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Unser blindes Eselchen Noldi

Wer ihn sieht glaubt kaum, dass er blind ist...

Der weiße Esel-Wallach Noldi lebt mittlerweile seit mehr als 7 Jahren unter unserem Schutz. Als er 2010 in der Schweiz geboren wurde, merkten seine Besitzer rasch, dass etwas mit dem Eselchen nicht stimmte. Noldi war auf einem Auge komplett blind, auf dem anderen konnte er nur dunkel und hell wahrnehmen. Dieses Handicap wäre für ihn fast zum Todesurteil geworden. Es wurde ernsthaft über seine Einschläferung nachgedacht, doch es sollte anders kommen…

Besorgt meldeten sich viele Schweizer Tierfreunde bei uns. Sie hatten von einem Eselchen in der Zeitung gelesen, das sterben sollte, weil es blind ist. Mitten in der Schweiz. Da rief Michael Aufhauser beim Besitzer an. Es handelte sich um eine Institution, eine Stiftung für Menschen mit Handicap. Diesem Projekt ist ein wunderschöner Bauernhof angeschlossen, auf dem die Tiere bestens versorgt wurden. Aber die intensive Betreuung eines blinden Esels konnten Noldis Besitzer einfach nicht gewährleisten.

Michael Aufhauser erzählte dem Leiter, dass er sich keine Sorgen machen müsse, da wir auf Gut Aiderbichl über viel Erfahrung im Umgang mit blinden Tieren verfügen. Sie sind bei uns bestens aufgehoben. Als der Verwalter von der Möglichkeit erfuhr, dass Noldi nach Gut Aiderbichl kommen darf, stimmte er sofort zu. Und nach Erhalt der Ausreisepapiere machte sich Hans Wintersteller im Februar 2011 auf den Weg in die Schweiz. Noldi trat die Reise nach Gut Aiderbichl Henndorf, wo schon eine ausgepolsterte Box für ihn vorbereitet war, an.

Noldi wurde sofort in unsere Eselfamilie integriert...

Bereits kurz nach seiner Ankunft schloss er erste Freundschaften. Die Eselinnen Ina und Lora nahmen sich seiner an. Sie zeigten ihm das Gut auf ihre eigene Art und Weise – nahmen Noldi sanft beim Halfter und standen ihm von Anbeginn an zur Seite. Noldi, dessen andere Sinne sich bestens ausprägten, gewann an Selbstbewusstsein. Er war in unserer Eselfamilie integriert und schon bald kannte er den ganzen Hof wie seine Westentasche. Er spazierte inmitten der legendären Eselkarawane über das Gut und wer ihn sieht glaubt kaum, dass er blind ist.

Noch nie ist Noldi bei uns angestoßen, er verlässt sich auf seine anderen Sinne und natürlich seine Eselfamilie. Und falls er doch einmal den Anschluss verliert, dann kommt das „Eseltelefon“ zum Einsatz. Noldi bleibt stehen und ruft aus voller Kehle nach seinen Artgenossen. Es dauert nur kurz, bis die anderen Esel, oder unsere „Esel-Mama“ Frederike, dann an seiner Seite sind und ihn wieder in die Eselkarawane einschließen.

Noldi spaziert selbstbewusst in der Eselkarawane über das Gut...

Noldis Schicksal zeigt uns, dass Handicaps kein Todesurteil sein müssen. Auch blinde Tiere, so wie unser Eselchen Noldi, können ihr Leben genießen – dass zeigt er uns jeden Tag aufs Neue.

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Blicken Sie noch einmal mit uns zurück auf Noldis Ankunft und die ersten Tage bei uns auf Gut Aiderbichl Henndorf:

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