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Tarnfarben im Klimawandel

Manche Tierarten, die zwischen Sommer und Winter ihr Fell oder Federkleid wechseln, wechseln dabei auch ihre Farbe. Das kommt bei Vögeln genauso wie bei Säugetieren vor und gibt den Tieren die Möglichkeit, sich vor ihren Feinden besser zu tarnen.

Es nützt Tieren wie den Schneehasen zum Beispiel aber gar nichts, im Winter weiß zu werden, wenn kein Schnee mehr liegt. Die Schneekanonen machen nur ein paar Pisten weiß, aber keinen Winter und schaden der Umwelt. Bleiben auch manche Fellwechsler, statt weiß zu werden, durchgehend braun in diesen Zeiten der Klimaerwärmung, deren Folgen inzwischen nicht mehr zu übersehen sind. Die Winter werden kürzer, die Temperaturen milder und geschlossene Schneedecken über lange Zeit werden seltener. Hasen in Winterweiß würden zur leichten Beute ihrer Feinde.

Aber da gibt es noch ein zweites Problem. Durch den Klimawandel dringt der Feldhase in immer höhere Regionen vor, macht dem Schneehasen die Nahrung streitig und paart sich mit ihm. Durch die Vermischung könnte der Schneehase auf längere Sicht ganz verschwinden. Wissenschaftler weisen uns gerade auf dies alles hin. Es fällt einem dabei unweigerlich wieder das schlimme Wort vom „Aussterben“ ein. Denn der Klimawandel bedroht die Artenvielfalt, auch wenn man in manchen Fällen noch versucht, sich ein Stück Hoffnung zu retten.

Zum Beispiel bei den Eisbären, die vom Abschmelzen der Eisdecken und Gletscherblöcke bedroht sind. Manche Forscher versuchen sich in Optimismus und weisen darauf hin, dass diese Art vor etwa 600.000 Jahren entstanden ist und schon mehrere Warmperioden der Erdgeschichte überstanden haben muss. Dass manche sich vielleicht anpassen könnten, zumindest wenn es noch Robben gibt. Das Problem ist aber die neue Geschwindigkeit, mit der diese Anpassung erfolgen müsste!

Auch die Fellwechsler mit der Winter- und der Sommerfarbe sind im Augenblick noch nicht wirklich bedroht, aber sie werden rasch weniger und nehmen im Ökosystem doch auch eine Schlüsselrolle ein. Da droht Gefahr, auch wenn es einige wenige zweifarbige Winterpopulationen gibt. In einem Schneewinter überleben dann mehr weiße Tiere und im milden Winter die braunen.

Auf alle Fälle sollten wir es nicht so weit kommen lassen, dass wir nur noch als Zweckoptimisten in die Zukunft blicken können, mit der Hoffnung, die Ausnahme möge über der Regel stehen.

Wir auf Gut Aiderbichl reden nichts schön, setzen auf Aufklärung und bieten klare Lösungen an, wo sie uns möglich scheinen. Das ist die Aiderbichl Version des Optimismus.

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