt. Die Schimpansen waren "überflüssig" geworden –ohne je ein Leben gehabt zu haben. Wir konnten die Tiere jedoch retten! Wir haben sie miteinander sozialisiert, sodass sie langsam ihre urtümlichen Verhaltensweisen wiederentdecken konnten, z.B. sich gegenseitig zu lausen, zu klettern oder einfach nur in einer Gruppe zu leben. Baxter hat die Versorgung der Tiere für bestimmte Zeit übernommen, doch der Tag, an dem das Zuhause der leidgeprüften Schimpansen nicht mehr gesichert ist, naht. Schon bald sind wir voll und ganz auf Spendengelder angewiesen.

Babby Boy, 37 Jahre

Babby Boy war 15 Jahre lang ein Versuchsobjekt der Pharmaindustrie und hat massive Hirnschäden davongetragen. Bis heute kann er nicht richtig klettern.

Mittlerweile sind Experimente an Menschenaffen streng verboten, zumindest in Europa. Doch das ändert nichts für die unzähligen gequälten Tiere in anderen Ländern, die weiterhin durch fragwürdige Laborversuche traumatisiert oder sogar getötet werden.

Die völlig absurden, erst kürzlich bekannt gewordenen Versuche der Autokonzerne mit Affen zur Abgasmessung sind ein weiteres erschreckendes Beispiel. Dabei wurden im amerikanischen Albuquerque 10 Javaner-Affen immer wieder in kleinen Glaskäfigen den Abgasen verschiedener Fahrzeuge ausgesetzt um ihre Auswirkungen auf den Organismus zu prüfen. Fast ein Hohn, dass sich die Belastung als äußerst schädlich herausgestellt hat, was die Versuche eigentlich widerlegen sollten. Seither sind die Affen verschwunden. Wir ermitteln derzeit um den Verbleib der Tiere zu klären und sie – sofern sie noch am Leben sind – auf Gut Aiderbichl zu holen.

Wir können das diesen armen Tieren zugefügte Leid zwar nicht ungeschehen machen, doch wir können und wollen ihnen ein Leben schenken. Dazu brauchen wir dringend Ihre Unterstützung!

Die Versorgung eines traumatisierten Schimpansen kostet 50 Euro/Tag.

Bitte helfen Sie heute – jeder Euro zählt!

 

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