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25. Oktober 2007 tz
Paul im Jahr 2007 auf Gut Aiderbichl
Paul im Jahr 2010 auf Gut Aiderbichl

2007

Tierdrama auf der Autobahn

Stier Christain sollte zum Metzger gebracht werden und floh gemeinsam mit einer trächtigen Kuh. (Trächtige Kühe dürfen geschlachtet werden). 30 Polizisten jagten die Flüchtigen. Da die Kuh zur Autobahn raste, erschoss die Polizei sie. Ein Metzger konnte aber das noch im Mutterleib befindliche Kalb Paul (Christians Sohn) lebend zur Welt bringen. Gut Aiderbichl nahm Paul auf.


2007 Gut Aiderbichl

2007

Rettung von 21 Schlachtpferden

Wenn sich Tiere in Not befinden, geht es in erster Linie darum, zu helfen. Oft braucht man aber auch die Hilfe anderer, die sich für Tiere einsetzen. Dem Verein VGT (Verein gegen Tierfabriken) und Gut Aiderbichl geht es um die Sache und nicht um Abgrenzung und Einzelerfolge. Als Dr. Martin Balluch, der Obmann des Vereins, Michael Aufhauser anrief, war der erste Schritt schon getan. Der VGT wurde auf einen Tiertransport von Rumänien nach Belgien aufmerksam, der doppelstöckig und überladen war. Mit Hilfe der Polizei von Amstetten an der Donau gelang es, den Transport erst mal zu stoppen. Als jedoch alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft waren und die Pferde ihre Todesfahrt hätten fortsetzen müssen, gab es nur noch einen Ausweg, sie zu retten: Michael Aufhauser versprach, dass Gut Aiderbichl alle 21 Pferde freikauft. Kein einziges sollte die qualvolle Fahrt in den Tod fortsetzen müssen. Die Tiere waren obendrein krank, hatten Fieber und Verletzungen. Der VGT konnte in der Eile € 7.000,- aufbringen. Dieter Ehrengruber fuhr schnell zur Bank und holte die restlichen € 26.000,-. Neue Aiderbichler Paten aus Luxemburg hatten ein Gespräch zwischen Dieter Ehrengruber und Michael Aufhauser mitgehört. Das Ehepaar bot höflich seine Hilfe an, € 20.000,-. Das ist Fügung und fast wie ein Wunder. Die Pferde müssen jetzt noch in Quarantäne bleiben.


26. Februar 2007 Kronenzeitung

29. Februar 2007

Tiertransportskandal

Neulich lief ein Schwein durch den Wald. Niemand weiß, wie es dort hinkam, wahrscheinlich ist es bei einem Unfall aus dem Tiertransporter gestürtzt. Vermisst hat es keiner. Was ist schon ein einzelner Unglücksrabe, angesichts der zahllosen täglichen Tiertransporte? 50 Milliarden Tiere werden pro Jahr weltweit auf die fatale Reise geschickt. Letztens wurden 170000 Lämmer von Frankreich nach Spanien gebracht und 105000 von Spanien nach Frankreich. Da fragt man sich, ob den Verantworloichen noch zu helfen ist. Länger als zwei Stunden sollte kein Tiertransport dauern - das ist meine Forderung, obwohl das mit Artgerechter Behandlung nichts zu tun hat und am Rande des Zumutbaren ist. Michael Aufhauser


10. September 2007

10. September 2007

Am Ende wartet der Tod

Auf einem Doppelstock-Transporter sollten 108 Ponys von Holland zum Schlachter nach Italien verfrachtet werden. Sie wurden als Freunde für unsere Kinder gezüchtet.

Nach Bekanntwerden der Ponytragödie von Nürnberg hat Gut Aiderbichl sofort angeboten, alle Tiere aufzunehmen. Aber wir hatten dabei die EU vergessen: Die Tiere müssen ein halbes Jahr lang in Quarantäne und dürfen mit anderen Pferden nicht in Kontakt kommen. In allerletzter Minute wurde mit Hilfe deutscher Tierfreunde ein leerstehender Hof gefunden, und nun scheint für diese Ponys erst einmal alles gut.


2005: Ein Wunder fürs neue Jahr - Kolumne tz

31. Dezember 2005 Kolumne tz

2002 Pferderevue

2002

Tierschutz neuer Art

Es ist eine nicht ganz alltägliche Form des Tierschutzes, den Michael Aufhauser praktiziert. Er ist kein extremer Tierschützer, der jedes Ei unter Naturschutz stellen und jegliche Schlachtung verbieten möchte. Keineswegs; Menschen haben immer Tiere gegessen, sagt er, und es sei eine naive Illusion, zu glauben, daß man alle Schlachthöfe schließen könnte. "Die Menschheit wird ich auch in Zukunft von Tieren ernhären, aber man muß es so tun und organisieren, das Tiere ihre Würde als Mitgeschöpfe behlaten - und der Mensch seine moralische Integrität. Die haben wir im moment - was Tierhaltung, Tiertransporte usw. betrifft - leider verloren."


2002 Kronenzeitung

2002

Menschen wollen ein Ende des Tierleids

Ein Jahr lang untersuchten drei Wissenschaftlerinnen aus Salzburg das Gut Aiderbichl und seine Wirkung auf die Bevölkerung. Jetzt legte das Forschertrio sein ergebnis vor und zeigt, dass die "Menschen sich ein Ende des Tierleides wünschen" Und das Tierparadies in Henndorf ist sogar in Brüssel Thema.


November 2001 Salzburger Nachrichten

2001

Weide Wechel

Seit 11. November 2000 graste "Misera" auf dem Hanuschplatz in Salzburg. Am Donnerstag übersiedelte das Mahnmal gegen Tierleid von Salzburg nach München. Dort soll die Kunstkuh heute, Freitag der Bilckfang eines speziellen Trauerzuges sein: Die Organistation "David gegen Goliath" demonstriert gegen die Massenverbrennung von Rindern im Zuge der BSE-Kriese.

2001

Mahnung an die Maßlosigkeit

BSE ist nicht der einzige Grund, warum wir unser Konsumverhalten überdenken sollen. Die grausamen Schlachtvietransporte quer durch Europa rollen immer noch und manchen Tierquälern, die mit schuld an der BSE-Verbreitung sind, auf Kosten der Steuerzahler reich.

17. November 2000 Salzburger Nachrichten

Vize-Bürgermeister DDr. Karl Gollegger, Tatjana Patitz, Michael Fuchs und Michael Aufhauser stellen „Die Kuh Misera“ vor.

10. November 2000

Mahnmal MISERA

Michael Aufhauser erreichte mit dem Projekt „Die Kuh Misera“ viele Menschen. Das Mahnmal wurde von Michael Fuchs gestaltet und zeigte die verursachenden Elemente des Tierleids: Menschen, die Kälte und Profitgier ausstrahlen. Zur Präsentation in Salzburg kamen viele Prominente, unter anderem Tatjana Patitz und Hans Clarin (†). Aber auch Manfred Karremann, der die qualvollen Tiertransporte von Europa nach Nordafrika aufdeckte und dokumentierte, und Tierschützer Dr. Andreas Grasmüller (†).

Die grausamen Schlachtviehtransporte quer durch Europa rollen immer noch und machen Tierquälern, die mit schuld an der BSE-Verbreitung sind, auf Kosten der Steuerzahler reich.
Der Ruf nach ÖKO-Fleisch wird laut. Man fördert Bauern, die ihr Vieh nicht mästen, sondern füttern, die die Kälber noch bei der Mutter trinken lassen, die ihre Wiesen nicht überdüngen. Der Fleischkonsum hat sich reduziert. Ist BSE ein Segen für die Rindheit?

In unserem Fleischkonsum haben wir jedes Maß verloren, sagt Manfred Karrermann. Er war jetzt zusammen mit einer Reihe von Prominenten zu Gast bei Michael Aufhauser, einem salzburger Unternehmer, der große Teile seines Vermögens in seine Stifung Tierrechte e.V. investiert und Mitstreiter für sein Anliegen zusammentrommelt.
Eine Kuh-Statue aus Polyester, die vom Wiener Künstler Michael Fuchs gestaltet wurde, soll alle Menschen an das Leid der Tiere erinnern. Wir Verbraucher sollten immer daran denken, dass wir die Macht haben, wenn wir nicht hirnlos konsumieren.

 

 

19. Oktober 2000 Kronenzeitung

Kunstkuh gegen Tiertransporte

Soviel Freude haben die bunten Plastkkühe in Salzburg bei Einheimischen und Gästen verbreitet. Gestreichelt, getätschelt und viel fotografiert waren sie im Sommer echte Stars in der Altstadt. Nun sollen die Menschen etwas Gutes für die Tiere tun. Und wer könnte diese Bitte besser ausdrücken als eine Kunstkuh?! Die Salzburger "Stiftung für Tierrechte" ließ eine starre Artgenossin von einem Künstler als Mahmal gestelten.

2000

MISERA - Das Leid der Tiere

Die in der 40. Woche des Jahres 2000 von mir erstellte Bemalung der Polyesterkuh entstand auf die Bitte von Herrn Michael Aufhauser, Gründer der Privatstiftung für Tierrechte, Salzburg.

Ich freue mich über die Möglichkeit, zum Versuch einer Linderung des Tierleids, einen Beitrag zu leisten und meine, Kunst muß sich immer und überall der Verrohung und der Maßlosigkeit des Menschen entegegensetzen.

Ich bin sehr traurig über das Leid der Tiere und meine, dieses steht in engem Zusammenhang mit dem Leid vieler Menschen. Es ist derselbe brutale und rücksichtslose Mensch, der gegen Umwelt, Tier und seinen eigenen Artgenossen vorgeht.

Die Schöpfung ist eine Ganzheit, daher wäre es angebracht, eine ganzheitliche Haltung ihr gegenüber anzustreben. Wir wollen in Harmonie mir der Natur leben und mit unseren Mitmenschen. Mensch, Tier und Natur: die Einheit der Schöpfung.

Das Leben ist heilig und hat je nach Seinstufe Anteil an der Heiligkeit des Schöpfers. Das gilt selbstverständlich auch für die Tiere. Unser Umgang mit ihnen sollte von großer Verantwortung und Ehrfurcht getragen sein.

Michael Fuchs

 

 

Misera in den Printmedien