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Auf der Flucht vor dem Jahreswechsel

 

„Weißt du schon, was du an Silvester machst?“ „Ich habe einen Hund!“ Die Hundebesitzer unter Ihnen kennen diese Konversations-Episoden kurz vor dem Jahreswechsel sicherlich nur allzu gut. Etwaige Fragen nach den Plänen für die Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar beantworten die meisten Hundefreunde mit eben diesen vier Worten. Mehr muss dazu auch nicht gesagt werden. Während andere chic ausgehen, in das neue Jahr hineintanzen und sich um Mitternacht an dem schön bunten und vor allem sehr lauten Feuerwerk erfreuen, sitzen Hundebesitzer mit ihrem vierbeinigen Liebling auf dem Sofa und halten Pfötchen. Wahlweise ziehen sie sich aus Solidarität mit ihrem, vor Angst zitternden, felligen Freund auch ins Badezimmer oder in den Keller zurück. Manche verbringen den Silvesterhorror auf der Flucht vor der sinnlosen Knallerei auch auf einer einsam gelegenen Hütte.

Dabei darf man natürlich niemals vergessen, dass die, für das empfindliche Gehör von Tieren ohrenbetäubende Knallerei, gepaart mit hellen Blitzen, nicht nur unsere Haustiere in Todesangst und Panik versetzen. Auch Wildtiere leiden sehr unter der lauten Begrüßung des neuen Jahres. Für viele endet das Spektakel sogar tödlich, weil sie kopflos flüchtend mit einem Fahrzeug kollidieren. Darüber hinaus brauchen sie oftmals Tage oder Wochen, um nach dem Schock wieder in ihren normalen Lebensrhythmus zurückzufinden. Gelingt ihnen das, haben sie wichtige Energiereserven verbraucht. Diese sind im Winter unter Umständen essenziell für ihr Überleben.

Wie gut, dass immer mehr Menschen bewusst auf das Silvesterfeuerwerk verzichten. Auch gibt es in einigen Städten und Orten mittlerweile ein Feuerwerksverbot. Allerdings wohl in erster Linie, um historische Altstädte und gefährdete Gebäude wie beispielsweise Häuser mit Reetdächern zu schützen.

Aus welchen Gründen Raketen verboten sind, kann tierlieben Menschen eigentlich egal sein. Tierfreunde freuen sich über jeden Ort, der Wildvögel nicht panisch in ungewöhnliche Höhen fliegen lässt. Während Amseln oder Meisen sich normalerweise um die 100 Meter hoch fliegen, erreichen sie auf der Flucht vor dem Feuerwerk 1000 Meter. Das wiesen Wissenschaftler der Universität Amsterdam bereits vor einigen Jahren nach. Jeder kann sich vorstellen, dass dieser ungewollte Höhenflug auch bei diesen Tierchen mit einem Energieverlust einhergeht, der gerade im Winter bei Kälte und Nahrungsknappheit über Leben und Tod entscheiden kann. Das ist vor dem Hintergrund des dramatischen Rückgangs vieler Wildvogelarten besonders tragisch.

In diesem Sinne: Lassen Sie den Jahreswechsel ruhig angehen. Die Tiere werden es Ihnen danken.

 

Und achten Sie bitte auf Ihre Haustiere. Denn auch vor Silvester werden gerne Böller „getestet“. Leinen Sie Ihren Hund beim Spaziergang bitte an. Bei ängstlichen Tieren ist eine doppelte Sicherung oder ein Tierschutzgeschirr eine sinnvolle Maßnahme. Freigänger-Katzen sollten in den Tagen um den Jahreswechsel besser nicht nach draußen gelassen werden.

 

Auch für uns auf Gut Aiderbichl bedeutet Silvester ein erhöhtes Maß Aufmerksamkeit. Schließlich sollen sich unsere Schützlinge auch während des Jahreswechsels sicher und geborgen fühlen. Bei uns auf Gut Aiderbichl können sich die vielen geretteten Tiere sicher sein, bis an ihr natürliches Lebensende in Sicherheit zu sein, ohne Böller, ohne Raketen, ohne Todesangst. Bitte unterstützen Sie uns bei unserer Arbeit für die in Not geratenen Tiere mit einer Spende oder einer symbolischen Patenschaft!

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