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Nachruf

Die Himmelswiesen haben Gusa gerufen

Der kleine Gusa – seine aufmerksamen Ohren, seine warmherzigen Augen, sein kleines Schnäuzchen und vor allem sein Herz und die Beinchen waren müde geworden. Gusa meinte: „Danke für alles, ich hatte ein schönes Leben bei Euch. Nun möchte ich gerne auf die Himmelswiese zu meinen Freunden Phil und Julia. Ich bin so müde.“

Gusa, ein Rehpinscher, kam mit Phil und Julia nach Maria Schmolln. Ihre Besitzerin war verstorben, und niemand wusste so genau, wo die drei Vierbeiner nun hin sollten. Sie waren sehr scheu und tieftraurig, dass ihr Frauchen verstorben war. Was sollte nun aus ihnen werden?

Das Schicksal führte sie nach Gut Aiderbichl Maria Schmolln, wo sie alle das Herz der Pfleger eroberten. Langsam und fürsorglich tastete man sich an die kleinen Hundeseelchen heran, man wusste so gut wie gar nichts über sie, außer, dass sie bei einer alten Dame ihr Zuhause gehabt hatten, und dass sie ihre Hunde über alles geliebt hatte.

Gusa war glücklich in der Hundegruppe in Maria Schmolln. Er wurde ruhiger, er schlief immer mehr und reduzierte seine Aktivitäten aufs Allernotwendigste.

Gusas Herz war schon bei seiner Aufnahme in Maria Schmolln nicht gesund gewesen und nun war es noch müder, kränker und schwächer geworden. Jeder fühlte und wusste, was nun kommen musste.

Menschen werden geboren, damit sie lernen können, wie man ein gutes Leben führt. Zum Beispiel alle anderen zu lieben und die ganze Zeit ein guter Mensch zu sein. Hunde wissen bereits, wie man das tut, deswegen werden sie vielleicht auch nicht so alt.

Gusa hat uns geliebt, begleitet und war ein treuer Kamerad und hinterlässt eine Lücke in seiner Hundegruppe. Auf seinem Platz jedoch liegt seine kleine Seele und so ist er noch immer da, auch, wenn er nun auf der Himmelswiese ist. Wir werden dich nicht vergessen, kleiner Gusa.

Wir vermissen dich, kleiner Gusa

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