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Carlos und Henry

zwei heitere Gesellen auf Gut Aiderbichl Henndorf

Nachruf Frettchen Henry

Carlos vermisst seinen Bruder Henry 

Henry starb, weil sich in seinem Herzen und in der Lunge Wasser angesammelt hatte und wohl auch die Nieren Probleme machten. Schweren Herzens haben sich Anna und unsere Tierärztin dazu entschlossen, Henry über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen.
Mach’s gut, lieber Henry! Die Kinder der Besucher von Gut Aiderbichl und all deine Tierpfleger vermissen dich und deine fröhliche Art uns Menschen zu zeigen, dass man im Leben nicht alles so ernst nehmen muss.  

Die Geschichte von Carlos und Henry

Ein junger Mann rettete zwei Frettchen Babys, Carlos und Henry, aus schlechter Haltung. Die Drei sind ein tolles Team geworden, doch nun verändert sich die Berufssituation. Es wurde unumgänglich, für Carlos und Henry einen guten Lebensplatz zu suchen.
Carlos und Henry werden als angenehme, zutrauliche und menschenbezogene Tiere beschrieben. Die zwei Geschwister zu trennen wäre keine gute Idee gewesen, weil sie für sich eine „Einheit“ bilden und den ganzen lieben Tag unzertrennlich miteinander verbringen wollen.

Carlos und Henry kamen mit ihrem mobilen Holzhaus an

Carlos hat ein dunkelbraunes Fell und weißes Schnäuzchen, Henry ist weiß-braun und beide Frettchen sind lustige Lausbuben. Dass der Besitzer an den beiden Frettchen hängt, ist nicht zu übersehen. Eigens für seine zwei Schützlinge baute er ein tolles Holzhaus. Geschützt in ihrer eigenen Villa leben Carlos und Henry nun in Henndorf. Zwei lustige Gesellen, die unserer Anna, die für Wildtiere zuständig ist, hie und da ein Rätsel aufgeben. Ihr Hobby ist es nämlich, sich zu verstecken und sich immer dann, wenn Anna ruft „Wo sind die Beiden? Carlos, Henry!“ – aus einer Ecke in ihrem Häuschen die kleine Nase herausstecken, als wollten sie sagen „Alles gut. Wir sind hier. Alles gut!“.

Carlos und Henry leben nicht in der freien Natur, sondern sind ein Leben in Privathaltung gewohnt, und so entscheiden sie selbst, wann geschlafen wird oder mit den Pflegerinnen Schabernack gemacht wird. Die beiden Jungs sind stets zu Späßen aufgelegt und spielen und kuscheln auch tagsüber gerne mit den Tierpflegerinnen.

Von Natur aus sind Frettchen nachtaktive Tiere und schlummern tagsüber.

Woher kommt das Frettchen?

Geschichtliche Aufzeichnungen beschreiben die Domestizierung der Frettchen im Mittelmeerraum aus spanischen oder ägyptischen Populationen vor 2500 Jahren. Im nördlichen Afrika breitete sich das Frettchen aus und kam über Spanien und Italien nach Europa.
Frettchen sind Jäger und wurden bereits von den Römern zur Bekämpfung der Kaninchenplage als Jagdhelfer eingesetzt. Freilebend findet man Frettchen auf Sardinien, auf Sizilien und auch in Neuseeland. Frettchen werden auch privat als Haustier gehalten – so wie Carlos und Henry.

Carlos und Henry auf Gut Aiderbichl

Frettchen können neun Jahre alt werden. Auf Gut Aiderbichl können sie, dank der Pflege unserer Anna, über zehn Jahre alt werden, bis sie irgendwann ganz friedlich einschlafen.

Carlos und Henry sind ein- bis eineinhalb Jahre alt und momentan die einzigen Frettchen in Henndorf. All die anderen sind leider nach einem schönen Leben voller Pflege und Fürsorge über die Regenbogenbrücke gegangen.

Wünschen wir den Neuankömmlingen Carlos und Henry ein langes, glückliches und lustiges Frettchenleben bei Anna auf Gut Aiderbichl in Henndorf.

Das Frettchen kann an der Grippe erkranken – Es dient als Versuchstier für Impfstoffe

Im antiken Griechenland und Rom wurden Frettchen als Haustiere gehalten und für die Jagd eingesetzt. Heute leben Frettchen in engem Kontakt mit dem Menschen, werden auch als Versuchstiere in Laborexperimenten eingesetzt und nehmen in der biomedizinischen Forschung einen hohen Stellenwert ein. Das Frettchen zählt nämlich zu den am besten geeigneten Tieren, um Grippeviren zu untersuchen und so werden am Frettchen Impfstoffe entwickelt und getestet.

Unkontrollierte Zucht von Frettchen

Das Frettchen ist ohne die Hilfe des Menschen nicht mehr überlebensfähig.
Durch die jahrtausendlange Domestikation haben sich einige Organe des Frettchens, wie zum Beispiel Gehirn, Herz oder Nieren um bis zu 30% zurück entwickelt. Das bedeutet gegenüber dem Iltis, von dem das Frettchen abstammt, eine erheblich geringere Leistungsfähigkeit.
Als hauptsächliche Todesursache treten bei Frettchen beispielsweise Tumore in der Nebenniere wie auch Herzerkrankungen auf. Der Grund für derlei Erkrankungen wird zum einen in der unkontrollierten Zucht gesucht, in der außergewöhnliche Farben und Felllängen oft wichtiger sind als die Gesundheit der Tiere. Zum anderen scheinen veränderte Lebensumstände (Innenhaltung, Fütterung, Kastration) ihren Teil zu gesundheitlichen Problemen beizutragen. So lassen Studien in den USA vermuten, dass Nebennieren-Tumore verstärkt bei Tieren aus Innenhaltung auftreten, die einen unregelmäßigen und demnach unnatürlichen Lichtzyklus erleben.

Loyalität und Freundschaft ist nicht nur eine Eigenschaft, sondern eine Lebensweise.

– (Anonym)

Carlos vermisst seinen Bruder und Anna tut alles, damit er wieder aus seiner Traurigkeit herauskommt.

Von: Gisela Pschenitschnig, Gut Aiderbichl

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