Mit Ruhe und Gemütlichkeit

Dritter Advent im Katzenzimmer

Die Adventzeit bringt Ruhe in die Herzen der Menschen. In den letzten Tagen hat Frau Holle viel Schnee auf die Erde geschickt und alles mit einer weißen Schneedecke zugedeckt. Die Tiere schauten sich das Schneetreiben von den Stallungen aus an. Nur einige wagten sich auf den Hof. Die Pferde, Ponys und die Esel und Hunde hatten ihren Spaß: Was gibt es Schöneres, als sich im frischen, weichen Schnee zu wälzen und herumzutollen?

Pauli, der Kater, der in der Großen Halle lebt, wird etwas aufgeregter als sonst. Wenn es Pauli zu laut wird oder wenn er Hektik spürt, macht er sich gerne aus dem Staub: „Ach nein, der Staubsauger. Den mag ich gar nicht, aber es muss halt sauber gemacht werden für die Gäste. Und was ist das denn? Klopfgeräusche? Ah, jetzt versteh ich, das ist ein Hammer. Viele Tannengirlanden werden an den Holzwänden befestigt. Und die roten Kugeln warten auch schon, dass sie an den Zweigen befestigt werden. Es kommt ja Weihnachten!“

 

Leonie, die Katzenchefin im Katzenwohnzimmer oberhalb des Eselhauses, schaut noch grantiger und aufgeregter als sonst. „Nichts funktioniert! Jetzt schlägt es dann bald dreizehn. Wo ist der Pauli und der Strizi, wir haben doch gleich die Besprechung wegen der 3. Adventfeier.

 

Wieso muss man auf die Kater immer warten? Bailey, lauf mal in die Große Halle und hol die beiden. Aber flott bitte!“. Verständnislos schüttelt Pauli seinen Kopf „Was regst du dich so auf, Leonie? Wir sind schon da. Jacky haben wir auch mitgebracht.“

 

 

Besuch vom Eisvogel

Pauli und Strizi helfen den Katzen beim Dekorieren. Leonie hat sich da wohl ein wenig zu viel vorgenommen und die Katzendamen schaffen das alleine niemals.  Bailey, ein roter Kater mit schönen braunen Augen, soll Weihnachtskugeln aufhängen. Viele bunte Weihnachtskugeln warten darauf, dass Bailey mit seiner Arbeit beginnt. „Ich könnte schon fertig sein, aber ich finde keine Bänder, mit denen ich die Kugeln befestigen kann. Mach ich das halt morgen und leg mich in die warme Sonne im Gehege draußen. Irgendwann werde ich die Bänder schon finden“.

Leonie machte einen Katzenbuckel und nun faucht sie vollkommen außer sich: „Bailey spiel bloß nicht den Faulen! Hier hast du einen riesigen Karton voller Bänder. Jacky hilft dir beim Aufhängen der Kugeln. Geht schon auf geht’s!“. Niemand widerspricht Leonie, auch nicht Bailey. Gelangweilt fängt er mit seiner Arbeit an. Das heißt, er hat sich überlegt: „Ich setze mich hin und sage Jacky und Pauli, wie und wo sie die Kugeln genau hinhängen sollen. Genau, so mach ich das!“

„Typisch unser Bailey. Bloß nicht stressen. Jacky, du machst das ganz klasse. Pauli und Strizi, toll. Schön! Schau, Leonie, alles funkelt. Der Schnee glitzert in der Sonne, die Esel stehen da und träumen und die Pferde wälzen sich im frischen Schnee“. Safira miaut sanft und leise. Wenn Leonie hektisch und aufgeregt ist, versucht Safira die Wogen zu glätten. Meistens schafft sie es auch.

Auf einmal laufen alle Katzen fauchend und laut miauend durcheinander, Weihnachtskugeln fliegen durch die Luft und Leonie ist am Verzweifeln. Wie auch immer hat sich ein Vogel ins Katzenwohnzimmer verirrt und nun geht’s rund. Sie hält sich die Pfötchen vor die Augen und befürchtet, dass die ganze Arbeit wohl für die „Katz“ sein wird. Alles fliegt durch die Luft: die Tannenzweige, die Kugeln … einfach alles.

Pauli reicht es und er ruft die Katzen zur Ordnung. „Jetzt schaut euch einmal den Vogel an! Ist er nicht schön? Es ist ein Eisvogel, schön wie ein fliegender Edelstein!“. Aufgeregt fliegt der schöne Eisvogel im Katzenwohnzimmer herum und sucht den Weg ins Freie.

Leonie schaut streng und in Windeseile setzen sich die Katzen aufs Sofa und haben sich beruhigt. Der Eisvogel hat sich ein sicheres Plätzchen gefunden und sein kleines Herzchen klopft wie wild.
Safira miaut ihm zu „Hab keine Angst, es ist bald Weihnachten. Niemand wird dir etwas antun“. Bailey und seine Freunde schauen sich verwirrt an, doch niemand widerspricht Safira und schon gar nicht der Leonie, die vollkommen aufgelöst in der alten Holzwiege liegt. Pauli und Jacky bewegen die Wiege sanft hin und her, damit sich Leonie wieder beruhigen kann.

Die Adventruhe ist eingekehrt, draußen wird es dunkel und Millionen kleine Lichter leuchten auf den Bäumen am Hof. Frau Holle lässt es wieder schneien, alle Tiere legen sich ins Heu oder in ihre Bettchen und träumen dem 3. Advent entgegen.

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