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Olaf verliebte sich in Frieda

Was nun?

Stier Olaf verdankt sein junges Leben einem sehr tierlieben Mann und dessen Frau. Olaf war eigentlich für die Mast vorgesehen, doch die Natur hatte ihn sehr klein und etwas kränklich gebracht, was wiederum den Viehhändler davon abhielt, Olaf in den vorgesehenen Maststall zu transportieren. Daraufhin wollte der Bauer Olaf töten, denn er brachte keinen Nutzen und hatte keinen Wert.  

Nach langem Hin und Her wurde eine Aufzuchtstelle für Olaf gefunden. Hier konnte er mit zwei weiteren Kälbchen den Sommer gemeinsam verbringen. Er schien sich bei den tierlieben Menschen sehr wohl behütet zu fühlen. Allerdings musste für den Winter wieder eine neue Lösung gefunden werden.  

Tiere haben Gefühle und verlieben sich wie Menschen

Der Tag der Trennung von den beiden Kälbern kam immer näher, und man bemerkte, dass Olaf von Frieda, einem der Kälbchen, mit denen er den Sommer verbracht hatte, nicht mehr von der Seite wich. Er schien sich in Frieda unsterblich verliebt zu haben und sie waren unzertrennlich.  
Frieda litt an derÄuglerkrankheit“ und wurde daraufhin beinahe vollkommen blind. Die Bindehaut als auch die Hornhaut waren entndet. Leider war zu spät mit der Behandlung der „Äuglerkrankheitbegonnen worden, und daraufhin bekam Frieda große Probleme mit der Sehkraft. Von nun an sollte Olaf ihr Blindenführer sein. 

Es folgte ein Sommer auf der Alm und Olaf genoss seine Ausflüge

Olaf und Frieda bekamen die Gelegenheit, auf einer über 2ha großen Weide samt Unterstand den Sommer zu verbringen. Den tierlieben Menschen fiel ein Stein vom Herzen.  

Olaf hatte für sich beschlossen, die Umgebung kennenzulernen und sprang immer wieder über den Zaun. Sein letzter Ausflug endete in einem Ziergarten und nun begann die Tragödie.
Die Schäden, die Olaf angerichtet hatte, wurden bezahlt, doch der Landwirt, der den beiden Rindern die Weide zur Verfügung gestellt hatte, wollte die Beiden nun leider auch nicht mehr aufnehmen.  

Das Drama um Olaf und Frieda weitete sich aus

Niemand wollte die Rinder aufnehmen, noch dazu wurden die Probleme um Olaf und Frieda den tierlieben Menschen aus Alters- und Gesundheitsgründen zu viel.
Neben ihren Eseln, Hunden und Schafen, war die Haltung der Rinder für sie eine Seelenangelegenheit. Sie haben immer an die Wichtigkeit der Nutztiere geglaubt und suchten verzweifelt nach einem sicheren, lebenslangen Platz für Olaf und dessen geliebte Frieda.  

Wir konnten Olaf und Frieda dank unserer Paten helfen und sie am Moosfeldhof in Deutschland aufnehmen. Olaf ist glücklich auf den großen Weiden, und Frieda wird von all den anderen Rindern ob ihrer Sehbehinderung „seelisch“ unterstützt. Wünschen wir Olaf und Frieda ein langes, gesundes und glückliches Leben unter all den Rindern am Moosfeldhof.  

Niemand ist nutzlos in dieser Welt, der einem anderen die Bürde leichter macht.

~ Charles Dickens

Braun-weiße Kuh mit Ohrmarken auf Kopfsteinpflaster, im Hintergrund Strohballen und ein Gitterzaun.
bei uns zuhause

Rind Frieda

Braunvieh

Ein Tierfreund fand ein kleines Stierkalb bei einem Landwirten. Er war so klein, dass selbst der Viehhändler das Tier nicht nehmen wollte. Dem Bauern blieb scheinbar nur als Lösung das Erschlagen des Kalbes übrig. Der Tierfreund konnte dies nicht zulassen und kaufte ihn frei - Olaf wurde zunächst in einem Stall untergebracht, in dem er als Kalb aber leider alleine war. Das musste geändert werden und so kam er zu einem Aufzuchtsstall, wo er Frieda kennen und lieben lernte. Frieda wurde aufgrund einer Augenerkrankung leider mit der Zeit nahezu blind. Doch beide durften trotz allem zusammen bleiben und genossen ihr Leben. Aber Olaf wollte die ganz große Welt sehen und beschloss irgendwann einfach auszubüxen. Der Unmut war groß und Olaf und Frieda mussten leider gehen. Doch durch die Behinderung von Frieda erklärte sich niemand dazu bereit, die beiden aufzunehmen. Niemand außer Gut Aiderbichl!

bei uns zuhause

Rind Olaf

Braunvieh

Ein Tierfreund fand ein kleines Stierkalb bei einem Landwirten. Er war so klein, dass selbst der Viehhändler das Tier nicht nehmen wollte. Dem Bauern blieb scheinbar nur als Lösung das Erschlagen des Kalbes übrig. Der Tierfreund konnte dies nicht zulassen und kaufte ihn frei - Olaf wurde zunächst in einem Stall untergebracht, in dem er als Kalb aber leider alleine war. Das musste geändert werden und so kam er zu einem Aufzuchtsstall, wo er Frieda kennen und lieben lernte. Frieda wurde aufgrund einer Augenerkrankung leider mit der Zeit nahezu blind. Doch beide durften trotz allem zusammen bleiben und genossen ihr Leben. Aber Olaf wollte die ganz große Welt sehen und beschloss irgendwann einfach auszubüxen. Der Unmut war groß und Olaf und Frieda mussten leider gehen. Doch durch die Behinderung von Frieda erklärte sich niemand dazu bereit, die beiden aufzunehmen. Niemand außer Gut Aiderbichl!

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