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Mahd auf Gut Aiderbichl Iffeldorf

Danke an die Helfer bei der Rehkitzsuche!

Rehe legen ihre Kitze nur zu gerne im hohen Gras ab, ehe sie sich auf die Futtersuche machen. Still und starr verharren die kleinen Bambis dann im Schutz des Grases und bewegen sich nicht von der Stelle, bis ihre Mutter wieder zurückkommt. Gerade das wird vielen Rehkitzen dann zum Verhängnis, wenn die Wiesen gemäht werden. Nicht selten werden kleinen Kitze Opfer der Mähbalken.

Für uns auf Gut Aiderbichl ist es selbstverständlich, dass wir unsere Wiesen vorher abgehen, so dass gewährleistet ist, dass kein Tier zu Schaden kommt. In der vergangenen Woche hatten wir die Aiderbichler um Unterstützung als „Rehkitz-Retter“ in Iffeldorf gebeten. Und am nächsten Tag fanden sich zeitig 15 Aiderbichler und 7 Jäger auf Gut Aiderbichl Iffeldorf ein, um die Mahd vorzubereiten. Die kompletten Wiesen wurden in Reihen abgegangen, so dass Feldhasen und Rehkitze die Möglichkeit hatten, sich in Sicherheit zu bringen.

Wie Gutsverwalter Hansi Süß berichtete, waren es in diesem Jahr viele Kitze in unterschiedlichem Alter. Während sich einige selbst in Sicherheit brachten, so wurden kleinere Kitze behutsam an den sicheren Wiesenrand getragen. Dort wurden die Bambis so lange von den Jägern aus sicherer Entfernung beobachtet, bis die Mütter ihre Kitze wieder abholten. Wir danken allen Aiderbichlern, freiwilligen Helfern und den Jägern, die uns bei der Vorbereitung der Mahd so tatkräftig unterstützt haben.

Danach konnten wir mit den Mäharbeiten beginnen und 40 Hektar Wiesen langsam mähen. Und da das heiße Wetter dafür sorgt, dass das Heu besonders schnell trocknet, können wir in Iffeldorf in dieser Woche 575 Quaderballen bestes Heu für unsere Pferde einlagern. Aber diese Menge Heu reicht bei weitem nicht aus – allein auf Gut Aiderbichl Iffeldorf benötigen wir pro Jahr ca. 800 Ballen Heu.

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