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Kochtopfmassaker

 

Seit 1. März dieses Jahres, das hat die Schweizer Regierung beschlossen, dürfen Hummer in Schweizer Restaurants nicht mehr bei Bewusstsein in kochendes Wasser geworfen werden. Denn das gehört normalerweise bis jetzt zur Art der Hummer-Zubereitung. Dann wird er schön rot. Und wer ihn sich bestellt, hat nicht selten das Gefühl, etwas Besonderes zu sein.

Was ist auch schon so ein langweilig zubereiteter Kartoffelsalat, vielleicht mit einem Ei dazu aus so einer langweilig tierfreundlichen Freilandhaltung, gegen ein lebendig in kochendes Wasser geworfenes Schalentier! Man kann die Freunde der gehobenen Küche vollkommen beruhigen. Überall sonst, außer eben in der Schweiz, bekommen sie ihren Hummer weiterhin sozusagen traditionell zubereitet.

Das Exotische an diesen Krebstieren verhindert bei vielen Menschen die Empathie. Obwohl Wissenschaftler unterschiedlicher Couleur festgestellt haben, dass auch sie etwas wie Schmerz empfinden. Außerdem verfügen sie über Fähigkeiten, sich zu erinnern und Erfahrungen bewusst zu sammeln und zu verarbeiten. Wir haben es also nicht mit roboterhaft krabbelnden Aliens zu tun, die nichts können und nichts merken. Dennoch werden die Hummer gerne lebend gekauft und zuhause, wenn das Tier nicht in den Spaghetti-Topf passt, bei lebendigem Leib auseinandergerissen.

Am tierfreundlichsten sei es, erfährt man auf youtube, den Hummer mit dem Messer zu töten. Mit einem großen Kochmesser, das man auf dem Panzer ansetzt, nach unten treibt und dann Richtung Kopf schneidet. Dan hört man die Schalen splittern und krachen und nach dem ersten Schnitt bewegt sich das Tier immer noch. Die Methode erfordert viel Kaltblütigkeit, die aber bestimmt ausreichend vorhanden ist.

Feststeht: Was Hummern in den Küchen angetan wird, widerfährt als legale Behandlung keinem anderen Tier in unseren Breitengraden. Vor dem Schlachten muss wenigstens betäubt werden. Was übrigens beim Hummer auch möglich wäre. Man hat herausgefunden, wie man Krebstiere betäuben könnte. Zum Beispiel mit Co2.

Schon empfiehlt man, Hummer in kaltes Wasser zu geben und es ganz langsam zu erhitzen. Das soll die Tiere angeblich wenig berühren und ab 30 Grad würden sie sanft hinübergleiten, heißt es.

Unsere Hummer! Viele Millionen Jahre reicht ihre Entwicklung zurück. Sie können bis zu 100 Jahre alt werden. Aber Tausende landen jährlich in den Lebendfallen für Hummer und sterben elend, weil man viele dieser Fallen nicht wiederfindet. Oder sie kochen lebendig im Topf. Müssen wir denn alles quälen? Müssen wir denn alles aufessen? Empfehle Kartoffelsalat mit Ei.

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