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Tiere helfen Menschen

Es war in den Büroräumen eines Wiener Verlages, da beklagte sich die Chefin immer wieder über die ewigen Streitereien der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Wenn man sie traf, wartete man schon darauf, dass sie von den allerneuesten Wirbeln erzählte. Aber dann war auf einmal Schluss damit, denn sie hatte eine Lösung gefunden, und diese Lösung hieß „Hund“.

Sie hatte einfach einen Hund gekauft, „Verlagshund“, sagte sie. Und siehe da, selbst die kleinsten Verschnaufpausen während der Stunden im Büro gehörten nicht mehr dem Streit, sondern ihm. Ihm, dem es ein Leichtes war, die Büroküche von aufbewahrten Köstlichkeiten zu befreien oder im Konferenzraum während der bedeutendsten Auseinandersetzungen zu schnarchen. Dieser Verlagshund war genaugenommen ein Therapiehund. Schon allein durch die Tatsache, dass er da war und 100 prozentig er selbst, gelang es ihm, die Hysterie und Aggressionspegel seiner in diesen Büroräumen nicht ausreichend artgerecht gehaltenen Mitgeschöpfe enorm zu senken.

Zu den alternativmedizinischen Behandlungsmethoden gehören tiergestützte Therapieverfahren – bei psychischen und neurologischen Erkrankungen oder mentalen Einschränkungen. Man denke nur an die Besuchshunde in Pflege- und Seniorenheimen, Krankenhäusern, Schulen oder Kindergärten.

Das Heilsame an den Tieren ist, dass sie nicht fragen und nicht bewerten. Man wird von Anfang an, Fehler inklusive, einfach akzeptiert. Sonst müssen wir ständig befürchten, an Akzeptanz zu verlieren und uns fragen: Wer wird uns demnächst als erster austauschen, der Chef oder der Partner? Das Akzeptierende der Tiere aber ist nicht nur eine Phase in einem ansonsten sprunghaften Gefühlshaushalt. Sie bleiben auch ihren Gefühlen treu, da wird nicht immer wieder aufs Neue eingeschätzt. Das ist besonders wichtig: Tiere haben Geduld.

Es entsteht dadurch die Chance zu einer verletzungsfreien und offenen Kommunikation. Ein neues Selbstwertgefühl kann sich beim Menschen entwickeln, Vertrauen neu entstehen. Und durch die Lebensfreude der Therapietiere neuer Lebensmut bei Älteren und Kranken und Lust an Aktivität.

Apropos aktiv sein. Die Besuchshunde (und das gilt ähnlich auch für Katzen u.a) fordern von ihrem Gegenüber immer auch unmissverständlich Zuwendungen und Kontaktaufnahme. Sie wollen gestreichelt werden, wollen spielen oder, wenn möglich, spazieren gehen. Das verbessert die Befindlichkeit aller Beteiligten.

Auch Therapiepferde können Menschen mit Problemen helfen, bei der Krankengymnastik oder gar auch spastisch gelähmten Kindern. Pferde gehören zu der Welt jener Tiere, die uns sagen: Hier lässt dich keiner fallen. Du kannst bleiben, wie du bist. Wir sind Freunde.

Von modischen Delfintherapien sollte man absehen. Brauchen Delfine, gefangen in den Delfinarien, missbraucht für Shows, nicht selber Therapeuten? Oder am besten ihre Freiheit zurück?

Wir arbeiten auf Gut Aiderbichl mit vielen Menschen mit Handicap zusammen. Unsere geretteten Tiere geben diesen Menschen Liebe, Akzeptanz und Trost. Bitte unterstützen Sie uns mit einer einmaligen Spende oder einer symbolischen Patenschaft.

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