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Pony Trixi

sollte nicht alleine im Stall stehen – was nun?

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

(erzählt von Gisela Pschenitschnig)

Trixi, ein schwarzes Pony, sollte nicht alleine bleiben, als das Beistellpferd eingeschläfert werden musste.  
Die Besitzerin, eine ältere Dame, liebte ihre Tiere über alles, jedoch wurde die Arbeit für und mit den Tieren immer anstrengender. Trixi leidet unter Hufrehe und hat auch das Cushing Syndrom – zwei Krankheiten, die volle Konzentration und Hingabe erfordern. Trixi wurde vor rund zwei Monaten auf Gut Aiderbichl Deggendorf aufgenommen, und so konnte sich die Lebenslage der tierlieben Dame und des Ponys einigermaßen entspannen.

Das Cushing Syndrom und dessen Ursache

Cushing ist eine Erkrankung der Hirnanhangdrüse, die für die Produktion vieler verschiedener Hormone beim Pferd zuständig ist. Durch den Blutkreislauf werden die Hormone im Körper des Pferdes verteilt, was wiederum für die Aufrechterhaltung des ausgeglichenen Hormonhaushaltes notwendig ist.  

Cushing bedeutet also, dass die Hirnanhangdrüse in ihrer Arbeit beeinträchtigt ist. Es mangelt am Hormon Dopamin und in Folge werden zu viel Cortisol und andere Hormone produziert. Durch hormonelle Veränderungen können Symptome des Cushing erkannt werden: Hufrehe, dickes, langes und gelocktes Fell, verzögerter oder gar kein Fellwechsel, fleckenförmiges Schwitzen, Muskelrückbildungen, Fettpölster usw.   

In Fachkreisen heißt es auch, dass Cushing durch nicht artgerechte Haltung, chronischem Stress, falsche Fütterung etc. hervorgerufen werden kann. Bei Sanierung all dieser negativen Einflüsse, kann unter Umständen der Stoffwechsel wieder richtig arbeiten und das Cushing steht nicht mehr im Vordergrund.  

Trixi fühlt sich sehr wohl in Deggendorf und hat die Trauer ziehen lassen

Die Pferdewirte in Deggendorf wissen, wie man mit Cushing und Hufrehe umgeht, und tragen so dazu bei, Trixi das Leben zu erleichtern und lebenswert zu machen. Trixi genießt die Streicheleinheiten, das angepasste Futter und die Pflege an ihren Hufen.  

Im Fall von Trixi ist auch die Frage berechtigt, ob Pferde sich verabschieden, und wie sie das machen. Als das Beistellpferd eingeschläfert werden musste, hat Trixi sicher um ihren Freund getrauert, denn Pferde sind dazu in der Lage. Allgemein beobachte ich, dass Tiere um ihre Freunde trauern, und, dass sie dabei Schmerz empfinden. Sie leben diesen Schmerz aus, und dann lassen sie ihn ziehen. 

Es geht wohl um das Loslassen, das uns Menschen so schwer fällt. Vieles, was dem Menschen fremd ist, kann er vom Tier lernen, dazu gehört auch der Umgang mit Schmerzen, Trauer, Freude und allem, was zum Leben gehört.  

Trixis Freundinnen in Deggendorf sind vor allem das Pony Lucy und ihre neun Monate alte Hanna. Was sich die Drei wohl zum Erzählen haben?

Herzlichst, Ihre Gisela

Pferde können schon sprechen – man muss ihnen nur zuhören.

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