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Gut Aiderbichl Akademie

Kräuter für die Pferdeapotheke

Kräuter setzen viele Pferdeliebhaber zur Unterstützung der Gesundheit ihrer Vierbeiner ein. Doch welche Kräuter helfen wann und was sollte ich unbedingt beachten? Die Gut Aiderbichl Akademie hat Kräuterexpertin Birgit Karl dazu interviewt:

Liebe Birgit Karl, wie sind Sie zu Ihrem großen Wissen über Kräuter gekommen?

Das Basiswissen und die Liebe zu den Kräutern, diese zu sammeln und zu verarbeiten hat mir schon meine Mutter als Kind mitgegeben. Durch Fachliteratur, Kurse, Erfahrungsaustausch mit anderen kräuterbegeisterten Sammlerinnen und „Learning by Doing“ erweitere ich fast täglich mein Wissen und meinen Erfahrungsschatz. Bei der Ausbildung zum Aromafachexperten konnte ich mich in Bezug auf die Inhaltsstoffe der Kräuter und Pflanzen, wie ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavanoide oder Gerbstoffe weiterbilden.

Wofür kann man die Kräuter verwenden?

Es ist bekanntlich gegen alles ein Kraut gewachsen. Ich gebe die Kräuter gerne bei Atemwegserkrankungen, bei Stresssituationen z.B. Transporten oder bei Erkrankungen des Verdauungstraktes – das sind aber nur ein paar Beispiele. Einen Tierarzt ersetzt eine Fütterung von Kräutern natürlich niemals.

Was ist das Tolle an Heilkräutern für Pferde?

Mich fasziniert immer wieder aufs Neue, was für eine Kraft in den verschiedenen Kräutern steckt, wie einfach es ist, die Kräuter anzuwenden, was für eine phantastische Alternative oder Unterstützung sie für uns und unsere Pferde auf dem Weg zur Gesundwerdung oder Vorbeugung sind, ganz ohne Chemie und Nebenwirkungen.

Wie wendet man Kräuter bei Pferden an?

Gerne füttere ich die Kräuter als Tee, man kann sie aber auch getrocknet oder frisch, je nach Saison ins Futter mischen. Augentrosttee oder Hydrolate eignen sich zum Beispiel hervorragend für eine Augenkompresse.

Welche Kräuter dürfen Pferde fressen? Welche nicht?

Ein bekömmlicher Kräutertee ist eine willkommene Abwechslung im Speiseplan. Ich füttere im Winter gerne Hagebuttentee zur Unterstützung des Immunsystems (hoher Anteil an Vitamin c) und meine Pferde lieben das. Vor der Fütterung sollte man sich aber sehr wohl über die Wirkung des einzelnen Krautes informieren. So sollte man einer trächtigen Stute u.a. keinen Pfefferminz, Salbei oder Fenchel füttern. Auch wenn Pferde im Turniersport eingesetzt werden, sollte man beachten, dass gewisse Kräuter unter Doping fallen, wie z.B. Ingwer oder Kamille, die eine Karenzzeit von bis zu 14 Tagen haben können. Ein Blick auf die Antidopingliste ist da sehr sinnvoll.

Was erwartet die Teilnehmer beim Workshop „Kräuter für die Pferdeapotheke“?

Bei meinen Kursen gebe ich einen Überblick über die bekanntesten Kräuter und wie man sie beim Pferd anwenden kann. Da es mir ein großes Anliegen ist, dass man beim Sammeln bzw. beim Kauf darauf achtet, dass die Kräuter aus reinem biologischen Anbau stammen und keine Giftstoffe aufgenommen haben, wird dieses Thema als eigener Punkt behandelt. Ich möchte auch gerne auf die Fragen jedes einzelnen Kursteilnehmers eingehen und mit jedem dann individuell eine kleine Kräutermischung für sein Pferd zusammenstellen. Jeder Kursteilnehmer kann diese dann mit nach Hause nehmen.

Möchten Sie mehr über die richtige Anwendung von Kräutern erfahren? Dann besuchen Sie doch den Workshop „Kräuter für die Pferdeapotheke“. Mehr Informationen und Anmeldung unter https://www.gut-aiderbichl.com/gut-aiderbichl-akademie/angebote/pferdewissen/kraeuter-fuer-die-pferdeapotheke/

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung zum Workshop "Kräuter für die Pferdeapotheke"

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