Zum Internationalen Tag des Hasen

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

(erzählt von Gisela Pschenitschnig)

Am Internationalen Tag des Hasen verwöhnen wir unsere Hasen im Hasenhaus mit besonderen Leckerlis und mit besonders viel Liebe und Aufmerksamkeit. Die Hasen sind Säugetiere und es gibt rund 55 Arten von ihnen. Die bekanntesten Vertreter sind wohl der heimische Feldhase und das Wildkaninchen bzw. dessen Zuchtform, das Hauskaninchen.

„Kaninchen sind, wie all die anderen Tiere, kein Kinderspielzeug und man soll sie auch niemals verschenken!“
Michael Aufhauser

Katzen, Hunde, Meerschweinchen oder eben Hasen sind oft die Lieblinge der Kinder. Der Mensch kann nicht früh genug lernen, wie man auf Tiere zugeht, wie man sie streichelt, liebkost und Respekt vor den Lebewesen hat. Kinder mit Tieren zu beschenken scheint im ersten Moment lustig und mag eine gut gemeinte Geste sein. In den meisten Fällen sind die Kinder zu Anfangs auch sehr glücklich über ihren neuen Freund oder „Spielkameraden“. Doch leider ist es oft so, dass die Liebe vergeht und so mancher Hase in der Box nach Gut Aiderbichl gebracht wird.

Warum leben die Hasen auf unserem Gnadenhof?

Die Gründe sind vielfältig: Oft lässt die erste Faszination für das neue Haustier schnell nach. Die Kinder wollen nicht mehr viel mit ihnen spielen, Käfig putzen ist auch nicht lustig, und die Fahrten zum Tierarzt wegen der langen Zähne sind nicht nur zeitaufwendig, sondern auch kostenintensiv. Bald hat niemand in der Familie mehr so richtig Lust, sich ausreichend und artgerecht um den kleinen Hoppelhasen zu kümmern.

Viele zuerst heiß geliebte Kaninchen sind noch klein und wuschelig wenn sie ausgesetzt werden. Oftmals haben sie dann kaum eine Überlebenschance und sterben irgendwo, alleine zurückgelassen. So geschah es auch heuer im Frühjahr. In einem Karton waren vor dem Eingang von Gut Aiderbichl fünf winzige schwarze Kaninchen ausgesetzt worden. Vollkommen unterkühlt warteten die kleinen Langohren auf eine rettende Hand. Unsere Tierpflegerinnen taten alles um sie aufzupäppeln. Sie wogen die Hasenbabys und fütterten sie stündlich. Eine Lampe wärmte die Kleinen, die sich im dichten Heu aneinanderkuschelten. Sie bekamen Namen wie D’Artagnon, Aramis, Athos, Porthos und MyLady de Winter. Sehr oft mussten die kleinen Häschen zum Tierarzt und leider haben zwei der Tiere den Kampf ums Überleben nicht geschafft.

Kaninchen leiden im Versuchslabor

Hautcremen, Mascara usw. werden an Kaninchen ausgetestet. Immer weiterer Fortschritt in der Medizin und Schönheitsindustrie geht Hand in Hand mit immer mehr Tierleid in den verschiedensten Versuchslaboren rund um den Erdball. Denkt man daran beim Kauf einer Creme? Will man sich in diesem Moment überhaupt damit beschäftigen?

Bei den besagten Versuchen werden Kaninchen aus den Käfigen genommen und festgeschnallt. Dann werden beispielsweise diverse Flüssigkeiten in ihre Augen getropft, und es wird beobachtet, ob sich ihre Bindehäute rot verfärben, ob ihre Hornhaut verätzt wird oder nicht. Die Kaninchen leiden Höllenqualen. Weil sie keine Tränenflüssigkeit produzieren, können sie die Fremdkörper nicht ausschwemmen. Alles, damit sich dann der Mensch getrost mit Mascara und sonstiger Kosmetik schminken kann.

Nicht jeden Modetrend mitmachen

Es wird gerade kühler und bald findet man in den Regalen wieder Pullis, Jacken, Mützen mit Pelzbesatz. Wir sollten uns bei jedem Fell, das über den Ladentisch geht, die schrecklichen Lebensumstände für Zuchttiere in der Pelzindustrie vor Augen halten.
Denken Sie an Kaninchen, Katzen, Hunde, Füchse. Wenn wir ein Kaninchen an unsere Brust halten, fühlen wir die beruhigende, wohltuende Wärme des Tieres. Wie es uns liebevoll anschaut und sich über unsere Streicheleinheiten freut. Ich wünschte mir, dass wir alle alleine durch den Gedanken an das Tier den Pelz im Geschäft zurücklassen.

„Das Leben aller Lebewesen, seien sie nun Menschen, Tiere oder andere, ist kostbar, und alle haben dasselbe Recht, glücklich zu sein. Sie sind ein Teil unserer Welt.“
Dalei Lama

Herzlichst, Ihre Gisela

 

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