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Das Aiderbichler
Nager - Wohnzimmer

Amigo ist nun Aiderbichler

Und wieder ist die Chinchilla Familie am Begegnungshof in Henndorf um ein Mitglied gewachsen. Amigo, ein neunjähriger Chinchilla-Bock, war nach dem Tod seines Partners „übrig“, und konnte ein neues Für-Immer-Zuhause in Henndorf finden.

Chinchillas, Degus, Farbmäuse, Ratten…

Manchmal müssen Chinchillas, Degus, Farbmäuse oder Ratten ihr Zuhause verlassen, weil bei den Besitzern Allergien auftreten, weil man in der neuen Mietwohnung keine Tiere halten darf, oder, weil sich Menschen trennen, und die Tiere nicht mitnehmen können.

Annas Liebe zu den Nagern ist unbeschreiblich. Immer wieder kommen Anfragen, um „Nager in Not“ aufzunehmen. Die Wohnhäuschen der Nager sind liebevoll mit Verstecken, kleinen Leitern, und mit einem Sandbad ausgestattet.
Im neuen Für-Immer-Zuhause ist für alles gesorgt: für das richtige Futter, alle Dinge, die man zur Fellpflege braucht, es werden regelmäßige tierärztliche Checks vorgenommen usw. Den Tieren soll es an nichts fehlen.

Eines darf natürlich auch nicht fehlen: Liebe und Zuwendung. Amigo ist ein besonders schöner Chinchilla mit einem herrlich weichen Fell, großen Ohren und dunklen Kulleraugen.
Seit der Kastration wird Amigo noch getrennt gehalten. Wir arbeiten noch an der Vergesellschaftung mit den anderen Chinchillas. Hier gilt: Gut Ding braucht Weile.

Wenn Anna ins Nager – Wohnzimmer kommt, schauen alle kleinen und großen Knopfaugen aus den Volièren in ihre Richtung. Da wird dann viel miteinander „geredet“, saubergemacht und das Futter verteilt. Jedes einzelne Tier wird beim Namen angesprochen, manchmal herausgenommen und in den Händen gehalten und gestreichelt.
Amigo schätzt Annas zärtliche Hände genauso wie all seine anderen Nager-Freunde. Sie versteht es wunderbar, den Tierchen jeden Wunsch von den Augen abzulesen und ihn, so möglich, auch zu erfüllen.

„Wir können ihnen die Heimat leider nicht zurückgeben …“

Anna klärt immer wieder gerne über die Chinchillas auf. So sind sie Nagetiere, die die felsigen Gebirgsregionen in den Hochgebirgen Südamerikas bewohnen. Leider sind inzwischen viele Chinchilla-Arten in freier Wildbahn stark gefährdet, und vom Aussterben bedroht.
Als Haustiere hingegen erfreuen sich die flauschigen Nager großer Beliebtheit. Chinchillas können als Haustiere etwa 10 bis 15 Jahre alt werden. In freier Wildbahn allerdings ist das Alter unvorhersehbar, da sie vor dem Erreichen ihrer maximalen Lebenserwartung entweder Fressfeinden oder Krankheiten zum Opfer fallen können.
In der freien Natur können Chinchilla-Herden aus mehreren hundert Tieren bestehen. Dank einer ausgeprägten Lautsprache können die südamerikanischen Nager miteinander kommunizieren. Die Chinchilla-Lautsprache umfasst ein Fiepen, Quietschen und Pfeifen.

Gezüchtete Chinchillas für die Pelzindustrie

Für Mäntel und Jacken aus Pelz werden Millionen Chinchillas auf grausame Weise misshandelt und getötet. In Käfigen vegetieren die Tiere vor sich hin, bis sie per Elektroschock oder Genickbruch getötet und anschließend gehäutet werden.
Da Chinchillas sie in geschlossenen Räumen gehalten werden, sehen sie niemals das Sonnenlicht. Außerdem leiden Chinchillas oftmals an Magen-Darm-Erkrankungen, denn die Nahrung auf Pelzfarmen wird den hohen Ansprüchen der sensiblen Tiere nicht gerecht. Zudem sind Chinchillas sehr stressanfällig. Als Folge beißen sich viele Tiere das Fell aus, wodurch große und schmerzhafte Wunden entstehen, die unbehandelt weitere Infektionen nach sich ziehen können, und für viele Tiere den Tod bedeuten.

Behandle dein Haustier so, dass du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klarkommst.

~ Pascal Lachenmeier

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