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Katze Kiti

und ihre kleine Löwin Leonia

Eine tierliebe Frau hatte vor einiger Zeit eine streunende Katze aufgenommen, die in ihrem Bäuchlein vier Katzenbabys mitbrachte. Kitis Retterin stand ein Wohnungsumzug bevor, und so bat sie Gut Aiderbichl Deggendorf um die Aufnahme von Kiti und deren vier Katzenbabys. So kam die kleine Katzenfamilie vor rund drei Monaten nach Gut Aiderbichl Deggendorf, und die Arbeit konnte beginnen.

Besorgniserregende Diagnose

Kiti und ihre Jungen wurden vom Tierarzt untersucht, der leider einen Virus feststellte. Die Lage war schwierig, die vier kleinen Kätzchen sehr schwach und noch dazu verweigerte Kiti den Jungen das Trinken. Man könnte meinen, dass der natürliche Instinkt eingeschaltet wurde, der da heisst: ich gebe euch der Natur zurück.   

Die Tierpflegerinnen kämpften um das Überleben der vier Kätzchen, fütterten sie mit der Pipette und nach kurzer Zeit ließ Kiti die Vier auch wieder trinken. Leider sollten trotzdem drei Babykatzen den Kampf gegen den Virus nicht überleben. Nur ein Geschwisterchen gewann den Lebenskampf: Leonia, was soviel bedeutet wie „Löwin“. Im wahrsten Sinne des Wortes kämpfe Leonia gemeinsam mit den Pflegerinnen um ihr Weiterleben, und sie sollte gewinnen.

Katzen haben sieben Leben

sagt man im Volksmund. Geschickt entgehen sie immer wieder den kleinen Hindernissen, die manchmal ihr Leben beenden können. Immer schon beobachteten die Menschen, dass Katzen bei einem Sturz immer auf ihren Pfoten landen. Wenn eine Katze fällt, dreht sie sich während des Fallens so, dass sie mit den Pfoten am Boden aufkommt. Ihre geschmeidigen Gelenke federn einen Aufprall ab. Wenn allerdings nicht genügend Zeit für die Körperdrehung bleibt, kann sich auch die Katze schwer verletzen.

Die notwendige Heilungskraft

nach Stürzen oder Krankheiten trägt die Katze in sich

Katzen wie Leonia sind Überlebenskünstler. Wenn Katzen Knochenbrüche oder andere Krankheiten haben, heilt sie ihr Schnurren. Wie gibt es das? Das Schnurren verbreitet eine wohlige Stimmung, die Schnurrfrequenz sorgt dafür, dass Knochenbrüche und andere Verletzungen schneller wieder heilen, sagt man.  
Die Frequenz des Schnurrens überträgt sich auch auf kranke Menschen. Wann ist eine schnurrende Katze zum letzten Mal auf ihrer Brust gesessen, auf ihrem Bauch gelegen? Sie fühlt, an welcher Stelle es dem Menschen gerade nicht so gut geht, und legt sich dort hin. Ist das nun Mystik oder ist die Katze auch eine besondere „Menschenheilerin“?

Kastration der Katze verhindert viel Leid unter den Tieren

Seit einigen Monaten wird die Tiernotfallstelle von Gut Aiderbichl mit Anfragen für Streunerkatzen und deren Junge geradezu überfallen. Viele Katzen müssten nicht herumstreunen und nach Futter und Unterschlupf für sich und ihre Jungen suchen, wenn Katzenbesitzer für deren Kastration sorgen würden. Viele Katzen wären auch bei besserer Gesundheit, wenn man als Katzenhalter regelmäßig den Tierarzt konsultiert, eventuelle Krankheiten frühzeitig erkennen könnte und so medizinische Hilfe das Leben der Tiere erhalten könnte.

Ein Kätzchen ist für das Tierreich das, was eine Knospe für den Garten ist. – Robert Southey

Leonia, die Löwin, soll stellvertretend für ihre verstorbenen Geschwisterchen stehen. Mittlerweile wohnt Leonia auf einem wunderbaren Pflegeplatz und genießt ihr junges, gerettetes Leben.

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