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Zum Weltzugvogeltag 2023

Was macht der Klimawandel mit den flatternden, singenden Freunden?

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

(geschrieben von Gisela Pschenitschnig)

„Alle Vöglein sind schon da ….“ – ein heiteres Kinderlied. Jeden Herbst machen sich rund 50 Milliarden Vögel auf den Weg, um ihre Winterquartiere in warmen Ländern zu erreichen. Im Frühjahr treibt sie die innere, biologische Uhr, wieder zurück in die heimischen Länder ihres Ursprungs.  

Wie wissen Vögel, wohin sie fliegen sollen? Wie finden sie ihren Weg in die Winterquartiere? Wie orientieren sich die Vögel?  

Über Vögel denkt man erst nach, wenn es in den Gärten immer leiser wird.  

Die heimischen Vögel Österreichs

Bedingt durch die Landwirtschaft und vor allem dem Verbau ökologischer Flächen sinken die Vogelbestände in Österreich. Zahlreiche Vogelarten, wie beispielsweise die heimische Blauracke (türkis-blaues Gefieder, ernährt sich von großen Insekten), der Raubwürger (die Beute wird auf Dornensträuchern aufgespießt und so entsteht die Vorratskammer des Raubwürgers) oder der Ortolan (sitzt gerne auf Leitungen oder auf Baumspitzen und singt). Weitere vom Aussterben bedrohte Vögel sind das Tüpfelsumpfhuhn, der Bekassine, der Rotfußfalke, die Wiesenweihe, die Uferschnepfe, die Spießente und der Triel. Sie alle leiden unter den Auswirkungen der Industrialisierung, als auch unter der Verwendung von Pestiziden. Durch chemische Substanzen werden Insekten getötet und sterben aus, von denen sich die die Vögel ernähren.  

Wer zieht im Herbst in den Süden und wer bleibt im Winter?

Im Herbst ziehen viele Vogelrassen in den Süden, andere wieder wollen eher in der Kälte überwintern. Der Mauersegler, die Rauchschwalbe, der Kuckuck, der Weißstorch und viele andere verlassen unser Land, sobald die Tage kürzer werden. Sie orientieren sich an der Sonne, an den Sternen und am Magnetfeld der Erde, um an ihr Ziel Afrika zu gelangen.  
Der Star, das Rotkehlchen oder beispielsweise der Hausrotschwanz sind sogenannte Teilzieher und überwintern an den Mittelmeerküsten.  
Vogelarten wie die Kohlmeise, der Haussperling und auch der Turmfalke überwintern in ihrer Heimat Österreich.  

Der Klimawandel und die Auswirkungen auf die Vogelwelt

Mittlerweile gibt es Studien, die zeigen, dass vor allem die Langstreckenzieher, die bis Afrika reisen, haben Schwierigkeiten mit der Anpassung an das sich ändernde Klima, weil ihr langer Flug nicht mit den klimatischen Veränderungen im Einklang ist. Die Insektenwelt verändert sich und passt vielerorts nicht mehr mit der Ankunft der Zugvögel zusammen. Dies wiederum erschwert die Fütterung der jungen, geschlüpften Vögel. Ein Zugvogel braucht funktionierende Verhältnisse entlang seiner Flugroute. Alles könnte sich sonst verändern: die Zugzeiten, der Brutbeginn und überhaupt die Populationsentwicklung.  

Es geht wieder ums Umdenken – die Natur muss die Chance bekommen, sich zu reparieren

Klimaschutz und alles, was dazu zählt, ist kein Problem Österreichs alleine. Weltweit muss sich jeder aufgerufen fühlen, seinen Beitrag zum Klimaschutz zu geben.
Die Erde ist ein einzigartiger Ball und es gibt keinen alternativen Lebensort für Mensch und Tier.  

Klimaschutz heißt schon lange nicht mehr nur das Licht hinter sich auszuschalten. 

Die Erde gehört nicht dem Menschen; der Mensch gehört der Erde.

~ Seattle (Häuptling)

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