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„Animal Hoarding“

Von der Hölle in den Himmel

Erinnern Sie sich noch an unsere 68 Hunde, die aus einem „Animal Hoarding“ Fall gerettet wurden? Übersetzen kann man den Begriff „Animal Hoarding“ mit Tiersammel-Sucht bzw. Tierhorten. Tiere werden unkontrolliert vermehrt und gehalten, ohne angemessene Versorgung: zu wenig Platz, zu wenig oder gar keine Pflege, es fehlt an Futter und an Wasser, an Hygiene, an tierärztlicher Betreuung… Vielleicht bemerken die betroffenen Menschen die Zeichen selbst nicht? Die Menschen sind uneinsichtig und sind nicht der Meinung, dass die Tiere leiden. Im Falle von Animal Hoarding brauchen nicht nur die Tiere sondern auch der Mensch Hilfe.

So verzweifelt haben uns die Hunde angesehen...

Von der Hölle ins Paradies

Im März 2019 hatte der Amtstierarzt einen anonymen Hinweis auf Missstände in einem privaten Haushalt in Oberösterreich bekommen. Dort lebten 68 Hunde im Alter zwischen fünf Monaten und acht Jahren auf engstem Raum und unter wirklich katastrophalen Zuständen. Dieter Ehrengruber bekam Sorgenfalten, als er sich ausrechnete, wie hoch die Kosten für den Tierarzt für 68 Hunde sein würden. Alle Hunde waren in einem fürchterlichen gesundheitlichen Zustand, und die Behandlung der Hunde würde eine Unsumme kosten. Doch Michael Aufhauser hat uns gelehrt: Hinschauen und helfen – so sagte Dieter Ehrengruber zu und die insgesamt 68 Hunde wurden auf Gut Aiderbichl aufgenommen. Hier sind die bewegenden Bilder von der Rettung:

Ab in die Badewanne, zum Friseur und zum Tierarzt

Pflege dürfte kein Thema gewesen sein. Die Hündchen wurden x-mal gebadet, die Haare geschnitten und gekämmt, bis eine angenehme Duftwolke im Raum verstreut wurde. Beim Tierarzt wurden alle untersucht, medizinisch versorgt, und kastriert. Manche Augen waren blind, manche verletzt, manche Augen fehlten einfach. Wir wollen uns gar nicht vorstellen, was die Hunde durchleben mussten. Einige waren sehr krank, denn nachdem kein Hund kastriert worden war, gab es leider auch Inzucht. Anfangs konnten die kleinen Hündchen mit dem vielen Platz auch gar nicht umgehen, da sie es gewohnt waren auf engem Raum übereinander zu liegen.

Das Zauberwort für Glück ist Liebe

Die Pfleger konnten freudestrahlend zusehen, wie aus den kleinen zerzausten, schmutzigen und teilweise kranken Hündchen, lebensfrohe, lustige, gepflegte Hunde wurden. Sie genossen die ersten Sonnenstrahlen auf der Hundefreilaufwiese und vor allem die vielen Streicheleinheiten. Alle 68 Hündchen brachten jeweils einen eigenen Charakter und eigene Verhaltensauffälligkeiten mit, aber wir lieben sie trotzdem oder gerade deshalb. Unsere Philosophie sagt: einmal Aiderbichler, immer Aiderbichler. Im Falle der kleinen Hündchen haben wir tolle lebenslange Sonderpflegeplätze gefunden und jeder ist glücklich: die Hündchen und deren Herrlis und Fraulis.
Einige der Hunde blieben auch auf Gut Aiderbichl, wie beispielsweise unser kleiner Zwick-Zwack. Von seinen Lausbubenstreichen erzählen wir Ihnen gerne das nächste Mal.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte...

Am Ende ist alles gut, und ist es nicht gut, ist es noch nicht zu Ende

Wir versuchen unsere Arbeit im Dienste der Tiere so gut wie möglich zu erfüllen. Jedes Tier, dem wir helfen können, bringt uns ein Stück vom großartigen Gedanken des Michael Aufhauser näher: „Solange wir die Tiere vor den Menschen schützen müssen, haben wir noch nichts erreicht. Erst wenn wir die Tiere nicht mehr schützen müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: UNS“. Es gibt noch viel zu tun, danke, dass Sie unsere Arbeit im Sinne der Tiere unterstützen.

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