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Wenn „Bio“ dem Leistungsgedanken nicht mehr standhält

1.500 Bio-Freilandhühner sollten geschlachtet werden

Ökologische Haltungssysteme sind artgerecht, weil die Tiere mehr Platz, Luft und Tageslicht haben. Biohühner also, kann man annehmen, führen ein gutes Leben in Freiheit und legen biologisch-glückliche Eier.

Eine Tierschützerin erfuhr, dass von einem Biohof 1.500 Bio-Freilandhühner zur Schlachtung frei gegeben wurden, weil sie nach ca. 18 Monaten die geforderte Legeleistung nicht mehr brachten. Gut Aiderbichl startete einen Aufruf zur Rettung der Hühner und so konnten mithilfe vieler Tierfreunde 1.500 Bio-Hühner weiterleben.
Zahlreiche Hühner laufen nun bei „privaten Rettern“ im Garten herum und 200 Hühner leben auf den Höfen von Gut Aiderbichl in Henndorf und Kärnten.

Für unsere geretteten Hühner konnten wir dank Ihrer tollen Unterstützung diese mobielen Hühnerställe organisieren.

„Aber ein Bio-Huhn ist doch glücklich und zufrieden“

Bei Bio-Hühnern denkt man an solche, die ein glückliches Leben führen können. Beim Anblick der geretteten 1.500 Bio-Hühner, stellte sich die Frage, ob womöglich „bio“ nicht gleich „bio“ ist? Teilweise fehlten großflächig Federn am Körper der Tiere, sie waren hektisch und alles andere als glückliche Hühner.
Die Wegwerfgesellschaft macht auch vor bio-gehaltenen Tieren nicht Halt: Die Geldbringer werden entsorgt, ähnlich wie alte, abgegriffene Bücher oder abgefahrene Reifen.

So leben Bio-Hühner in der Realität...

Da lief etwas „schief“

Die Mitarbeiter von Gut Aiderbichl waren über den Zustand der Tiere erschüttert. Hühner in ähnlichem Zustand wie die 1.500 Bio-Hühner, kennt man aus Stallungen von Legehennen, die dort wie gesteuerte Maschinen die Eier legen.

Ein Gut Aiderbichl Team war bis in die späten Abendstunden bei der Hühnerrettung.

Das Los der Bio-Hennen und das Los der konventionellen Hennen

Im Bio-Landbau werden Hennen eingesetzt, deren Leistungsvermögen sehr hoch ist. Ab einem Alter von 1,5 Jahren aufwärts legen die Hennen immer weniger Eier und werden geschlachtet, wie jedes andere Huhn auch.
Nur wenige Ökobetriebe halten die Hennen auch noch nach der Mauser ein weiteres halbes Jahr. Die niedriger werdende Legeleistung macht die Eier teurer, und das Weiterleben der Hühner kostet ebenfalls Geld. Die Waage kann nicht gehalten werden, also werden die Hühner geschlachtet. Für viele Bauern die einzige Möglichkeit, um ihre Familie versorgen zu können – der Konsument bestimmt die Nachfrage …

Die Frage ist nicht: Können sie denken? Oder: Können sie sprechen? Sondern: Können sie leiden? (Jeremy Bentham)

Hühner – egal ob Legehuhn oder Bio-Huhn – sind intelligente Tiere mit ausgeprägtem Sozialverhalten. Sie können mit ihren Babys im Bauch sprechen, die Mutterhenne bringt ihren Küken schon Laute bei, bevor es überhaupt aus dem Ei schlüpft.
Hühner sind so intelligent wie Säugetiere, beispielsweise wie Menschenaffen.
Manche unter ihnen lieben Rockmusik, während andere wieder Mozart bevorzugen. Es gibt Hühner, die Menschen mögen und solche, die sie attackieren. Hühner sind schüchtern oder „offen“ wie Menschen.

Die Hühner haben sich mittlerweile gut eingelebt.

Warum soll ein Huhn ein dummes Huhn sein und nicht leiden können? Natürlich können sie leiden. Jedes Lebewesen hat Gefühle, eine Seele. Auch Hühner, können denken, sprechen durch ihr Gackern, und leiden, wenn sie unter Stress gesetzt werden.

Nur dank Ihrer Unterstützung, liebe Tierfreunde und Aiderbichler, können wir Tieren helfen und ihnen ein Zuhause bis an ihr natürliches Lebensende bieten. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen.

Werden Sie symbolisch Pate von allen Hühnern und damit ein echter Aiderbichler!

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