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Das Schaf Paula erzählt …

Hier geht es mir gut!

Die Anzahl jener Schafe, die eine neue Heimat auf Gut Aiderbichl finden, steigt stetig. Aktuell haben wir rund 300 gerettete Schafe auf unseren Höfen. Zu ihnen zählen die Hausschafe, die ungarischen Zackelschafe oder beispielsweise auch die vom Aussterben bedrohten Schwarznasenschafe. Seit Anfang April bereichert nun die kleine Paula unsere Schafherde in Henndorf.

Paula war ein extrem scheues und stilles Schaf

Eine Tierfreundin wollte Paula vor der Schlachtung bewahren. Es bestand die Gefahr der Inzucht, und deshalb hätte Paula nicht weiterleben sollen. Dieter Ehrengruber sagte der Aufnahme sofort zu, und so wurde versucht, die kleine, schüchterne Paula auf den Aiderbichl-Transporter zu locken und nach Henndorf zu fahren.

„… Ja, was würdest du sagen, wenn du merkst, irgendwas führen die Menschen im Schilde. Da kam so eine Dame mit einer roten Jacke in einem roten Auto an. Drinnen im Auto war viel Stroh ausgestreut. Hm? Die Dame mit der roten Jacke war gut zu mir. Alle waren gut zu mir. Aber warum wollten sie mich aus dem Stall führen? Mit so einem komischen Ding um den Hals?“.

Inzucht bei den Tieren

Inzucht besteht dann, wenn sich beispielsweise Geschwister paaren und Junge bekommen. Geschwister haben zu 50% gemeinsame Erbinformationen. Dadurch kann es vorkommen, dass eventuelle Erbkrankheiten seitens der Mutter und des Vaters übertragen werden. Wenn sich Gene mit Defekten treffen, kann eine Behinderung entstehen. Deshalb hätte Paula sterben sollen.

Vorsichtig lockte man die kleine Paula auf den Transporter. Sie war sehr ängstlich und hatte ihr kurzes Schwänzchen unter den Bauch gezogen.

„Na gut, dann geh ich halt mit. Die Dame mit der roten Jacke hat mich viel gestreichelt und versucht, mir die Angst zu nehmen. Was weiß denn ich, wohin sie mich bringt. Aber hier im Auto mit dem vielen Stroh, da riecht es so gut nach Pferden, nach Kühen und auch nach Schafen. Ich fahr halt einfach mit!“.

Gesundheitscheck bei Paula

Wenn Tiere aufgenommen werden, folgt durch unseren Tierarzt ein Gesundheitscheck. Bis das Ergebnis vorliegt, lassen wir die Tiere ein paar Tage alleine in einer Stallbox, damit es keine Ansteckung mit einer eventuellen Krankheit geben kann. Alles war gut und Paula kam zur Gruppe der Ungarischen Zackelschafe, der Schwarznasenschafe und unserer Hausschafe.

„Ja, wen haben wir denn da? Ein junges schwarzes Schaf mit weißem Fleck am Kopf und am Maul. Ich bin Dewey, wer bist denn du?“. Dewey war nach Aiderbichl gekommen, weil ihn die Schafmama verstoßen hatte. Er ist ein besonders kluges und sensibles Schaf mit schwarzem Fell.

„Ich bin Paula. Hallo. Kannst Du vielleicht ein wenig bei mir bleiben? Ich brauche gerade einen Freund“. Dewey wurde einer der besten Freunde von Paula.

„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein“. (Albert Einstein)

Die kleine Paula hat das auf jeden Fall erkannt und liebt ihre Freunde um sich herum. Die Entwicklung ist wunderbar, wenn man bedenkt, wie scheu und zaghaft sich Paula anfangs in der Herde bewegt hat und wenn man nun bemerkt, wie selbstbewusst und stark Paula geworden ist.

Nur dank Ihrer Hilfe und Unterstützung können wir Tieren wie Paula ein Für-Immer-Zuhause geben. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit einer symbolischen Patenschaft oder einer kleinen Spende. Vielen herzlichen Dank.

Weiß-braunes Pony mit langer Mähne auf der Weide von Gut Aiderbichl.
bei uns zuhause

Pferd Bubbi

Mini-Pferd

Als wir von Bubbi und seinen sechs Freunden erfuhren, wollten wir helfen. Das Pony kam aus einem Wanderzirkus, der uns von seinen massiven finanziellen Problemen erzählte. Er musste einige Tiere verkaufen, darunter auch sieben Ponys. Michael Aufhauser wollte unbedingt helfen, und stimmte der Aufnahme der Ponys zu. So zogen sie auf Gut Aiderbichl Henndorf ein. Im Jahr 2018 wurde der äußerst brave Pony-Wallach zum Lebensretter und Ziehvater eines kleinen Waisenfohlens, unseres Chris.

Isländer Pferd mit zotteliger Mähne im Vordergrund, andere Pferde im Hintergrund auf Gut Aiderbichl.
bei uns zuhause

Pferd Chris

Mini-Shettland-Pony

Chris erblickte das Licht der Welt auf einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb im Salzburger Land. Alles schien perfekt, doch bereits am nächsten Tag verschlechterte sich der Zustand seiner Mutter. Chris und die kleine Ponystute wurden umgehend in eine Pferdeklinik gebracht – vergeblich, nach 3 Tagen verlor sie den Kampf um ihr Leben. Eine Aufzucht mit der Flasche konnte der Besitzer nicht gewährleisten, so erklärte sich unser Team dazu bereit, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen. Auch ein Ziehpapa wurde für Chris gefunden – Bubi, ein braver Pony-Wallach.

Schwarzes Pferd mit rotem Halfter steht auf grüner Wiese unter blauem Himmel.
bei uns zuhause

Pferd Gazelle

Trait Percheron

Als sich eine Pferdeliebhaberin bei einem Händler meldete und sich bei ihm ein Percheron-Fohlen bestellte, war dies im ersten Moment nichts ungewöhnliches. Der Händler machte eine Stute in Frankreich ausfindig, importierte sie und brachte sie zu der Frau. Als diese, nach mehrmaligen Mahnen die Rechnung einfach nicht begleichen wollte, wurde er wütend und fuhr dort hin. Er fand ein völlig abgemagertes und verwahlostes Stutfohlen vor. Sofort pakte er die Stute wieder ein und rief uns noch aus dem Auto an und bat uns um Aufnahme. So etwas schreckliches sollte dem Tier nie wieder passieren. Gazelle ist nun Aiderbichlerin und darf für immer bleiben!

Zwei Pferde auf Gut Aiderbichl schauen neugierig über einen Stallzaun, Vordergrund Pferd mit auffälliger Schwarz-Weiß-Färbung.
bei uns zuhause

Pferd Taschiba

Tinker

Immer wieder erleben es Tierfreunde, dass sie an ihre Grenzen kommen und daher eine unfassbar schwere Entscheidung treffen müssen. So erging es auch der Besitzerin von Taschiba. Die wunderschöne Stute erkrankte an Hufkrebs. Eine kosten- und zeitintensive Behandlung wurde erforderlich. Die Tierfreundin versuchte alles in ihrer Macht stehende, um Taschiba bestmöglichst zu versorgen. Als dann aber noch ein Krankheitsfall in der Familie hinzukam und eine Trennung bevorstand, musste sich die Tierfreundin eingestehen, dass sie Taschiba einfach nicht mehr gerecht werden konnte. Sie war verzweifelt und bat und schweren Herzens um Hilfe. Wir konnten zusagen und Taschiba wurde Aiderbichlerin.

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