Martin eine "heilige" Gans

freigekauft von einer Gänsefarm

Der Tag des Heiligen Martin,
ist der Sterbetag der Stopfgänse

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin
(erzählt von Gisela Pschenitschnig)

Der 11. November rückt näher. Ob die Gänse auf den Stopfleberfarmen ihr nahendes Ende schon erahnen?
Viele der Gänse, die auf den Höfen von Gut Aiderbichl leben, sind dem sicheren Tod vor Martini entgangen. Seit Jahren genießen sie ihre Freiheit, die sichere Umgebung, ihre schönen Holzhäuser, in denen sie über Nacht geschützt schlafen.

Unser Martin – freigekauft von einer Gänsefarm

Martin, eine Hausgans, lebt seit 2017 ein gutes Leben auf Gut Aiderbichl Kärnten. Er wurde gemästet und ist wenige Tage vor dem Martinstag 2017 gerettet worden. Martin hatte Glück und als würde er es wissen, schnattert er den ganzen lieben Tag lauthals „Das Lieder der Freiheit“ vor sich hin.

Auf den Gänsefarmen leben die Gänse in engen Käfigen, wo Bewegung unmöglich ist. Bis zu viermal täglich wird den Tieren ca. 1000 Gramm Maisbrei gefüttert. Vergleichbar ist diese Menge mit sieben Kilogramm Spaghetti, die ein Mensch täglich essen müsste.

Gegen Ende der Mast wird es in den Lagerhallen mit den Mastgänsen still, totenstill. Die Tiere können sich nicht mehr rühren und haben Schmerzen beim Atmen, weil die fette Leber auf die Lunge drückt. Durch den halb geöffneten Schnabel schnappen sie nach Luft.

Stopfleber ist immer mehr „out“

Zahlreiche Gastronomen sind immer mehr davon überzeugt, dass ein gutes Essen nicht auf die „Foi gras“ angewiesen ist. Eine Fettleber ist ein gezielt krank gemachtes Organ und ist natürlich auch für den Menschen nicht gesund.

Immer mehr Menschen lehnen Produkte aus der Tiermast ab und bevorzugen die gesunde, vegetarische oder auch vegane Küche.

Enten und Gänse sind sehr soziale Tiere und gute „Wachhunde“

Enten und Gänse sind sehr soziale Wesen, die gerne miteinander laufen, laut schnattern, schwimmen und mit viel Liebe und Fürsorge ihre Kleinen erziehen. Sie sollen niemals alleine gehalten werden, sie vereinsamen und sterben innerhalb kürzester Zeit. Wie man weiß, verteidigen Gänse und Enten ihr Revier und wenn man ihnen zu nahe kommt, ertönt ein empfindlich lautes Geschnatter.

Sie pfauchen und zeigen ihre kleinen Zähnchen, dann ist es wohl besser, die Füße in die Hand zu nehmen und das Weite zu suchen. Blaue Flecken an den Wadeln sind sonst vorprogrammiert. Ersetzen Sie am Martinstag gebratene Ente, gebratene Gans und „Foi gras“ durch einen guten Semmelknödel mit Blaukraut.

Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. (G. B. Shaw)

Herzlichst, Ihre Gisela

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