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Schlüsselanhänger für Sadisten

Der letzte Schrei auf chinesischen Märkten sind Anhänger für Auto- und Haustürschlüssel mit kleinen lebenden Tieren als Accessoires darin. Diese kleinen Lebewesen sind in Plastikhüllen, 10 Zentimeter lang, 5 Zentimeter breit und durchsichtig, lebend eingeschweißt. Dabei handelt es sich vor allem um: kleine Schildkröten, Salamander oder Goldfischchen. Sie schwimmen in einer oft farbigen Flüssigkeit, in der auch Nährstoffe und Sauerstoff enthalten sein sollen. Das wird jedenfalls behauptet. Aber ob es stimmt oder nicht, ändert sowieso nichts daran, dass die kleinen Tierchen nach langen Stunden qualvollen Sterbens tot sind. Vermutlich erstickt oder erdrückt. Die Erschütterungen und Stöße, die sie als Schlüsselanhänger- Accessoires aushalten müssen, kann ohnehin kein Tierchen lang überleben.

Wozu diese vollkommen sinnlose Quälerei? Wie kommen Menschen auf solche Gedanken? Wie kann man so grausam sein? Und dann vor allem: Offenbar werden diese Schlüsselanhänger tatsächlich als schmückend empfunden und für umgerechnet gut 1,20 € gekauft. Wie grausam müssen die Käufer sein, und wo bleibt der Tierschutz?

Für die Mehrheit der Chinesen ist Tierschutz noch ein Fremdwort. Ihr Verhältnis zum Tier unterscheidet sich noch immer mehrheitlich von westlichen Vorstellungen. Krass ist der Umgang mit Tieren sehr oft. Millionen Hunde und Katzen zum Beispiel werden totgeknüppelt, ausgeblutet und mit Drahtschlingen erdrosselt, um aus ihrem Fell Pelzbesätze oder anderen sinnlosen Zierrat herzustellen, der auch in unseren Geschäften verkauft wird.

Inzwischen aber besteht Hoffnung, dass der Tierschutz, wenn auch langsam und zaghaft, auch im Reich der Mitte ankommen wird. Es gibt Organisationen, die mit Hilfe von Prominenten Kampagnen für Tiere führen, zum Beispiel gegen den Verzehr von Haifischflossen oder pulverisiertes Nashorn. Die chinesische Regierung versucht den Handel mit Elfenbein zu unterbinden und die brutalen Jagdpraktiken auf Wildtiere zu stoppen.

China boomt. Und das Umweltbewusstsein genauso wie der Tierschutzgedanke wachsen mit dem Wohlstand. Wenn man nicht mehr so hart um die tägliche Existenz kämpfen muss, hat man mehr Interesse und Zeit, sich um einen humaneren Umgang mit Tieren und der Natur zu kümmern.

Was die Schlüsselanhänger betrifft: Verschiedene Tierschützer rufen im Internet dazu auf, die Degradierung von Tieren zu Spaßobjekten international zu ächten, auf avaaz.org und change.org gibt es entsprechende Petitionen.

Wir werden auf Aiderbichl weiterhin für den Tierschutz kämpfen. An den negativen Auswüchsen in anderen Ländern kann man seine Bedeutung erkennen.

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