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2. Februar 2024 -
Der Tag des Igels

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

(geschrieben von Gisela Pschenitschnig)

Woher hat der Igel seinen Namen? Schlangen sind eine der Lieblingsspeisen des Igels, daher bedeutet Igel „der zur Schlange gehörende“ oder auch „Schlangefresser“.

Die Familie der Igel zählt zu den Insektenfressern, und unter diesen interessanten Tieren gibt es verschiedene Gruppierungen. So gibt es die Ratten- oder Haarigel, die Großohr- oder Steppenigel, die Stacheligel oder auch der echte Igel genannt, zu dessen Gruppe auch der europäische Igel gehört.
Igel gibt es sogar in Afrika im Gebiet zwischen dem Senegal und Kenia. Dort lebt der Weißbauchigel, der etwas kleiner ist, als der europäische Igel. In Amerika und auch in Europa hat man begonnen, den Weißigel zu züchten und immer weiterverbreitet werden die Weißigel als Haustiere gehalten. Igel wollen sich viel bewegen und sie leiden, wenn sie in Käfigen oder Terrarien gehalten werden. In der Natur wird der Weißigel bis zu sechs Jahre alt, in Gefangenschaft erreicht er kaum zwei Jahre.

Der natürliche Lebensbereich des Igels

Ob nun in Amerika, in Europa oder in Afrika, überall wird der natürliche Lebensbereich des Igels immer mehr bedroht und zerstört. Das sich verändernde Klima ist für die Igel eine große Herausforderung.
Die zeitige Wärme im Frühling und die damit verbundene Trockenheit macht nicht nur dem Menschen zu schaffen, sondern im Besonderen auch den Igeln.
Trockene Böden sorgen dafür, dass der Speiseplan des Igels sehr eingeschränkt ist, wie soll er in trockener Erde Würmer oder Schnecken finden?
Normalerweise fällt der Igel bei unter 15 Grad in den Winterschlaf. Die Körpertemperatur sinkt von 36 Grad auf 6 Grad. Der Herzschlag des kleinen Freundes linkt von 180 Schlägen in der Minute auf 20 Schläge. Nur alle 30 Tage wacht der Igel kurz auf, um dann gleich wieder weiterzuschlafen. Sobald die Temperaturen über 15 Grad steigen, wird das kleine runde Näschen wieder quicklebendig und geht auf Nahrungssuche, denn über den Winter verliert der Igel bis zu zwei Fünftel seines Körpergewichtes, das in der Regel ein- bis eineinhalb Kilo beträgt.
Aufgrund der milden Winter verzichten immer mehr Igel auf den Winterschlaf und kommen früher in die Balzstimmung. Der erste Nachwuchs kommt so Ende Jänner zur Welt und Kälteeinbrüche sind für die jungen Igel tödlich.
Der Klimawandel, damit verbundene Dürren und Wassermangel sowie Pestizide führen dazu, dass die Igel im Allgemeinen auch anfälliger für Krankheiten werden.

Wie kommunizieren Igel miteinander?

Igel können ganz schön laut auf sich aufmerksam machen. Sie schnattern und gluckern, wenn sie sich aufregen. Während der Paarungszeit fauchen die kleinen stacheligen Freunde sehr laut. Angst- und Schmerzensschreie von Igeln klingen sehr laut und schrill, und erinnern an das Kreischen einer Säge

Wie kann man einem Igel „in Not“ helfen?

In Österreich gibt es zahlreiche Igelhilfen. Sollte man in den Wintermonaten einen Igel im Garten entdecken, hilft auf jeden Fall ein Anruf bei den diversen österreichischen Igelfreunden. Mit Rat und Tat wird man hier aufgeklärt, wie der Igel durch einen zu warmen Winter kommt, oder auch, wie man den Igel in zu warmen Sommern bei der Futter- und Wassersuche unterstützen kann.

Die Seele ist gleich in allen Lebewesen, auch wenn ihre Körper verschieden sind

~Hippokrates

Der Igel ist eines der vielen kleinen, wunderbaren Lebewesen in der Natur – bremsen Sie das nächste Mal schneller, wenn ein kleiner stacheliger Freund mit kurzen Beinchen versucht, die Straße so schnell wie möglich zu überqueren.

– In diesem Sinne, herzlichst, Ihre Gisela

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