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Katzen leiden heimlich

 

Die Bezeichnung Samtpfote kommt nicht von ungefähr. Auf leisen Sohlen schleichen sich Katzen nicht nur an ihre Beute heran, sondern auch in die Herzen ihrer Menschen. Immerhin stehen sie auf der Haustier-Beliebtheitsskala unangefochten an erster Stelle. Umso mehr mag es den einen oder anderen Tierfreund verwundern, dass in Deutschland, Österreich oder der Schweiz Tausende herrenlose Katzen vor sich hinvegetieren. Somit liegt es auf der Hand, dass es in anderen europäischen Ländern, die oftmals mit inhumanen Methoden gegen eine Überpopulation von Straßenhunden kämpfen, auch entsprechend viele Streunerkatzen gibt. Nur fällt das den meisten nicht auf. Samtpfoten machen ihrem Namen eben alle Ehre und bleiben oftmals unbemerkt. Im Gegensatz zu Hunden, die gerne bellend oder jaulend auf sich aufmerksam machen, sind Katzen eher stille Wesen. Wenn sie verletzt oder krank sind, ziehen sie sich zurück und leiden heimlich. Häufig zeigen sie sich nur in der Dämmerung.
Außerdem empfinden Menschen eine zarte Samtpfote in der Regel nicht als Bedrohung. Vor Hunden hat ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung einfach Angst. Daher existieren in Ländern mit vielen Streunern auch jede Menge staatliche Tierheime, in die Hunde wahllos zusammengepfercht werden, damit das Straßenbild möglichst „sauber“ erscheint. Katzen fallen in dieser Maschinerie durchs Raster. Deshalb kursieren im Internet kaum Bilder von armen Stubentigern, die im Ausland in einem vollkommen überfüllten Tierheim sitzen und darauf warten, adoptiert zu werden.
Dabei leiden Straßenkatzen ebenfalls. Sie kämpfen täglich ums Überleben und gegen den Hunger. Geschwächt sind sie anfällig für Krankheiten und von der alltäglichen Gefahr durch den Straßenverkehr möchten wir gar nicht sprechen.

 

Straßenkatzen werden oft nicht als hilfesuchende Wesen wahrgenommen.


Wer sich dies bewusst macht, kommt womöglich sogar zu dem Schluss, dass Katzen im Auslandstierschutz etwas stiefmütterlich behandelt werden. Das ist insgesamt gesehen sicherlich zutreffend. Allerdings muss man dazu erwähnen, dass Hunde, die auf der Straße leben, gerne die Nähe zum Menschen suchen. Katzen sind oftmals genauso scheu wie unscheinbar. Wer ihnen helfen möchte, muss viel Geduld mitbringen. Alleine das Einfangen von Katzen mit einer Lebendfalle kann Tage bis Wochen dauern. Dennoch ist es wichtig, ihr Leid wahrzunehmen und zu helfen, wo Hilfe möglich und sinnvoll ist. Verwilderte Straßenkatzen einzufangen und einzusperren ist sicherlich keine Lösung. Die einzige Maßnahme, die das Leid nachhaltig eindämmt, beziehungsweise dafür sorgt, dass es überhaupt nicht erst entsteht, ist die Kastration.
Diesem Lösungsansatz folgend, haben wir im Rahmen unserer Tätigkeit in Rumänien im Zeitraum von Mai 2018 bis Januar 2019 im Raum Bukarest 800 Katzen und Hunde kastriert und damit vielen tausenden Tieren das Streunerschicksal erspart. Und das ist erst der Anfang. Bitte unterstützen Sie uns in unserer Arbeit für die vielen notleidenden Tiere mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft.

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