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Endlich ist es da, ein Sonntagskind...

Gut Aiderbichl Deggendorf ist voller Freude über ein Eselfohlen

Vor ein paar Tagen noch sprachen wir über Nadja, eine Eselstute in Deggendorf, die kurz vor der Geburt ihres Eselfohlens sein soll. – Jetzt kam am Sonntag die Nachricht, dass das Fohlen da ist. Ist das nicht eine schöne, herzerwärmende Nachricht?

Hurra, das Eselbaby ist da!

Tierbabys auf den Gütern von Aiderbichl

Die Aufgabe eines Tiergnadenhofes ist es nicht, Tiere zu züchten. Die Tiere, die wir retten und aufnehmen dürfen, werden, so dies noch nicht durchgeführt wurde, kastriert bzw. sterilisiert.

Manchmal kommen allerdings trächtige Tiere am Gut an. Man kann es erahnen, oder schon gut sehen, wenn das Bäuchlein dicker ist, sehr oft gibt es aber auch eine Überraschung. Die Deggendorfer Kollegen haben sich besonders gefreut, als Nadja, eine trächtige, bildhübsche Eselstute in ihr neues zu Hause auf dem schönen Tiergnadenhof Deggendorf aufgenommen werden konnte.

Und nun ist das Eselfohlen da  

Menschenbabys und Tierbabys haben auf jeden Fall eines gemeinsam: sie bringen die oft versteinerten Herzen zum Schmelzen, zaubern ein Lächeln in die Gesichter und rufen Gefühlsregungen bei Menschen hervor, die durch mancherlei Umstände verbittert durchs Leben gehen. Gut, dass es die Tiere gibt, oder?

Eine tierliebende Frau fand auf Facebook den Hinweis, dass sieben Esel aus Holland zum Verkauf angeboten werden. Sollte sich niemand finden, würden sie auf einen Schlachttransport geladen werden. Das Schicksal der Tiere ging der Frau nicht mehr aus dem Kopf. Verzweifelt bat sie uns um Hilfe und darum, dass wir zumindest zwei der armen Tiere aufnehmen. Dieter Ehrengruber war über den Einsatz der Frau so beeindruckt, dass er der Aufnahme aller Esel zustimmte.

Gerrit, Gregor, Karel, Martin und Robin wurden nach Gut Aiderbichl Iffeldorf gebracht und Nadja, eine achtjährige Eselin, samt der kleinen Überraschung in ihrem Bäuchlein, sowie Jessy, kamen nach Gut Aiderbichl Deggendorf.

Wie lange trägt eine Eselstute?

Die Tragezeit einer Eselstute beträgt ca. 12 Monate. Nach der Geburt kümmert sich die Eselstute sofort um ihr Neugeborenes und leckt es ab. Nach ca. 30 Minuten macht das Fohlen die ersten Aufstehversuche. – Ist das nicht ein fantastisches Wunder der Natur? Kaum geboren, stehen die Tiere auf, suchen mit wackeligen Beinchen die Milch der Mutter, haben Zähnchen, sind fertig ausgestattet mit allem, was ein Körper braucht, alles so winzig aber fertig.

Ich denke nun an die Geburt der Henndorfer Eselchen Marie, dem Fohlen von Wanja und dem Pauli, das Fohlen von Olympe. Beide wurden mit langen Eselsohren geboren, ein kleines Köpfchen, einen süßen Körper mit wuscheligem Fell und große Kulleraugen mit langen Wimpern. Und dann ist da ja noch der kleine Herr Charly Kovac in Iffeldorf, der den Hof mit seiner lustigen, unbeschwerten Art eines jungen Eselchens aufmischt.

Der Stolz und die Liebe der Tiermamas

Eselmamas sind sehr zärtlich und sensibel im Umgang mit ihrem Fohlen. Sie stellen sich schützend vor das Kleine, schlecken es ab, beschnuppern es mehrmals am Tag, bleiben geduldig stehen, wenn das Fohlen die Milch trinken möchte und bekommen auch einen selten schönen, weichen Gesichtsausdruck und wundervolle Augen, die Freude und Stolz ausdrücken. Schauen Sie sich die Augen von Nadja an, und Sie sehen, dass es genauso ist.

Das Eselfohlen erblickte am 23. Februar das Licht der Welt

Weitere berührende Tieraufnahmen auf Gut Aiderbichl Deggendorf im Jahr 2019

Aus dem Freikauf der zum Schlachten vorgesehenen Esel gehörte damals auch Donna, eine fünfjährige Eselin, die aufgrund des älteren Besitzers nicht mehr in dessen Obhut bleiben konnte. Esel können ja 50 Jahre alt werden! – ein stolzes Alter für diese Tiere, die ich, wie Sie wohl schon aus meinen vergangenen Geschichten erfahren konnten, besonders in mein Herz geschlossen habe.

Donna sollte ein Zwergesel sein (Stockmaß 93 cm) mit schönem grauem Fell. Sie ist nun die Freundin vom Deggendorfer Esel Rudi geworden, dessen Freund Pinocchio verstorben ist. Nun hat unser Rudi eine neue treue Freundin gefunden, ist überglücklich und seine Welt ist wieder in Ordnung.

Eine weitere Tieraufnahme war die 15-jährige Eselstute Emily, Emmal, wie sie auch liebevoll genannt wird, und der 23jährige Araber-Wallach Nashi, zwei unzertrennliche Freunde. Die Vorbesitzerin musste nach elf Jahren Pacht den Stall räumen. Mit rührenden Worten erzählt die Frau, wie sie Emily bekommen hat. Emilys Mama gehörte einer großen Eselherde an, deren Haltung eine Katastrophe war.

Emily lebt seit 2019 auf Gut Aiderbichl Deggendorf

Emily ist sehr selbstbewusst und liebt es, im Mittelpunkt zu stehen.  Sie ist – wie der Großteil der Esel – immer lieber mittendrin statt nur dabei. So sind sie halt, die Langohren.

Nashi, der mit den Eselinen mit nach Deggendorf kam, ist ein 7-jähriger Araberwallach.

Nashi ist mittlerweile sehr anhänglich

Nashi war sieben Jahre in seiner Box eingesperrt, bevor ihn seine Retterin bekam. In dieser Pferdebox gab es absolut kein Tageslicht, keine Kontakte mit lieben Menschen, Halfter dürfte er wohl auch nie kennengelernt haben.

Nashi war kein einfaches Pferd: sehr misstrauisch den Menschen gegenüber, dominant, eine ordentliche Portion Selbstüberschätzung war zu beobachten – eben eine echte Herausforderung für eine Pferdeliebhaberin. Dennoch war er „gesprächsbereit“ und alles wendete sich zum Guten. Heute ist er sehr anhänglich, etwas fordernd aber immer „nett“. Er hat wohl erkannt, dass man es nun gut mit ihm meint. Dass er vertrauen darf.

Nicht wegschauen, hinschauen und handeln

Wir Menschen sollen nicht wegschauen, sondern hinschauen und Zivilcourage zeigen. Wir dürfen nicht bei Menschen in Not wegschauen, wir dürfen aber auch nicht bei Tieren in Not wegschauen.

Mensch und Tier und die Natur rundherum bewegen sich in einer verletzlichen Blase, in einer Symbiose, die von einer höheren Macht so gewollt ist. Sie gehört gehegt und gepflegt und mit Sorgfalt behandelt.

Ich möchte Ihnen einen Gedanken mitgeben:

Die ganze Welt ändert sich nicht, wenn ein Tier gerettet wird. Aber für dieses eine Geschöpf ändert sich die ganze Welt. – Nadja, die gerettete Eselin, ist momentan wohl die glücklichste Eselmama der Welt, und ihre ganze Welt und ihr Leben haben sich nun durch ihr Eselfohlen verändert.

Freuen wir uns mit Nadja und schauen wir nach vorne – es gibt viel zu tun! Herzlichst, Gisela

Wie die Mutter, so der Sohn...

Nur dank Ihrer Unterstützung, liebe Aiderbichler, können wir helfen und den in Not geratenen Tieren ein sicheres und liebevolles Zuhause bis an ihr natürliches Lebensende geben. Mittlerweile leben 6.000 gerettete Tiere unter dem Schutz von Gut Aiderbichl, darunter auch viele Esel. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer symbolischen Patenschaft oder einer Spende. Vielen herzlichen Dank!

Werden Sie symbolisch Pate von Valentin und damit ein echter Aiderbichler!

Ja, ich möchte jetzt Pate werden! Unsere Tiere brauchen Ihre finanzielle Unterstützung, damit Sie ein unbeschwertes Tierleben haben können.
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