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Daniela musste ohne Mutter aufwachsen

Am 13. Mai dreht sich auf unseren Gütern alles um die Mamas. An diesem Tag sollen die Mütter gefeiert und ihr Einsatz belohnt werden, deshalb haben Sie an diesem Ehrentag auf unseren Gütern freien Eintritt. Gleichermaßen gebührt unseren tierischen Müttern an diesem Tag Dank und Ehre. Daher steht diese Woche ganz im Zeichen unserer starken Frauen unter den Gutsbewohnern, deren Schicksale und Geschichten wir Ihnen hier nochmals vorstellen möchten. Heute: Die Geschichte von Kalb Daniela, die ohne Mutter aufwachsen musste.

Das Fleckvieh-Kälbchen Daniela wurde am Valentinstag, dem 14. Februar 2016, auf einem Bauernhof in Bayern geboren. Doch die Freude der Bauernfamilie über die überstandene Geburt wich schnell einem Schock. Irgendwas stimmte nicht mit dem kleinen Kalb, das wurde mit Besorgnis in der Bauernfamilie besprochen. Es bewegte sich einfach anders und vor allen Dingen sah es anders aus: es war ohne Schwänzchen zur Welt gekommen. Auch der Tierarzt konnte nur bestätigen, dass Daniela ein Handicap hatte. Sie war blind zur Welt gekommen und würde niemals sehen können.

Anfangs brauchte Daniela eine Wärmelampe

In solchen Fällen ist in der Regel diese Diagnose ein Todesurteil, denn für einen Milchbetrieb war Daniela unbrauchbar. Bereits am nächsten Tag sollte Daniela eingeschläfert werden. Doch eine Bekannte des Bauern hatte Mitleid mit dem Tierkind. Sie wollte nicht hinnehmen, dass Daniela nach nur einem Tag auf der Welt sterben sollte, und das nur, weil sie mit einem Handicap geboren wurde. Sie meldete sich bei uns und bat um Hilfe. Da wir seit dem Bestehen von Gut Aiderbichl zu Experten für die Haltung von Tieren mit Handicap geworden sind, sagten wir der Aufnahme von Daniela zu. Gutsverwalter Hansi Süß machte sich auf den Weg, um das blinde Kälbchen abzuholen. Natürlich versuchte er auch alles, dass Danielas Mutter mit zu uns kommen durfte, doch der Bauer lehnte dies vehement ab. Danielas Mutter war seine beste Milchkuh im Stall, und diese wollte er unter keinen Umständen verkaufen. So machte sich Hansi alleine mit Daniela auf den Weg nach Gut Aiderbichl Iffeldorf, wo Martina Süß bereits auf das kleine Kalb wartete. Sie kennt sich mit der Aufzucht von Kälbern aus und fütterte Daniela täglich mehrmals mit der Flasche. Trotz ihres Handicaps entwickelte sich Daniela gut und fand auch in Stierkalb Merkur einen Freund, der ihr die Welt auf seine Art und Weise erklärte. Er passt seither auf Daniela auf und weicht ihr kaum von der Seite.

Natürlich hätten wir damals gerne auch Danielas Mutter mit zu uns genommen. Doch diese war eine gute Milchkuh, die uns der Bauer unter keinen Umständen abgeben wollte.

Für Daniela ist ihr Handicap kein Problem
Ausgelassen genießt Daniela ihr Leben

Ohne Mutter aufzuwachsen ist das Schicksal der meisten Kälber in der zunehmend industriellen Landwirtschaft. Damit wir Menschen die Milch der Mutterkuh bekommen können, wird das Kälbchen nach der Geburt, wenn die Mutterkuh es abgeschleckt hat, auf nimmer Wiedersehen getrennt. Das Kälbchen bekommen Milchaustauscher und die Menschen die Milch. Die Kälber werden in einem Kälberiglu separiert und gefüttert, bis sie dann selbst später eine „Milchkuh“ werden oder in die Mast gehen. Das Leben und Sterben der Kälber unterliegt also ausschließlich dem Marktgeschehen. Sie sind Teil einer Maschinerie, die keine Gnade kennt. Der Profit bestimmt ihr Dasein. In der Masse sind sie Fleisch und Milch. Wen interessiert es da noch, dass Rinder sensible Mitgeschöpfe sind, lebenslange Freundschaften schließen, mehr als 20 Jahre alt werden können und sehr soziale Wesen sind? Darüber denkt niemand nach, wenn das gerade geborene Kälbchen kaltherzig seiner Mutter entrissen wird…

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