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Max und Moritz diese beiden …..

ihr Leben ist nun glücklicher geworden

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin 

(geschrieben von Gisela Pschenitschnig) 

Der Beschlagnahmung geht immer eine katastrophale Haltung von Tieren voran. Nur durch aufmerksame, tierliebe Menschen die hinsehen und nicht wegschauen, können Leben, die in der „Sackgasse“ gerade noch rechtzeitig entdeckt werden, gerettet werden.  

Bei Max und Moritz handelt es sich um zwei braune Ponys, die offensichtlich in einem Rinderstall gelebt haben. Manchmal gibt es Betriebe, wo Pferde und Rinder gemeinsam gehalten werden, aber die Haltung von Max und Moritz brachte ihnen Krankheiten und viel Leid.
Bis zu den Fesseln standen sie im Rindermist und in Urin. Max und Moritz dürften auch niemals auf einer sonnigen Weide gewesen sein und kannten nur den Rinderstall. Ihr Hufe als auch ihr Fell waren bei der Ankunft auf Gut Aiderbichl in Henndorf in einem katastrophalen Zustand. Was uns ihre Pferdeseelen sagen wollten, konnten wir anfangs nur erahnen. Heute können wir mit Max und Moritz schon ganz gut auf „pferdedeutsch“ kommunizieren.  

Der gesundheitliche Zustand von Max und Moritz

Max (24 Jahre) und Moritz (20 Jahre) leiden beide an Hufrehe und Cushing, ebenso leiden beide Ponys an COPD, also einer chronischen Lungenerkrankung, die mit Schleimbildung bzw. Anschwellen der Atemwege einhergeht.  

Bei Hufrehe wird nach und nach der Aufhängeapparat des Hufbeins zerstört. Dieser Hufbeinträger besteht aus den Blättchenschichten von Hornwand und Huflederhaut, die über Lamellen eng verzahnt sind. Lockert sich diese Verbindung zwischen Hufbein und Hornkapsel, führt dies dazu, dass sich das Hufbein womöglich senkt. Ein Hufrehschub ist ein Notfall, und bis zum Eintreffen des Tierarztes soll das Pferd auf sehr weichem Boden stehen und das betroffene Bein gekühlt werden. Dazu eignet sich eiskaltes Wasser oder ein Eimer mit Eiswürfeln. Kälte lindert den Schmerz und die Gefäße schwellen ab. Danach bekommt das Pferd einen dicken Polsterverband, einige unserer Pferde mit Hufrehe bekommen vom Hufschmid einen orthopädischen Hufbeschlag, um die fortschreitende Senkung oder Rotation des Hufbeins zu verhindern.
Ob bei Max und Moritz die Hufrehe durch falsche Belastung, durch zu viel oder zu wenig Bewegung, durch hohen Fruktangehalt im Futter, durch giftige Pflanzen oder Pestizide im Futter, durch Stress oder Koliken usw. entstanden ist, kann man nicht mehr herausfinden.

Wie geht es Max und Moritz heute?

Gleich beim Eintreffen im neuen Für-Immer-Zuhause in Henndorf hatten die Tierpfleger den Eindruck, dass beide Ponys mit der neuen Umgebung sehr glücklich waren. 
Etwas scheu und zurückhaltend zwar im Verhalten, aber recht kommunikativ mit den Pferden in der Stallgasse und allen Eseln, die sie begrüßen kamen, haben sich die Ponys Max und Moritz gut eingelebt.  
Sie sind ruhig und freundlich, bekommen das richtige Futter, der Hufschmid besucht sie häufig, das Fell wird immer schöner, der Stall ist ausgemistet und immer neu eingestreut, sie haben Freunde gefunden und genießen die Stunden an der frischen Luft, und: sie lieben ihre Tierpflegerso weit, so gut.
Was für uns Menschen gilt, gilt auch für die Tiere.
Herzlichst, Ihre Gisela

Die Kraft ist immer in dir, du musst nur lernen, sie zu nutzen.

Braunes Pony mit Halfter steht vor Alpenhaus, Bergkulisse im Hintergrund, rote Leine im Vordergrund.
bei uns zuhause

Pferd Moritz

Pony

Als die Behörden Moritz und seinen Leidensgenossen fanden, ging es ihnen nicht gut. Die beiden Pferde mussten gemeinsam mit Rindern ihr Leben in einem dunklen Stall fristen. Bis zu ihren Gelenken ging der Mist und der Urin, niemals hatten sie die Sonne gesehen, geschweige denn eine Weide auf der sie laufen und spielen konnten. Zum Glück konnte eine Beschlagnahmung herbeigeführt werden und Moritz und sein Freund Max fanden ihren Weg nach Gut Aiderbichl. Mit viel Liebe und Geduld werden wir ihnen helfen, ihren Weg in ein Neues Leben zu finden.

bei uns zuhause

Pferd Max

Pony

Als die Behörden Max und seinen Leidensgenossen fanden, ging es ihnen nicht gut. Die beiden Pferde mussten gemeinsam mit Rindern ihr Leben in einem dunklen Stall fristen. Bis zu ihren Gelenken ging der Mist und der Urin, niemals hatten sie die Sonne gesehen, geschweige denn eine Weide auf der sie laufen und spielen konnten. Zum Glück konnte eine Beschlagnahmung herbeigeführt werden und Maxund sein Freund Moritz fanden ihren Weg nach Gut Aiderbichl. Mit viel Liebe und Geduld werden wir ihnen helfen, ihren Weg in ein Neues Leben zu finden.

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