Zum Weltfrauentag

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

(erzählt von Gisela Pschenitschnig)

Wenn sich Frauen etwas wünschen dürften, wäre es vielleicht, dass es keinen Weltfrauentag geben muss. Warum muss an der Gleichberechtigung gearbeitet werden und ist sie nicht eine Selbstverständlichkeit? Warum muss jährlich daran erinnert werden, was die Frauen in der Gesellschaft und für die Gesellschaft leisten? Ein bestimmtes Datum wird die Situation nicht ändern. Wir können heute darüber reden, aber es wird morgen so weitergehen, wie es gestern war.

Olympe, Fiona, Peppa und die Mariandls … starke Frauen auf Gut Aiderbichl

Unsere Olympe, eine Schönheit von einem Esel, ist mittlerweile 15 Jahre alt. Sie und ihre Tochter Mona wurden von tierlieben Menschen vor der Tötung gerettet. Olympes Hufe waren jahrelang nicht gepflegt worden und wuchsen wie ein Bogen in die Höhe. Im Bauch trug sie ihr Fohlen Pauli. Ihr eigenes Gewicht und das des ungeborenen Esels drückte auf die verwahrlosten Hufe – was für unbeschreibliche Schmerzen musste sie monatelang ertragen haben?

Fiona, eine ehemalige Zuchtstute, stand mit ihrem Noriker-Hengstfohlen Henry auf dem Fohlenmarkt. Ihr Fohlen war für die Zucht nicht schön genug. So warteten nun beide auf die Schlachtung. Michael Aufhauser kaufte Fiona und ihren Henry. Fionas Bauch wurde verdächtig rund und es wurde bestätigt, dass sie tragend war. An einem Karfreitag vor 8 Jahren wurde ein schönes Fohlen geboren. Mariella ist eine unserer Prinzessinen und hält alle auf Trab.

Peppa, ein Hängebauchschwein Duroc-Mix, wurde mit ihren vier Ferkeln vor dem Schlachter gerettet. Ihre Kleinen schauten die Aiderbichler Tierretter mit unsicheren Augen an, bis sie fühlten, dass wir ihr Bestes wollten.

Mariandl und ihr Fohlen Katharina wurden am Pferdemarkt getrennt. Katharina drohte ohne ihre Mutter zu sterben. Michael Aufhauser suchte die Stute und es bleibt vielen Menschen unvergessen: das Fohlen und seine Mutter spürten trotz Entfernung, dass etwas Wunderbares passierte: die Zusammenführung von Mariandl und Katharina bleibt vielen Aiderbichlern unvergessen.

Die weibliche Natur ist stark und nicht wegzudenken

Was wäre die Erde ohne die weiblichen Gene, ohne weibliche Geschicklichkeit und Klugheit, ohne weibliche Diplomatie und Leidensfähigkeit?

Ob Mensch oder Tier – Frauen und weibliche Tiere bestimmen und halten Systeme durch ihre Stärke aufrecht. Wenn es sein muss, können weibliche Kräfte Unmögliches möglich machen und Situationen, die ausweglos schienen, werden durch weibliche Intuition und Diplomatie in eine funktionierende Bahn gelenkt.

Ob Mensch oder Tier – der Respekt gilt weltweit jenen, die immer da sind, wenn nichts mehr geht.

Nichts für ungut, meine Herren.

Ihre Gisela

 

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