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Stefan überlebte das Flammeninferno!

Stefan, ein Fleckvieh-Stierkalb, wurde am 30.1.2017 in Tirol geboren. Zwei Monate später wurde er nach Bergheim bei Salzburg gebracht und dann weiter nach Niederösterreich transportiert, wo er in dem Mastbetrieb lebte, bis zu jenem Tag, der ihn fast das Leben gekostet hätte. Im August 2017 gab es in einer kleinen Gemeinde in Niederösterreich Feueralarm. Die Stallung, in der auch Stefan mittlerweile lebte, war in Brand geraten und stand binnen kürzester Zeit lichterloh in Flammen. 124 Feuerwehrleute aus 13 Feuerwehren, dazu das Rote Kreuz mit fünf Fahrzeugen für die medizinische Versorgung von Helfern und Betroffenen (15 Sanitäter, 2 Ärzte und 3 Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams) waren im Einsatz. Während des mehrstündigen Einsatzes wurden acht Personen medizinisch versorgt, drei Verletzte wurden ins Landesklinikum gebracht.

Aber es waren nicht nur Menschen, die von dem Brand betroffen waren. Etwa 80 männliche Rinder standen in den Stallgebäuden. Etwa 40 kamen qualvoll bei der Katastrophe ums Leben. In dem Teil der Stallung, in der Stefan stand, war er der einzige Überlebende. Er hatte Unvorstellbares durchgemacht und etwa 80 Prozent seiner Haut waren verbrannt. Eine tierliebe Nachbarin und eine Tierärztin versorgten Stefan täglich und pflegten seine Wunden. Kein leichtes Unterfangen, aber Aufgeben war keine Option. Und ihr Einsatz sollte schließlich belohnt werden. Nach einigen kleinen Rückschlägen verbesserte sich Stefans Gesundheitszustand zusehends – die Wunden heilten zwar recht langsam, aber es ging bergauf.

Die Tierfreundin und die Ärztin waren überglücklich und wollten nun alles daran setzen, dass Stefan nicht mehr zurück in die Mast kommt. Sie überzeugten den Besitzer davon, dass Stefan nach den schrecklichen Erlebnissen einen guten Platz auf Lebenszeit verdient hätte. Er schenkte ihnen das Stierkalb und die Tierfreundinnen machten sich auf die Suche nach einem neuen Zuhause für Stefan. Sie meldeten sich bei uns und berichteten von dem schrecklichen Stallbrand, ihrem Einsatz und dem schwer verletzten Stefan. Als Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber die unglaubliche Geschichte hörte, sagte er spontan zu, dass Stefan auf Gut Aiderbichl Henndorf einziehen durfte.

Stefans Ankunft auf Gut Aiderbichl Henndorf

Als Stefan ankam, waren wir zunächst in großer Sorge weil wir nicht wussten, wie er reagieren würde. Auch unsere Tierpfleger waren mit einem so schlimm verbrannten Tier noch nie konfrontiert worden und entsprechend aufgeregt. Aber Stefan verhielt sich absolut brav und war Menschen gegenüber gar nicht scheu – ganz im Gegenteil.

Seine Haut bedarf täglicher Pflege – auch heute noch, einige Monate nach seiner Ankunft. Die Versorgung nimmt täglich mindestens eine Stunde in Anspruch, hinzu kommt regelmäßige tierärztliche Kontrolle. Weil das Fell fehlt, von dem wir nicht wissen, in wie weit es nachwachsen wird, muss er gegen Kälte, Nässe oder Sonne geschützt werden. Aber Stefan ist auf dem Wege der Besserung und freut sich nun über jeden Besuch.

Erfahren Sie mehr über Stefans Schicksal in unserem Videobeitrag:

 

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