Ausgesetzte Geschwister

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

Ich möchte es so gerne verstehen …

wenn Menschen Tiere aussetzen. Ist es Verzweiflung, ist es Gleichgültigkeit oder ein finanzielles Problem, wenn Tiere sich selbst überlassen werden? Seit vielen Jahren stehe ich als Aiderbichlerin hinter der Philosophie von Gut Aiderbichl. Wir verurteilen nicht, sondern wir versuchen ehrlich zu helfen, wo immer es möglich ist.

„Wir hätten die Tiere genommen, wenn man uns um Hilfe gebeten hätte …“

Dieter Ehrengruber selbst ist viele Jahre durch die Schule von Michael Aufhauser gegangen und hat gelernt, hinzuschauen und Lösungen für Tiere in Not zu finden.

Vor wenigen Tagen wurde vor den Toren von Gut Aiderbichl Maria Schmolln, ein verschlossener Karton abgestellt. Die diensthabende Tierpflegerin öffnete ihn vorsichtig und fand darin fünf Zwergkaninchen, die sie fragend anschauten. Sie bemerkte, dass sie vor Kälte zitterten und brachte die kleinen Waisen rasch in die Wärme. Jetzt brauchten sie sofort Nahrung und Wasser.

Die Reise ging nach Gut Aiderbichl Henndorf

Die kleinen Fünflinge wurden nach Henndorf in die Kleintier-Krankenstation gebracht. Unsere Tierretter nahmen die zehn bis elf Wochen alten Kaninchen in Empfang und rasch wurde ein Termin beim Tierarzt organisiert. Dort wurden die frisch geretteten Aiderbichler eingehend untersucht und auch die Geschlechter festgestellt. Es sind zwei männliche Kaninchen, die wir Luis und Monty getauft haben und drei weibliche Tiere, die nun Emilia, Tess und Enya heißen.

Das Kaninchenleben macht Spaß

Die fünf Winzlinge sind quietschvergnügt und spielen sorgenlos den ganzen Tag miteinander. Wenn sie kräftig genug und kastriert sind, werden sie in das Henndorfer Kaninchenhaus übersiedeln und dort mit einer großen Anzahl von geretteten Artgenossen ein glückliches und gesundes Leben führen können.

„Wir helfen sofort, wenn Tiere unsere Unterstützung brauchen. Die Kaninchen finden bei uns die nötige Fürsorge, um ihnen ein langes, glückliches und vor allem gesundes Leben zu ermöglichen. Es ist schade, dass sich Menschen auf diese Weise ihrer Tiere entledigen, wir hätten sie auch genommen, wenn sie sich bei uns gemeldet hätten.“ – meinte Dieter Ehrengruber.

Wenn man dem Tier hilft, hilft man auch oft dem Menschen

Hinter vielen Biografien geretteter Tiere verbergen sich Geschichten, wo Menschen nicht mehr aus noch ein wussten. Lassen Sie uns Ihre Ansprechpartner sein, um Ihrem Tier zu helfen.

 

Herzlichst, Ihre Gisela

 

 

 

 

 

 

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