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Karuso

Eine Kaninchengeschichte mit Happy End

Es war am Ostermontag, als zwei Frauen beim Tierheim von Gut Aiderbichl in Osnabrück anläuteten. Sie brachten ein Kaninchen, das sie in ihrem Garten vorgefunden hatten. Das Kaninchen war in einem sehr schlechten Zustand und konnte natürlich erst einmal im Tierheim von Gut Aiderbichl bleiben.  

Was war geschehen?

Am Ostermontag wurde Karuso im Garten entdeckt. Man dachte, es sei eine Häsin. Das wirkliche Geschlecht ließ sich aufgrund der verklebten und mit Urin und Kot verschmutzten Stellen nicht gleich feststellen. Die Geschlechtsteile waren total verschwollen und entzündet. 

Das Kaninchen wird ab nun Karuso genannt. Caruso leitet sich von dem italienischen Wort „caro“ ab, was „lieb“ oder „teuer“ bedeutet. Den Namen kann man daher mit „der Liebe“ oder „der Teure“ übersetzen. Genauso ist auch das Wesen des Karuso: lieb und teuer.
Was allerdings war mit dem knapp einjährigen Kaninchen geschehen? Warum fand man das Tier in einem derart verwahrlosten, kranken Zustand in einem Garten?
War Karuso seinem Besitzer davongehoppelt oder war er ausgesetzt worden? Eine Antwort werden wir darauf niemals bekommen.  

Karuso – wie ein Häufchen Elend saß er da

Karuso ist ein sogenanntes Löwenkopf-Kaninchen mit braun-weiß-grauem Fell, und er ist ungefähr ein Jahr alt.
Die Krallen waren zu lang, die viel zu langen Schneidezähne schauten aus dem Maul. Am Popo war Karuso total verklebt von Durchfall und Urin.
Als Karuso abgegeben wurde, war bald darauf eine Kollegin aus Henndorf in Osnabrück, und nahm den kleinen Karuso gleich mit. Bevor er die Reise antrat, wurden er zur Erstversorgung zum Tierarzt gebracht, der die Zähne korrigierte und die Kotverwachsungen vorsichtig entfernte. Dann ging es auf die Reise ins Kaninchenhaus nach Gut Aiderbichl Henndorf, denn im Tierheim von Gut Aiderbichl Osnabrück wohnen Hunde und Katzen, Kaninchenhaltung ist dort nicht erlaubt. 

Die Henndorfer Tierpflegerinnen wissen, dass die Pflege eines Kaninchens nicht vernachlässigt werden darf.
Was ist wichtig im Pflegeprogramm der Kaninchen? 

  • Krallenlänge prüfen – Monatlich. Im Zweifelsfall die Krallen kürzen oder vom Tierarzt kürzen lassen 
  • Zähne kontrollieren Monatlich. Kann das Kaninchen normal kauen? Ist der Kiefer entzündet? Hat es Mundgeruch? 
  • Köttel/Kot– Täglich. Hat das Kaninchen Durchfall? Sind Köttelketten vorhanden? 
  • Felllänge – Monatlich. Bei langhaarigen Rassen evtl. im Sommer stutzen, vor allem im Afterbereich 
  • Fressverhalten – Täglich. Beobachten, ob das Kaninchen überhaupt frisst, verhält es sich normal? 
  • Gesundheitskontrolle allgemein – 1-2 x pro Woche. Hier reicht ein kurzer Check des Fells, der Haut und des Afterbereichs ist etwas verklebt oder entzündet? Hat es an Gewicht verloren? 

Karusos neue Freunde und das große Hasengehege warten

Die warme Jahreszeit ist nun da, und man merkt auch, dass die Lust der Kaninchen auf Gras und Sonne jeden Tag wächst. Sie wollen hinaus ins Gehege um zu graben, miteinander zu spielen oder sich einfach unter einen schattigen Strauch zum Schlafen legen. Andere wieder wollen sich in einer Röhre verstecken oder sitzen neugierig auf einem abgeschnittenen Baumstumpf und schauen, was so los ist. 

Karusos Löwenköpfchen wird täglich gekämmt, die Zähnchen können wieder gut zubeißen und knabbern, und das viele Laufen auf der Wiese wird auch für gesunde Krallen gut sein. Auf geht’s, kleiner Karuso. Lass es dir einfach gut gehen.

Es ist nicht „nur ein Tier“ … Es ist ein Herz, das schlägt, eine Seele, … die fühlt und ein Leben, das Leben will.

~ Sylvia Raßloff 

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