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Zwei "Martinsgänse" wurden Aiderbichler

Vielen Gänsen geht es momentan im wahrsten Sinne des Wortes an den Kragen. Während sie im Sommer gemästet wurden, landen hunderttausende Gänse gerade zum Martinstag im Kochtopf ehe sie ein Jahr alt sind. Und das, obwohl Gänse durchaus ein Alter von mehr als 20 Jahren erreichen können.

Gänse wurden bereits bei den Römern und Germanen domestiziert, bei den Griechen waren sie heilig und wurden wegen ihrer Schönheit bewundert. Doch davon bekommen die heutigen Mastgänse nichts mehr zu spüren. Ihnen wird keine Bewunderung zuteil, sie sind "Nutztiere", die innerhalb von 9 bis 32 Wochen auf ihr "Schlachtgewicht" von etwa 6,5 Kilogramm hochgefüttert werden.

Der Legende nach sind die Gänse an ihrer Misere selbst schuld. Im Jahr 371 sollen sie den Heiligen Martin durch ihr Geschnatter verraten haben. Dafür endeten die "Verräter" schließlich im Kochtopf.

Im bäuerlichen Jahr hat die Martinsgans ihren Ursprung als Zahlungsmittel. Am 11. November war früher die Jahrespacht fällig. Statt Geld wurde oft mit Naturalien gezahlt. Die "fette Gans" wurde da gerne genommen, denn schließlich wurden ihr Heilkräfte nachgesagt. So soll ihr Fett Gicht kurieren oder ihr Blut Fieber senken.

 

Auch Fräulein Martha und Martin sollten als Martinsgänse enden. Sie stammen aus einem der vielen Mastbetriebe, die jetzt "Hochsaison" haben. Denn die Nachfrage ist groß: mehr als 500.000 Gänse werden jährlich geschlachtet. Die Mast und die Massentierhaltung haben bei Fräulein Martha aber deutliche Spuren hinterlassen. Sie hat eine Erkrankung der Gelenke, die durch Vitaminmangel verursacht wurde. Sie kann durch ihr Handicap nur langsam gehen und hatte im Mastbetrieb natürlich das Nachsehen. 

Symbolisch für das unzählige Leid der Gänse konnten wir Fräulein Martha und Martin retten und zu uns nach Gut Aiderbichl Maria Schmolln nehmen. Hier können die beiden nun ganz gemütlich im Gras nach Futter suchen und ihr langes Leben gemeinsam genießen. Wir freuen uns, dass sie da sind!

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