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Schwein gehabt

Auf Gut Aiderbichl Kilb in der Nähe von Melk leben 16 vierbeinige Intelligenzler. Ihr freundliches Grunzen lässt auf Wohlbefinden schließen. Tatsächlich haben sie an einem sehr friedlichen Tierversuch in einem mit Aiderbichl befreundeten Institut teilgenommen. Es ging um eine Untersuchung des kognitiven Verhaltens dieser Tiere, das überhaupt und weltweit in Universitäten und anderen Einrichtungen erforscht wird.

Als die 16 die Verhaltens- und Intelligenz-Tests bravurös bestanden hatten, natürlich andauernd reichlich belohnt von den Wissenschaftlern, kamen sie nach Aiderbichl. Darum hatte das Forscherteam schon vorher gebeten. 16 auf einen Schlag mussten von unseren Mitarbeitern übernommen werden, ab und zu unterstützt durch einen Besuch der ehemaligen Versuchsleiterinnen, schließlich war da in der Vergangenheit eine Bindung entstanden.

Auch heute noch reagieren diese Schweine neugierig auf Besucher, und man könnte glauben, dass sie trotz ihres Gewichts fast zu einem Sprung über die Stallboxtür ansetzen, begeistert quietschend, wenn man ihnen auch nur einen Apfel hinhält. Ja, auch sie waren Versuchstiere. Aber diese Versuche waren qualfrei und sie wurden nicht als Versuchskaninchen Schädigungen ausgesetzt. Denn diese Versuche dienten einzig und allein dazu, die Tiere zu verstehen. Man wollte verstehen lernen, wie intelligent sie sind. Schließlich weiß man, dass Schweine in der Lage sind, ihr eigenes Spiegelbild richtig zu interpretieren. Das können außer Menschen nur noch Primaten, Delfine, Elefanten, Graupapageien und einige Rabenvögel. Diese Versuche dienten also letztlich auch den Tieren selber. Denn je mehr wir sie verstehen, desto größer müsste auch unser Verständnis werden und unser Respekt vor ihnen. Vor diesen herrlichen Vierbeinern mit Selbsterkenntnis.

Sollte man jedenfalls meinen. Außerdem sind die Schweine dem Menschen ja auch physiologisch besonders ähnlich. Die meisten ihrer Organe gleichen in Form und Größe ihren humanen Gegenstücken. Sie verfügen über einen vergleichbaren Verdauungstrakt und auch ihr Herz-Kreislauf System ist für arteriosklerotische Erkrankungen ähnlich anfällig. Genau deshalb aber sind sie bevorzugte Versuchstiere. Auch Chirurgen haben ihr Handwerk meist unter anderem am Schwein trainiert. Da kann es klug sein, wie es will, das hilft dem Schwein gar nichts.

Zum Beispiel betäubten Forscher acht Schweine, amputierten ihnen die Pfoten und töteten sie. Die Gliedmaßen schlossen sie an eine Pumpe an, die das Blut mit Sauerstoff und Nährstoffen anreicherte. So konnte man das Gewebe über 12 Stunden einigermaßen intakt halten. Dafür interessierten sich Chirurgen.

Eines der widerwärtigsten Experimente mit Schweinen musste Gott sei Dank nach Protesten von Tierschützern abgebrochen werden. Wissenschaftler wollten 29 lebende Schweine unter einer Lawine begraben und verenden lassen. Man wollte die Überlebenschance von Lawinenverschütteten verbessern lernen. Mit Hilfe einer Barbarei.

 

Unterstützen sie unsere geretteten Schweine auf Gut Aiderbichl Kilb mit einer symbolischen Patenschaft, damit sie weiter bis an ihr Lebensende glückliche Schweine sein dürfen.

Werden Sie symbolisch Pate von allen Schweinen und damit ein echter Aiderbichler!

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