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Bobby und Dodo

Ihr Geschnatter verbreitete Panik 

Manchmal kommen die Dinge halt anders, als man denkt. Eine tierliebe Dame nahm ein Graugans-Küken auf, weil die Mama verstorben war. Sie wollte nicht, dass die Gans mutterseelenalleine lebt, und machte sich auf die Suche nach Artgenossen.
Es gab keine Gänseküken zu kaufen, so wurden zwei Enten-Küken angeschafft.

Die drei Küken verstanden sich gut – bis die Geschlechtsreife einsetzte

Der Ganter wurde panisch, wenn die beiden Erpel anfingen zu schnattern, und riss sich aus Stress sogar die Federn aus. So konnte es wohl nicht weitergehen. Was war geschehen?

Gänse und auch Enten sind nicht monogam, und können sowohl paar- als auch gruppenweise gehalten werden. Die Haltung von mehreren männlichen Gänsen und/oder Erpeln ist allerdings nicht immer unproblematisch, und es kann zu unerbittlichen Kämpfen kommen. Dass das stimmt, zeigt die Geschichte von Bobby und Dodo.

Gans und Ente – wollen sie vom Menschen erzogen werden?

Wasservogelarten wie Enten oder Gänse sind sogenannte Nestflüchter. Solche Vögel, die schon unmittelbar nach dem Schlüpfen das Nest verlassen, in Menschenobhut aufzuziehen, erfordert nicht nur viel Wissen über die Bedürfnisse der Tiere hinsichtlich ihrer Ernährung.
Es ist von größter Wichtigkeit, Wasservögel niemals einzeln aufzuziehen. Diese Vögel müssen unbedingt gemeinsam mit Artgenossen aufwachsen, weil sie sonst später kaum überlebensfähig sind, wenn sie in die freie Natur entlassen würden.

Zum Wohle der Tiere sollte der Mensch nicht versuchen, einen Wasservogel großzuziehen. Es ist in jedem Fall besser für die Vögel, sie in fachkundige Hände zu geben, denn Experten für die Aufzucht von Wasservögeln haben meist mehrere Tiere in ihrer Obhut, sodass die Vögel in einem naturnahen, sozialen Umfeld heranwachsen. Die Vögel lernen voneinander wichtige Verhaltensweisen, die ihnen in der Natur nach der Auswilderung helfen, Gefahren zu überstehen und zu überleben.

Bobby und Dodo sind halb Stockente, halb Haubenente

Was nun?

Bobbys Mama war eine Stockente und der Papa eine Haubenente. Normalerweise haben Stockenten kraftvolle Brustmuskeln, sie können abhebe und fliegen, und mit Hilfe der Schwanzfedern den Flug in der Luft steuern.
Bei Dodo ist wohl die Haubenente mehr ausgeprägt, die ihr Territorium sehr verteidigt. Vielleicht kommt auch daher das Problem mit dem Ganter?

Niemand wollte der Dame die beiden Enten abnehmen, im schlimmsten Fall hätte man sie noch schlachten können, was jedoch für die verzweifelte, tierliebe Dame keine Option war. Sie meinte „Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr meine zwei Buben aufnehmen könntet …“ – Dieter Ehrengruber sagte zu, und nun leben Bobby und Dodo auf Gut Aiderbichl Deggendorf.

Das neue Leben von Bobby und Dodo in Deggendorf

Bobby und Dodo haben sich mittlerweile im neuen Für-Immer-Zuhause in Deggendorf sehr gut eingelebt. Die Enten Wilfried, Sofia, Maja und Lida führen Bobby und Dodo in die Gegebenheiten des Hofes ein, und alles klappt wunderbar.

Die Natur zeigt uns Tag für Tag, dass alles seine Zeit hat und braucht.

Lerne von der Geschwindigkeit der Natur: Ihr Geheimnis ist Geduld.

~ Ralph Waldo Emerson

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